Beiträge von d@niel

    eins noch, ein letztes, auch wenn´s gar nicht hier her gehört:
    Schaut mal in die (richtigen) amerikanischen Autos. Die haben zwar Automatik, aber den Wählhebel am Lenkrad. Wie der Trabant. Und sicher nicht, weil die Konstrukteure aus Zwickau kommen, sondern weils sinnvoll ist.... den schön ist dieser "dicke Blinkerhebel" sicher kaum.
    Hui... schon wieder was "ewig gestriges":D
    Nun bin ich still!


    d@niel

    ich merke schon, die "Freaks" fühlen sich wieder persönlich angegriffen. Sorry, so war´s nicht gemeint. Wegen mir können alle ein Handys mit den wunderlichsten Tastenanordnungen kaufen. Was ich sagen wollte: Design ist nicht alles, und oft hindert es einen nur in der Benutzung gewohnter (und vor allem bewährter) Alltagsgegenstände. Wenn der Klodeckel morgen andersrum aufgehen würde (ja, auch das ist technisch machbar, und würde nichtmal teurer sein!).... das würde auch kaum einem gefallen (naja, doch. wenn dieser neue Deckel als "in" gepriesen würde und dazu noch deutlich teurer wäre, dann vielleicht schon).
    Lange Rede, kurzer Sinn: ich empfinde diese Tastatur-Experimente ziemlich gruselig und auch ehr als Armutszeugnis, weil ein Hersteller nicht genug Vertrauen in die wirkliche wichtigen Punkte seines Produktes hat. Passt alles ganz gut: "mehr Schein als Sein." Allerortens und immer mehr zu beobachten. Mehr sag ich dazu definitiv(!) nicht.
    Woll´n mal sehen, wer in 2 Jahren immer noch mit kreisförmigen Zweihand-Tastaturen rumläuft. Dreieckige PC-Keyboards mit 19 Tasten haben sich auch nicht durchgesetzt.
    Versteht´s nicht falsch... oder nehmt´s persönlich (beides ist erlaubt)... :D


    d@niel


    ach ja: ich finde die Funktionalität eines Handys schon ziemlich wichtig. Eine 2-Hand-Bedienung würde mich (ja, sicher nur mich ;) ) schon gewaltig stören. Aber ich hab ja auch keinen Gameboy :D
    Und nun lehne ich mich schweigend zurück und geniese die Antworten....

    nein, die o.g. Dinge wurden ja zum Glück noch nicht eingeführt ;)
    Will nur sagen, dass es eben Dinge gibt, die sind so wie sie sind ok und gut und benutzbar. Wegen mir nehmen wir das Rad als Beispiel: da wären auch durchaus coole und zeitgemässe Formen denkbar. Ob die aber besser als das jahrtausendalte (zugegeben extrem langweilige und unmoderne) runde Rad wären. Ich habe da leise Zweifel. ;)
    Aber stimmt: die Praxis wir´s zeigen. Ich gebe den neuen Tastaturlayouts keine lange Lebenszeit.
    Vielleicht noch ein reales Beispiel:
    Meine gute alte Nikon F-601 hatte noch ein Einstellrad zur Funktionswahl. Drehen und fertig. Nicht modern, aber einfach und zweckmässig. Dann kam die F-70! Cooles mehrfarbiges LCD-Display und eine "Menüführung" mit mehreren Tasten. So irre modern aus und hat massig staunende Blicke auf sich gezogen. Aber wirklich benutzen konnte man es nicht. Wenn man endlich die richtige Einstellung getroffen hatte, war das Fotomotiv längst weg. Und dann.... die F80. Stillschweigend und ohne grosses Brimborium war Nikon wieder zum klassischen Rad zurückgekehrt. Weil es sich bewährt hat und man auf die Kritik der F-70 Nutzer gehört hat. Leider ein seltenes Beispiel, und die typische Nikon-Clientel ist sicher auch eine andere, als die bei Siemens und Nokia. Eben nicht nur designverliebte "alles-was-in-ist"-Konsumenten, sondern ehr die, die ein gutes, solides, zuverlässiges und dennoch hochmodernes Stück Technik suchen. Und hässlich muss sowas auch nicht zwingend sein.


    d@niel (der ewig gestrige :D )

    um es nochmal aufzugreifen. Nur des Designs wegen von bewährten(!) Reglen abzuweichen mag ja vielleicht bei manchen Gegenständen sinnvoll erscheinen. Bei manchen aber auch nicht.
    Niemand würde auf die Idee kommen, die Schaltung im Auto auf zwei Habel (1-3 Gang rechts, 4-R Gang links) aufzuteilen. Natürlich wären bei Fabrikat X die kleinen Gänge links, und bei Fabrikat Y die kleinen Gänge rechts. Das Schaltschema wäre auch umgekehrt, klar.
    Designtechnisch tun sich da ungeahnte Möglichkeiten auf. Schliesslich muss man mit Altlasten brechen.
    "Das ist dann nicht mehr bedienbar!" hört man nun einge Autofahrer rufen. Und andere rufen zurück "Ihr ewig gestrigen!".
    Ein paar Dinge haben sich eben bewährt... und da muss die neuere Lösung bei weitem nicht die bessere sein.
    Siemens, Siemens.... nachdem mich schon das S55 ziemlich enttäuscht hat... nun das! Schade, schade. Und ich hätte doch gerne mal wieder ein Siemens. Denn Nokia baut ja demnächst auch nur noch "Wählscheiben" oder sowas. Schöne neue Welt!


