Beim o2-Sendemast am Parkplatz Seehamer See (A8 München - Salzburg) wurden inzwischen auch Antennen für LTE800 angebracht.
Beiträge von scharl
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Als die Telekom vor etwa einem Jahr in München die ersten LTE1800-Sender in Betrieb genommen hat, nutzten diese nur 15 MHz Bandbreite. Inzwischen ist in ganz München nur noch ein Outdoor-GSM1800-Sender aktiv ist, der demnächst auch noch abgeschaltet werden wird. Deshalb nutzen einige (eventuell auch schon alle) LTE1800-Sender inzwischen 20 MHz Bandbreite (Mittenfrequenz Downlink 1815 MHz).
Wie sieht es in anderen Städten aus? -
Die MS teilt der BS mit, was sie alles unterstützt. Dazu gehören z. B. die GSM-Bänder (900, 1800, 1900, ...), die dazugehörigen Power Classes und noch vieles mehr.
Details findest du unter "Mobile Station Classmark" in 3GPP TS 04.08 bzw. 24.008. -
Re: Berechnung von Selection C1 und Reselection C2 Wert
ZitatOriginal geschrieben von pn66pro
Sind die Annahmen 1 bis 3 korrekt?Ja.
ZitatHat jemand eine Idee wie ich einfach an exakte "P" Werte komme? Oder aber gibt es Richtewerte, die ich verwenden kann?
Jedes GSM-Handy gehört zu einer Power Class, die angibt, welche Sendeleistung das Gerät maximal kann. Normale Handys haben üblicherweise die Power Class 1 für GSM1800 und 1900, die maximal 30 dBm erlaubt sowie Class 4 für die anderen Frequenzbereiche, mit der bis 33 dBm möglich sind.
ZitatSind die Annahmen 1 bis 2 soweit korrekt?
1 ist richtig, 2 nicht: CELL_RESELECT_OFFSET kann den Wert 0 bis 126 dB einnehmen und zwar in 2-dB-Stufen, also 0 dB, 2 dB, 4 dB, ..., 126 dB.ZitatAlle Werte werden immer in dBm angegeben.
dBm wird nur bei absoluten Leistungen verwendet, bei Differenzen nimmt man dB.
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Wenn beim Nokia Netzmonitor für einen Kanal als C1 und C2 -99 angezeigt wird, dann bedeutet das, dass das Handy diesen Kanal nicht decodieren kann. Es ist völlig normal, wenn das nach einem Zellenwechsel für einige Sekunden angezeigt wird. Nachdem das bei dir aber schon seit längerer Zeit unverändert ist, scheint mit diesen Sendern irgendetwas nicht in Ordung zu sein.
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Ob die Koordinaten ausgestrahlt werden oder nicht, hat keinen Einfluss darauf, ob man in der Homezone erreichbar ist. Sie sind ausschließlich dafür gedacht, dass das Handy anzeigen kann, wenn man sich in der Homezone befindet.
Manchmal passiert es bei ganz neuen o2-Sendern, dass die Koordinaten erst nach einigen Tagen gesendet werden. Falls die von dir betroffenen Sender schon länger in Betrieb sind, dürfte irgendetwas falsch konfiguriert sein. Mit Absicht werden die Koordinaten sicherlich nicht weggelassen.
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In München hatte o2 im Umfeld ihrer Deutschland-Zentrale im Sommer/Herbst 2010 einige LTE-Sender aufgebaut, die das 2,6-GHz-Band nutzen. Vor etwa einem Jahr kam dann noch eine LTE800-Basisstation auf der Zentrale dazu.
Jetzt geht es auch außerhalb dieses Bereichs mit dem LTE-Ausbau los. An den folgenden Standorten wurden inzwischen Antennen für LTE800 aufgebaut:
80995 München, Ponkratzstr. 1
81927 München, Freischützstr. 5
85622 Feldkirchen, Otto-Lilienthal-Ring 12
85757 Karlsfeld, Bayernwerkstr., Sendemast bei der Bahnunterführung
In der o2-Netzabdeckungskarte ist dort bisher noch kein LTE-Abdeckung oder -Planung eingezeichnet.
An ca. 15 weiteren Standorten in München und den Vororten sind in der EMF-Datenbank die Standortbescheinigungen um o2-LTE-Sender erweitert worden. -
Zitat
Original geschrieben von el_emka
Vor einiger Zeit hatte irgendjemand aus München CellIDs des 3. Bandes gemeldet, die komplett aus dieser Nomenklatur ausbrachen. Ist das da immer noch der Fall oder wurden die an das hier festgestellte Schema angepasst?In München gibt es tatsächlich keinen Zusammenhang zwischen den Cell IDs der 3. und der 1./2. UMTS-Frequenz. Beispiel: Bayerstr. 25, 80335 München:
1. Frequenz: 6001, 26001, 46001
2. Frequenz: 16001, 36001, 56001
3. Frequenz: 9999, 19999, 29999
Die Differenz zwischen den Sektoren bei der 3. Frequenz ist nur 10000 während es bei der 1. und 2. Frequenz sowie bei GSM jeweils 20000 ist.
Die Cell IDs der 3. Frequenz werden wohl in der Reihenfolge der Planung vergeben. Der erste o2-Sender in München, der die 3. Frequenz nutzte, bekam die 9999, der zweite die 9998 und so wird immer weiter abwärts gezählt. -
Auch die Telekom-Basisstationen auf dem Freigelände der Messe München sind per Richtfunk angebunden.
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Ein paar geänderte Standortbescheinigungen in der EMF-Datenbank, die sehr nach o2 LTE aussehen, gibt es für München schon. Aufgebaut ist davon bisher aber noch nichts.
Abgesehen davon gibt es natürlich einige LTE-Standorte im Bereich der o2-Zentrale, die schon im Herbst 2010 aufgebaut wurden und das 2,6-GHz-Band nutzen.