Man kann das ganze auch über eine Bankbürgschaft (wie z.B. bei einer Mietkaution, nur das hier der Händler die Bürgschaft bringen muß), bzw. einem Treuhandkonto abwickeln.
Das Problem leider vieler Insolvenzen ist, dass diese nicht ganz astrein laufen. Der Händler weiß das schon, das es bald soweit ist, und er die Grätsche machen muß. Nur anstatt jetzt ehrlich zu spielen, werden noch schön Autos verkauft und Geld gesammelt, aber bei der Autobank (der Händler zahlt die Kisten ja auch nicht direkt bei Lieferung) die KFZ-Briefe nicht anfordert. Und so ist das Geld dann futsch und das Auto sieht man nicht mehr.
Leider werden den Firmen die Insolvenzen viel zu leicht gemacht. Man kann leichter als kleines Autohaus eine halbe Million "los werden", als ein Privatmann, der mit 10.000 EUR Schulden deutlich mehr Probleme und Aufwand hat (und vor allem am nächsten Tag nicht einfach den nächsten Laden aufmachen kann).
Oder man macht es über einen Bankbestätigen Scheck. Ganz wichtig ist hier, dass der Zahlungsempfänger eingetragen ist. Damit bei Verlust des Schecks nicht ein Fremder zugriff hat.
Dabei fällt mir ein, das doch eigentlich jeder Händler auch Electronic Cash annimmt (Für Reparaturen oder wenn man Zubehör kauft). Eigentlich müsste man dann auch darüber bezahlen können, sofern der Händler nicht über Lastschrift arbeitet.
Man muß nur halt genügend Gratis Konten haben, die jeweils mit 2000,- EUR bestückt werden müssen (die meisten Schnapper Dapper hier haben doch eh mehrere Konten) und einen Händler mit Geduld.
Wäre auch was für "Vorsicht Kamera" (Das Gesicht des Händler würde ich gerne sehen, wenn man mit 2 Dutzend EC Karten auftaucht und zahlen möchte 