Beiträge von NokiaPort.de

    Die Beweislastumkehr tritt, wie korrekt behauptet, nach 6 Monaten ein. Sofern etwas nach 6 Monaten bemängelt wird, kann sich der Verkäufer darauf berufen, dass der Kunde in der Beweispflicht ist und nachweisen muss, dass der Fehler bereits zum Zeitpunkt des Kaufes vorlag.


    Möglichkeiten wären:
    - Zeugen
    - eine Bestätigung durch das NSP, dass ein Defekt/Fehler bereits beim Kauf vorgelegen haben muss.
    - Gutachten


    Du musst allerdings unterscheiden, zwischen deiner Inanspruchnahme der Garantie des Herstellers und der Gewährleistung des Verkäufers, welche du nicht wahrgenommen hast. Ob es da zu einem Konflikt kommen könnte...!?

    Re: Lohnt sich ein Vertu Handy?


    Zitat

    Original geschrieben von LL0rd
    Lohnt sich der teure Preis für das Gerät?


    1. Vertu = Nokia!
    2. Die Hardware wird in einem ähnlichem Verfahren zusammengesetzt, wie jedes andere elektronische Gerät auch. Da wird es nur mäßigen Qualitätsunterschied geben.
    3. Vertu nutzt ebenfalls die Nokia Series 40 als Benutzeroberfläche. Von daher hat man von der Bedienung her keinen großen Unterschied zwischen einem herkömmlichen Nokia- und einem Vertu-Gerät.


    Die Verarbeitung ist der Knackpunkt. Um genauer zu sein, das Gehäuse und dessen Materialien. Das ist auch der Grund warum dem Telefon bei einem "Crashtest" nicht viel passiert, weil es eben rundherum durch ein mehr als hochwertiges Cover geschützt ist.
    Technisch gesehen sind Vertu-Geräte Nokia-Telefone in einer anderen Hülle.
    Der Preis beinhaltet einen außergewöhnlichen Rundum-Service, den man mit erwirbt. Und auch der macht einen Teil des Preises aus.

    alexloe
    Du hast recht, natürlich werden solche Entscheidungen mithilfe von Software realisiert.


    Es wird hier jedoch nicht vom Basis-Betriebssystem reguliert, sondern von einer unabhängigen MCU, die sich gekapselt im Prozessor befindet. Dort wird entschieden, welcher Akku geladen werden darf und wie er zu behandeln ist. Das Energiemanagement stellt die Exekutive dar ;)


    Man kann die "Kennung", also den Akkutyp, manipulieren, indem man den Pull-Down-Widerstand im Akku ändert. Das würde ich jedoch vermeiden!

    Das ist abhängig vom Battery Size Indicator (BSI) des Akkus und der Baseband-Generation des Telefons.
    Das Energiemanagement des Telefons ermittelt den Typ des Akkus anhand dieses Widerstandswerts im Akku. Im Telefon ist intern hinterlegt, wie unterschiedliche Akkutypen zu behandeln sind; das hängt ab von der Kapazität oder ob Ni-xx, Li-Ion, Li-Poly, etc.


    Günstige Modell der 1er Serie gehören höchstens der DCT-4(+/++)-Generation an, in dessen Baseband das UEM ASIC (Universal Energy Management) die Stromversorgung übernimmt. Aktuelle Geräte aus höheren Serien gehören inzwischen fast ausschlißelich der BB5-Generation, in der das BETTY ASIC für die Stromversorung zuständig ist.


    Es ist demnach abhängig vom verwendeten Baseband (EM ASIC), welche Akkutyp-Definitionen das Telefon "kennt".