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Original geschrieben von Thomas4711
Die Anzahl der Antennen hat aber absolut nichts mit der Anzahl der dahinter hängenden Zellen oder TRX´en zu tun.
OK, ich hätte dazuschreiben sollen, daß o2 nur X-Pol-Antennen verwendet, die zwei Anschlüsse haben, nämlich +45° und -45°.
Als ich meinte, daß 60% aller o2-Sender in München doppelte Antennen haben, so heißt das, daß es insgesamt vier Anschlüsse pro Sektor gibt.
Zitat
Zwei Antennen pro Sektor sind die Normalkonfiguration, einen kombinierte TX/RX-Antenne plus eine RX-Antenne für Diversity. Es ist aber kein Problem, dahinter 3 Sektoren oder ein Sektor mit 4 TRX´e zu hängen.
Was man als normal definiert ist so eine Sache.
Zu Beginn von GSM Anfang der 90er verwendete man pro Sektor drei Antennen, zwei für RX und eine für TX.
Später kam man dann mit zwei Antennen pro Sektor aus, eine RX und eine kombinierte RX/TX.
Als o2 mit dem Netzaufbau begonnen hat, wurden ausschließlich X-Pol-Antennen eingesetzt, so daß man nur noch eine Antenne pro Sektor brauchte. Durch die unterschiedliche Polarisation hat man weiterhin Diversity-Empfang.
Die D-Netze haben ab ca. 1998/1999 auch nur X-Pol-Antennen eingesetzt, bei E-Plus hat es bis ca. Ende 2000/Anfang 2001 gedauert, bis die das verwendet haben.
Zur o2-Konfiguration:
Eine normale o2-Basisstation hat zwei TRXe. Der erste wird über den +45°-Anschluss gesendet, der zweite über den -45°. Empfangen wird jeweils über beide Kabel.
Wenn jetzt die Kapzität der Basisstation nicht mehr ausreicht, wird eine weitere X-Pol-Antenne pro Sektor montiert. Der TRX 3 wird dann über den +45°-Anschluss der neuen Antenne gesendet, der TRX 4 über -45°. Empfangen wird wieder jeweils über beide Kabel der Zusatz-Antenne.
Wie viele TRXe gesendet werden können, hängt nicht von der Antenne ab. Man kann allerdings ohne Combiner so viele TRXe abstrahlen, wie es insgesamt Antennenanschlüsse pro Sektor gibt.