Beiträge von Elke2002

    Vanity Fair


    Zitat

    Original geschrieben von fotograf
    Also hab vielen Dank für Deine Übersichten die ich schon erfolgreich meiner Familie empfohlen habe. Die sind nun auch im Zeitungsrausch :)

    ... und brauchen bald eine größere Altpapiertonne... :D ;)


    Herzlichen Dank, Sven, für das Lob! :)



    Und noch ein brand-aktueller Tipp: Bei Abo-Direkt gibt es jetzt die Möglichkeit, nach Ablauf der Mindestlaufzeit jederzeit zu kündigen.
    Und es gibt dort neu jetzt auch ein Prämienabo für die "Vanity Fair" mit 50 € Bar- oder bis zu 70 € Gutscheinprämie (bei 100 € Kosten). - Ist bisher das beste Angebot für diese Zeitschrift. :)


    TT-Partnerlinks

    Zitat

    Original geschrieben von peteradolf86
    Das trifft aber auf viele Zeitschriften zu. Also mit dem Werbeblatt. Bin aktuell die ct am lesen (Probeabo), und erschrocken wie viel Werbung und Prospekte da drin sind. Finde das ziemlich nervend.


    Das ist aber der Grund, warum die Zeitschriften so billig (also mit so hohen Prämien) angeboten werden können.


    Denn sonst würden die Verlagen eigentlich für 12-52 Exemplare einer Zeitschrift mit (zwischen der Werbung versteckten ;)) zum Teil sehr hochwertigen redaktionellen Inhalten, auf Hochglanzpapier gedruckt und mit der Post verschickt, natürlich mehr als nur ein paar läppische Euros kassieren müssen. ;)


    meister-schnack: Bei fast allen Prämienabos dürfen auch Nicht-Abonnenten werben. Das ist ein geschickter Schachzug, um die Zeitschriften-Preisbindung zu umgehen. Wen's interessiert, der kann das z.B. auch hier nachlesen.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Imho ganz einfach deshalb, weil Raucher keine Minderheit oder Gruppe sind, die irgendwo am Rand existiert und keine Interessenvertretung hat, ...

    Ich möchte aber noch mal darauf hinweisen, dass Raucher nur 'gefühlt' in der Mehrheit sind/waren.
    Denn statistisch sind Raucher in allen Altersgruppen in der Minderheit [small](wohingegen die Onanierer eindeutig in der Mehrheit sein dürften)[/small] :D : http://de.wikipedia.org/wiki/T…er_Raucher_in_Deutschland


    Durchschnittlich machen sie nur ca. 1/4 der dt. Bevölkerung aus (womit wir unter'm EU-Durchschnitt liegen).


    Es wurde nur bisher sowohl von Raucher- als auch von Nichtraucherseite gar nicht hinterfragt, wie die *wirkliche* Bevölkerungsverteilung aussieht. Vielleicht sind Raucher auch immer einfach nur mehr aufgefallen (in der Werbung, Politik, Clique) als Nichtraucher.
    Und warum es keine Nichtraucher-Lobby gibt, kann ich nur vermuten: Lobbyismus findet eher *für* etwas statt als gegen etwas. Aber eine 'Gesundheits- oder Frischluft-Lobby' wäre wohl zu allgemein, zumal sich vermutlich weder alle Nichtraucher besonders gesund ernähren noch sich überdurchschnittlich um die Umwelt kümmern.



    [Edit: Eine Minute zu langsam... :D]

    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    elke
    Mir ging es um die Angleichung bei absoluter biologischer Unmöglichkeit...

    Wo wir dann wohl unterschiedlicher Meinung sind, ist, ob soziale und biologische Eltern identisch sein müssen.


    Jochen hat es ja schon sehr gut erklärt... Ich versuche eine Kurzdarstellung:


    * Babys entstehen durch die Befruchtung einer weiblichen Eizelle durch männlichen Samen.
    ** Eine Frau, die ein Kind möchte, braucht also einen 'Samenspender'
    ** Ein Mann, der ein Kind möchte, braucht eine Eizelle nebst Gebärmutter


    Falls ein Kinderwunsch besteht, aber der Partner nicht als Samenspender oder Eizellen-/Gebärmutterbereitsteller zur Verfügung steht, was macht Mensch dann?
    * Richtig: Er sucht sich Hilfe und guckt nach Alternativen.


    Er fragt sich aber vermutlich nicht: "Darf ich überhaupt Kinder haben (weil ich auf Männer/Frauen/SM/Nylons/Blümchensex stehe)?", weil das eigentlich für jeden (gesunde) Menschen etwas normales ist, sondern er fragt sich höchstens: "Bin ich (sind wir als Paar) dazu in der Lage, ein Kind gut aufzuziehen?"


    Biologisch viel unmöglicher finde ich eigentlich, dass Menschen innerhalb weniger Stunden über ganze Kontinente fliegen... Und was sagt uns der Blick an den Himmel oder die letze Urlaubskarte? - Machen wir doch ständig! :D



    Zitat

    Und ein Stück weit um die Anspruchshaltung, Dritte müssten dafür einstehen.

    Normalerweise handelt der 'Dritte' ja freiwillig und wird nicht vergewaltigt oder zu etwas gezwungen.
    Guckt mal z.B. in die Realität unserer Hauptstadt. Dort gibt es etliche Regenbogenfamilien, die sich gut arrangiert haben. Wie gesagt: Es ist nicht genau dasselbe wie eine Hetero-Familie, aber auch nicht besser oder schlechter, nur anders. Aber auch jede Hetero-Familie (wo es inzwischen immer mehr Patchwork-Familien gibt) ist ja anders!