    d@niel

    Hallo Experten,


    hat jemand eine Idee, woher man eine möglichst detailierte Beschreibung des 3270-Protokolls von IBM bekommt? Das ganze kann ja kein Geheimnis sein, da es dutzende Terminal-Programme gibt, die 3270 unterstützen. Die wollen wir aber alle nicht haben, sondern sowas selber bauen (keine Diskussionen über Sinn oder Unsinn dieses Unterfanges bitte ;) ).
    Also: woher kriegt man sowas (ausser von IBM, weil da findet sich merkwürdigerweise fast nix dazu ;) )


    d@niel

    nach Nokia weicht nun also auch Siemens von einer logischen und ergonomischen Tastenanordnung ab. Klasse! Jeder Hersteller also in Zukunft mit einem eigenen, maximal unergonomischen Layout. Man muss sich also nicht nur an Nokia oder Siemens gewöhnen, sondern auch noch speziell an ein Gerät. Was soll das denn?
    Bleibt als Alternative dann vielleicht noch Motorola. Aber in deren Design-Abteilung arbeiten sie bestimmt schon an einem numerischen keypad mit nur noch 6 Tasten und 8fach-Belegung. Im Dreieck angeordnet, wobei die 1 unten ist. Die beschriftung idealerweise noch in Spiegelschrift.



    d@niel

    das ist definitiv eine Ethernet-Karte. Ohne jeden Zweifel. "Credit Card Adapter" war eine bei IBM lange Zeit übliche Bezeichnung für PCMCIA-Karten und bezieht sich nur auf die Bauform. Es hanedlt sich um eine 10MBit-Karte.
    Die Karte ist seitens IBM nicht mehr lieferbar und hat zuletzt mal um die 90,-€ gekostet. Aber das Kabel gibt ist noch lieferbar. Teilenummer: 0933222, zum stolzen Preis von ca. 25,-€.
    Treiber konnte ich keine mehr finden. Vielleicht wird sie aber von einem neuzeitlichen Windows auch so erkannt. Wäre einen Versuch wert.
    Die Ersatzteil-Nummer (FRU) der Karte ist 0933290 (sollte das von Interesse sein).
    Mehr konnte ich nicht rausfinden.



    d@niel

    ich denke, es kommt immer auch auf die Art der Applikationen an. Und darauf, was am Ende für ein Produkt entsteht. Es gibt sicher Sachen, für die sich Java ganz hervorragend eigent, und für andere Dinge eben weniger.
    Was nützt denn ein "sauberes, modernes und nicht M$iges" Programm, welches sagenhaft hässlich ist, sagenhaft langsam und vor dem sich der Benutzer gruselt. Dann doch lieber das "unkorrekte, unsaubere" VB-Programm, das aber seinen Zweck erfüllt, eine akzeptable Oberfläche bietet (die ohne sagenhafte Handstände manuell zusammenprogrammiert werden musste) und ordentlich läuft. Wie gesagt: es kommt auf die Anwendung an! Bisher geben mir meine VB-Applikationen recht. Und die Anwender derselben sind überwiegend zufrieden. Die Entscheidung in Richtung Java wurde mir auch mehr versucht aufzudrängen, von Leuten, die noch nie eine Zeile Code geschrieben haben, aber mal was von "java ist modern" gelesen haben. Das ärgert mich daran.
    Und ausserdem soll/muss meine Applikation eine vorhandene (und definitiv nicht erstezbare, nicht änderbare, nicht selbstschreibbare) DLL eines ebenso vorhandenen Produktes nutzen (also Aufrufe aus dieser DLL). das scheint mir mit Java schlichtweg unmöglich, scheinbar geht das auch per JNI nicht. Noch ein Killer-Feature.
    Da erscheint mir C# schon ehr als Alternative. Jedenfalls für meine Projekte.
    Und nun Schluss damit, das war ja gar nicht Inhalt dieses Threads ;)


    d@niel

    im Vergleich zu VB ist Java höllisch umständlich, das ist sicher. A propos "sicher": die Sicherheit des Projektes ist mir absolut Wurscht, darum geht es dabei gar nicht.
    Fakt ist auch, dass der o.g. Code bei mir nicht läuft. Ich habe das exakt so verwendet und natürlich "meine Seite...." durch was reales ersetzt. Es geht trotzdem nicht, sondern produziert diesen Müll hier:


    java.security.AccessControlException: access denied (java.net.SocketPermission 9.xxx.xxx.xxx:80 connect,resolve)


    Die angegebene Datei existiert definitiv und lässt sich z.B. mit dem Browser öffnen.
    Java frustet weiterhin und ich sehe leider immer weniger sinnvolle Anwendungen, da ich keine Internet-Geschichten programmieren will, sondern in erster Linie lokale Anwendungen. Das o.g. Beispiel war eben nur mal ein Versuch. Aber wenn schon so wenige Zeilen Code mehr Zeilen Fehlertext produzieren.... Gute Nacht. Einfacher als Java verstehen ist wohl, die Strategen davon zu überzeugen, dass Java für meine(!!!) Zwecke ungeeignet scheint.


    d@niel