ZitatOriginal geschrieben von AdministratorDr
Gibt es eigentlich kein Tag des Waldes, indem man mal alle einläd im Wald spazieren zu gehen? Ich treffe in der Regel immer sehr sehr wenige, was ja an sich nicht verkehrt ist, ich denke aber vielen entgeht da was. Dann wird Natur und Umwelt für einen erstmal plastisch.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Naturliebe in Städten größer, auf jeden Fall anders ist, als auf den Land.
Wenn man in einer Stadt wohnt, dann weiß man einen Wald oder Park erst richtig zu schätzen. Wenn man aber auf dem Land lebt, geht man nur nach Draußen, um den Hund oder die Kinder auszuführen. ![]()
Sehr schade eigentlich. Ich kenne beides. Ist - wie immer - eine Sache der Perspektive. Was ausreichend vorhanden ist, hat keinen Wert. ![]()
Hier in Berlin ist im Sommer der Grunewald voller Spaziergänger, Radfahrer, Leuten, die in den Seen schwimmen... Im Winter wird (bei Schnee natürlich) gerodelt oder gejoggt.
Was ich sehr schade finde, ist, dass so viel Grundwissen über die Natur verloren geht. Heute kann einem ja fast kein Kind mehr den Namen eines Baumes oder einer Pflanze nennen. Wir haben früher mit der Schulklasse Exkursionen in den Wald gemacht, wo wir Sauerklee gegessen haben und aus selbst gesammeltem Ton Gefäße geformt haben. Mit meinen Eltern war ich Pilze und Beeren sammeln, mit Freunden wurden Baumhütten und Staudämme gebaut... :cool:
Je mehr man über etwas weiß, desto mehr kann man es auch wertschätzen. :top:
Mein Vorschlag: Jeder sollte mindest. 1 x pro Woche einen längeren Spaziergang durch irgendwelches Grünzeugs machen. - Würde den Krankenkassen mit Sicherheit einen Menge an Ausgaben für irgendwelche physischen und psychischen Zivilisations-Wehwehchen ersparen. - Und uns natürlich mehr Lebensqualität schenken.
