Als die Telekom die ersten LTE1800-Sender in Betrieb genommen hat, nutzten diese nur 15 MHz Bandbreite (zwischen 1805 und 1820 MHz). Inzwischen wurden aber viele auf 20 MHz Bandbreite umgestellt und nutzen auch die früher von GSM1800 belegten Frequenzen zwischen 1820 und 1825 MHz.
In München sind inzwischen alle Telekom-GSM1800-Outdoor-Sender abgeschaltet worden. Nur in der Allianz-Arena und in den Messehallen war kürzlich GSM1800 noch im Einsatz. Zumindest bei der Allianz-Arena sollte das unproblematisch sein, da noch kein LTE1800-Sender in der Nähe steht.
Beiträge von scharl
-
-
Zitat
Original geschrieben von john-vogel
Hm, wenn man die Luftschnittstelle mit einem 2nd oder 3rd Carrier ausstattet, dürfte das dann aber schon genehmigungspflichtig sein, oder irre ich mich?Das hängt davon ab, für wie viele Träger die ursprüngliche Standortbescheinigung genehmigt wurde. Mein Eindruck ist, dass alle vier Netzbetreiber früher immer gleich für zwei Träger beantragt haben, auch wenn anfangs nur einer genutzt wurde. Bei der Aufschaltung des zweiten Trägers blieb die Standortbescheinigung dann unverändert.
Die Inbetriebnahme des dritten Trägers bei Vodafone und o2 konnte man zumindest im Raum München wegen der geänderten Standortbescheingungen immer voraussehen. Einige Tage bis Wochen davor wurden nämlich immer die Sicherheitsabstände der UMTS-Sender erhöht. -
In der Telekom-Netzabdeckungskarte wurde sowohl die aktuelle LTE-Abdeckung als auch die 3-Monatsplanung für LTE aktualisiert.
-
Beim o2-Sendemast am Parkplatz Seehamer See (A8 München - Salzburg) wurden inzwischen auch Antennen für LTE800 angebracht.
-
Als die Telekom vor etwa einem Jahr in München die ersten LTE1800-Sender in Betrieb genommen hat, nutzten diese nur 15 MHz Bandbreite. Inzwischen ist in ganz München nur noch ein Outdoor-GSM1800-Sender aktiv ist, der demnächst auch noch abgeschaltet werden wird. Deshalb nutzen einige (eventuell auch schon alle) LTE1800-Sender inzwischen 20 MHz Bandbreite (Mittenfrequenz Downlink 1815 MHz).
Wie sieht es in anderen Städten aus? -
Die MS teilt der BS mit, was sie alles unterstützt. Dazu gehören z. B. die GSM-Bänder (900, 1800, 1900, ...), die dazugehörigen Power Classes und noch vieles mehr.
Details findest du unter "Mobile Station Classmark" in 3GPP TS 04.08 bzw. 24.008. -
Re: Berechnung von Selection C1 und Reselection C2 Wert
ZitatOriginal geschrieben von pn66pro
Sind die Annahmen 1 bis 3 korrekt?Ja.
ZitatHat jemand eine Idee wie ich einfach an exakte "P" Werte komme? Oder aber gibt es Richtewerte, die ich verwenden kann?
Jedes GSM-Handy gehört zu einer Power Class, die angibt, welche Sendeleistung das Gerät maximal kann. Normale Handys haben üblicherweise die Power Class 1 für GSM1800 und 1900, die maximal 30 dBm erlaubt sowie Class 4 für die anderen Frequenzbereiche, mit der bis 33 dBm möglich sind.
ZitatSind die Annahmen 1 bis 2 soweit korrekt?
1 ist richtig, 2 nicht: CELL_RESELECT_OFFSET kann den Wert 0 bis 126 dB einnehmen und zwar in 2-dB-Stufen, also 0 dB, 2 dB, 4 dB, ..., 126 dB.ZitatAlle Werte werden immer in dBm angegeben.
dBm wird nur bei absoluten Leistungen verwendet, bei Differenzen nimmt man dB.
-
Wenn beim Nokia Netzmonitor für einen Kanal als C1 und C2 -99 angezeigt wird, dann bedeutet das, dass das Handy diesen Kanal nicht decodieren kann. Es ist völlig normal, wenn das nach einem Zellenwechsel für einige Sekunden angezeigt wird. Nachdem das bei dir aber schon seit längerer Zeit unverändert ist, scheint mit diesen Sendern irgendetwas nicht in Ordung zu sein.
-
Ob die Koordinaten ausgestrahlt werden oder nicht, hat keinen Einfluss darauf, ob man in der Homezone erreichbar ist. Sie sind ausschließlich dafür gedacht, dass das Handy anzeigen kann, wenn man sich in der Homezone befindet.
Manchmal passiert es bei ganz neuen o2-Sendern, dass die Koordinaten erst nach einigen Tagen gesendet werden. Falls die von dir betroffenen Sender schon länger in Betrieb sind, dürfte irgendetwas falsch konfiguriert sein. Mit Absicht werden die Koordinaten sicherlich nicht weggelassen.
-
In München hatte o2 im Umfeld ihrer Deutschland-Zentrale im Sommer/Herbst 2010 einige LTE-Sender aufgebaut, die das 2,6-GHz-Band nutzen. Vor etwa einem Jahr kam dann noch eine LTE800-Basisstation auf der Zentrale dazu.
Jetzt geht es auch außerhalb dieses Bereichs mit dem LTE-Ausbau los. An den folgenden Standorten wurden inzwischen Antennen für LTE800 aufgebaut:
80995 München, Ponkratzstr. 1
81927 München, Freischützstr. 5
85622 Feldkirchen, Otto-Lilienthal-Ring 12
85757 Karlsfeld, Bayernwerkstr., Sendemast bei der Bahnunterführung
In der o2-Netzabdeckungskarte ist dort bisher noch kein LTE-Abdeckung oder -Planung eingezeichnet.
An ca. 15 weiteren Standorten in München und den Vororten sind in der EMF-Datenbank die Standortbescheinigungen um o2-LTE-Sender erweitert worden.