es geht doch gar nicht so sehr darum, was da im Irak vorgeht und dass die heldenhaften Amis die Welt vor dem Bösen schützen wollen. Es geht um´s Öl und der (zweifellos) üble Saddam ist da ein gefundenes Fressen.
Schliesslich ist ja nicht gänzlich unbekannt, dass der (sogenannte) Präsident Bush ohne die amerikanische Öl-Lobby nicht Präsident geworden wäre. Das ist keine Spekulation, sondern gilt mittlerweile so gut wie gesichert.
Wenn es nur darum ginge, Saddam & Co. zu stürzen gäbe es sicher elegantere Mittel, als ein ganzes Land zu überfallen und mit zigtausend Soldaten und nochmehr Bomben dort anzurücken. Mag naiv klingen, aber: warum setzt man nicht dort ganz gezielt einen Geheimdienst oder sowas ein. Möglich wäre das mit Sicherheit.
Aber dann wäre ja das Testfeld für all die schönen teuren Waffen nicht mehr gegeben und all die Waffenhersteller hätten die nächsten Jahre nicht wirklich was zu tun.
Sorry, das ganze wirkt mir irgendwie zu konstruiert. Und denn 11.September nun in alle Zukunft als Grundlage für neue Kriege zu nehmen ist auch reichlich schlecht. Bisher hat (imho) jeder US-Präsident "seinen" Krieg gehabt, und Bush braucht halt auch einen. Sein Vater war ja auch schon am Golf tätig
Fazit: auch von mir kein "pro Irak-Krieg"... und ganz allgemein nur ein "Kriegs-contra". Ich weiss, dass die Welt nicht gut ist (und ich sicher auch nicht), und dass der Krieg halt leider zur Menschheit gehört. Aber was da geplant ist ist einfach zu offensichtlich und zu typisch amerikanisch.
Der Krieg ist längst geplant und wird stattfinden, das ist sicher. Auch wenn Saddam sich morgen in Bagdad öffentlich selbst verbrennen würde und der Irak geschlossen zum Christentum konvertieren würde. Bush möchte Krieg spielen... und wird es tun. Und das ist das eigentlich schlimme daran!
d@niel