    Nachtrag auf das obige Edit hin: Natürlich sollte das Kindeswohl im Mittelpunkt stehen, aber ich erwähnte ja schon, dass es diverse Studien gibt, die auch gleichgeschlechtliche Partner offiziell zu guten Eltern erklären. ;)
    Und bei Pflegschaften oder Adoptionen wird sowieso immer geguckt, dass man möglichst gute Eltern für das Kind findet, nicht irgendwelche einsamen oder egoistischen Leute glücklich macht... ;)


    Und ich glaube, dass, wo für eine Wunscherfüllung etwas mehr Aufwand als lustiges Poppen notwendig ist, auch vorher sehr ausgiebig über den Wunsch nachgedacht wurde, so dass sich vermutlich viele Homosexuelle mehr mit ihrer Elternrolle auseinandergesetzt haben, als so manche Heteros, was mit Sicherheit auch dem Kinde zugute kommt.

    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    Es gibt eine Vielzahl körperlicher und geistiger Merkmale, die nicht gerade praktisch sind und bei denen trotzdem niemand auf die Idee käme, eine Angleichung einzufordern.

    Doch, es gibt diverse - größtenteils erfolgreiche - Unternehmungen, von Natur aus fehlende oder unzureichende Fähigkeiten / Gegebenheiten zu kompensieren Z.B.:


    - Leute ohne Beine fahren Fahrrad
    - Menschen ohne Flügel fliegen über Ozeane oder tauchen in der Tiefsee
    - Menschen, die nicht sehen können, surfen im Internet
    - Wesen, die nur für Höchstgeschwindigkeit 20 gemacht sind, flitzen mit 220 km/h über die Autobahn
    - Menschen mit kaputtem Herz / Nieren leben durch Maschinen
    - Leute mit Sehfehlern lassen sich die Hornhaut lasern
    - Frauen lassen sich die Brüste vergrößern oder färben graue Haare
    - Dicke Menschen lassen sich das Fett absaugen


    (Ich habe mit Absicht die Fortpflanzungsmedizin mal außen vor gelassen und eine bunte Liste gewählt mit 'Defekten', für die Leute was können, für die sie nichts können, mit denen sie überleben könnten oder nicht und mit vermeintlichen 'Defiziten', die Menschen eigentlich gar nicht beeinträchtigen.
    Und ich möchte damit NICHT sagen, dass Schwule defekt sind, sondern nur auf das 'Argument' von <registered> eingehen, dass wir angeblich alles einfach so hinnehmen... Ich finde, Homosexuellen sollten alle Wege offen stehen, Kinder zu bekommen, die Heteros auch offenstehen! Und da gibt es bekanntlich nicht nur die eine Möglichkeit. )



    Ich empfinde sowohl den Wunsch nach Nachkommen als auch den Wunsch nach einer Partnerschaft als etwas sehr Natürliches. Da liegt die Kombination aus beidem doch einfach nahe.
    Und sooo schwierig ist die biologische Umsetzung ja nun (auch für Lesben oder Schwule) nicht. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Mephisto
    eine "Regenbogenfamilie" ist ja wohl absoluter Unsinn; ...
    ... nur beim Kinderwunsch muss man sich halt nun mal damit abfinden, daß ein homosexuelles Leben kein neues Leben hervorbringen kann.


    Hm, das finde ich aber etwas sehr schwarz-weiß gedacht.
    Nicht alle Homosexuellen haben nur immer mit Ihresgleichen geschlafen.
    Es gibt viele Schwule, die zuerst (auf Druck der Eltern / Gesellschaft) eine Freundin hatten und diese oft sogar geheiratet haben, ehe sie sich geoutet haben.
    Es gibt bekanntlich auch Bisexuelle, die unterschiedliche Partner/innen hatten.


    Wieso sollen da (biologisch) keine Kinder entstehen können? :confused: Schwule und Lesben sind doch auch nur Männer und Frauen!



    Ich persönlich finde zwar nicht, dass jeder Mensch ein 'Recht' auf ein Kind hat, aber ich finde, dass jedes (wie auch immer entstandene) Kind ein Recht auf liebevolle Erziehung und ein glückliches Heranwachsen hat! Und das scheint bei Homos genauso wie bei Heteros möglich zu sein.
    - Es ist sicherlich nicht dasselbe, wenn ein Kind bei zwei Frauen, zwei Männern, einem Mann und einer Frau, nur einer Frau oder nur einem Mann aufwächst. - Aber ich glaube, jede dieser Familien-Formen kann Vor- oder Nachteile haben, die sich aber im Endeffekt die Waage halten. Wichtiger ist, dass das Kind gewollt, geliebt, gut betreut und angemessen erzogen wird. (Und da sollten man es einer Minderheit nicht noch unnötig schwer machen!)



    Herkunft der Kinder in Regenbogenfamilien


    Den Angaben des Mikrozensus und den wenigen bisher vorliegenden Studien ist zu entnehmen, dass


    * die meisten Kinder aus früheren heterosexuellen Ehen und Partnerschaften eines Elternteils stammen,
    * eine bisher unbekannte, aber vermutlich zunehmende Zahl jüngerer Lesben und Schwuler sich ein Leben mit Kindern wünscht und eine Familiengründung durch künstliche Befruchtung, Bechermethode oder Adoption als Einzelperson realisiert,
    ...
    * gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern sowohl in Groß- und Kleinstädten als auch in ländlichen Regionen leben.


    Nach Auskunft des Jugendamts in Frankfurt am Main haben dort bereits eine Anzahl lesbischer und schwuler Paare Pflegekinder aufgenommen. Auch Einzeladoptionen sind bekannt. Die Bewertung des Jugendamtes ist positiv; die Erfahrungen unterscheiden sich im Durchschnitt nicht von den mit heterosexuellen Paaren gemachten. Weitere ähnliche Erfahrungen sind aus Berlin und Bayern bekannt.