Dass Nichtrauchen für alle Menschen besser ist als Rauchen, dürfte unbestritten sein.
Das einzige Problem ist also, dass sich nun sowohl die Gesellschaft als auch der einzelne etwas umgewöhnen muss...
- Für die Gesellschaft ist das kein großes Problem. an Veränderungen passt sich die Masse schnell an. So weiß heute kaum noch ein Jugendlicher, was "die Mauer" bedeutete, oder wie viel D-Mark ein Euro war, und wir können uns keinen Alltag mehr ohne E-Mails und Handys vorstellen.
- Aber warum kämpft der Einzelne so verbissen darum, viel Geld für einen solchen (offensichtlichen) Dummfug auszugeben? („Die tödliche Dosis für einen erwachsenen Menschen liegt bei circa einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, damit ist Nikotin giftiger als Arsen oder Zyankali.“)? :confused:
Der meiner Meinung nach wichtigste Grund ist die Angst, ohne seine Droge dazustehen. „Nikotin gehört zu den Substanzen mit dem höchsten Suchtpotential, auch gemessen an illegalen Drogen wie z. B. Kokain, und ist neben einem Lerneffekt mit verantwortlich für die Abhängigkeit nach Tabakerzeugnissen.
Vor allem ist von Bedeutung, dass Nikotin unterschwellig das Verlangen nach einer Zigarette erzeugt und durch das immer kürzer werdende gewöhnungsbedingte Reiz-Reaktions-Intervall eine immer stärker ausgeprägte Sucht in Form von erhöhtem Tabakkonsum entsteht.“
„Nikotin ist verantwortlich für die Abhängigkeit nach Tabakerzeugnissen. Abhängig von der persönlichen Konstitution, Lebensphase, Stimmung und Umfeld bietet Nikotin ein sehr hohes Abhängigkeitspotenzial und kann sehr schnell zu einem abhängigen Verhalten führen.
Nach Meinung von Experten des Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG [4], sowie anderer, beispielsweise der US-Gesundheitsbehörde FDA, "ist das Abhängigkeitspotenzial von Nikotin vergleichbar mit dem vom Heroin".“ ...
- Da hat sich die Sache mit dem angeblichen 'freien' Willen doch schnell erledigt; der ist tatsächlich durch Nikotin 'vernebelt'. 
Wir sollten also vernünftigerweise
- Den Nikotinabhängigen (die es wollen) mehr (medizinische / psychologische) Hilfe anbieten,
- die Nichtraucherlobby stärken, indem wir in der Öffentlichkeit auch mal 'unhöflich' sind und uns das Rauchen verbitten, oder auf die (rhetorische) Frage "Hat jemand was dagegen, wenn ich rauchen?" mit einem ehrlichen(!) "Ja" zu antworten, und
- nicht auf den aktuellen Gesetzentwurf, sondern die Politiker, die so lange nichts getan haben, schimpfen.
Es gibt keinen objektiven Grund, warum Nichtrauchen nicht 'normaler' als Rauchen ist (und bald sein kann)!
Neutrale Quelle für obige Zitate:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nikotin + http://de.wikipedia.org/wiki/Nikotinsucht