Kein Witz, aber eine sehr witzige Seite!
In der Ösi-Zeitung Der Standard gibt es 'ne lustige Rubrik:
>>>"Dumm(?) gefragt"<<<.
- Einfach mal reingucken! :top:
Es sind teilweise ganz verblüffend 'einfache' Fragen aus dem Alltag mit äußerst kreativen und unterhaltsamen Antworten. 
Endlich gibt es Antworten auf Fragen, die bislang keiner zu stellen wagte
"Das Leben stellt uns immer wieder vor Fragen, die zu beantworten die Möglichkeiten eines Einzelnen bei weitem übersteigt. Wer könnte zum Beispiel auf Anhieb sagen, wie lange die Gegenwart dauert? Ein Problem von philosophischer Tragweite, gewiss, aber auch trivialere Dinge erfordern höchsten Scharfsinn: Was unterscheidet Obst von Gemüse? Schwitzt man auch beim Schwimmen? Wie kann ein Wort auf der Zunge liegen?
Die österreichische Zeitung "Der Standard" hat sich in ihrer Online-Ausgabe verdienstvollerweise solcher Themen angenommen. In der Rubrik "Dumm (?) gefragt" kann jeder jene Fragen loswerden, die er schon immer mal stellen wollte. Wie viele Kopfbälle braucht es zum Verblöden? Wie kalt wird es morgen, wenn es doppelt so kalt wird und heute null Grad sind? Warum steht man an der Kasse garantiert immer in der Schlange, die am längsten braucht? "Nicht auf jede Frage kann es eine Antwort geben - dafür jedoch manchmal tausend", heißt das Motto, und die entsprechenden Vorschläge haben zumindest einen hohen Unterhaltungswert.
Soll man Computer hauen?
Da will zum Beispiel einer erklärt haben, warum sich streikende Maschinen (von der Uraltschreibmaschine bis zum HighTech-Scanner) durch beherztes, brutales Zuschlagen überreden lassen, ihren Dienst wieder aufzunehmen. "Computer werden ungeheuer kooperativ, wenn man ihnen klar macht, dass ihr elektronisches Leben an einem dünnen Stromkabel hängt, welches in menschlicher Verfügbarkeit liegt!", schreibt einer. Ein anderer weiß: "Bei Computern hilft es nicht besonders viel, den Monitor zu schlagen (außer der Monitor macht die Probleme), sondern der PC selbst ist zu prügeln. Leider kann es dazu führen, dass die Daten auf der Platte überhaupt nicht mehr lesbar sind, aber man weiß zumindest, dass das Gerät noch irgendwie geht." Und wenn gar nichts mehr geht, empfiehlt ein gewisser "olibarbar" ganz einfach: "Benzin drüber und warm abtragen."
Noch schwieriger verhält es sich mit dem Problem, warum es kein Katzenfutter in der Geschmacksrichtung Maus gibt. "Weil im Katzenfutter die Abfälle des Menschen-Essens verwertet werden - und wir eben Forellen, Rind, Kalb, Huhn, Kaninchen, Krabben, Lachs etc. essen, aber keine Mäuse", vermutet einer. Und ein anderer empfiehlt: "Dann sollte es auch Hundefutter mit Geschmack Katze geben ..."
Lebhafte Debatten entbrannten um die Frage, welches Adjektiv beim Trinken das Pendant zu satt ist. "Nicht mehr durstig" zählt nicht. "Sitt" schlug ein User vor, stieß aber nicht auf viel Beifall: "Was soll'n das für ein Wort sein? S I T T ? - Würg." ",Besoffen' trifft auch nicht zu, da man bekanntlich durch viel saufen immer durstiger wird", meinte ein anderer. Die Worte "getränkt", "blunznfett" und "abgefüllt" stießen nicht auf einhelligen Beifall, auch "gestillt" fand man nicht treffend: "Ich, die Person, deren Durst gelöscht ist, bin nicht gestillt, sondern paxx, losch oder was auch immer, aber nicht gestillt. D.h. ich bin schon gestillt, aber das ist lange her", schrieb einer. Einem gestandenen Wiener Ureinwohner reichte es schließlich: "Redens nicht so gespreizt daher!!! Nicht nur im Wiener Beisl, sondern generell im Wiener Dialekt heißt es "aug'schwappt!!!"
Ausgiebig debattiert wurde diese Frage: "Warum sind Österreichs Flüsse fast durchwegs weiblich, und warum heißt es die Seine, die Themse, die Wolga, aber der Tiber, der Ebro, der Don? Und warum sind außereuropäische Flüsse fast immer männlich (der Nil, der Mississippi, der Amazonas)?" Salomonisch schrieb einer: "Naja, zwischen Meerbusen, Landzipfel und Wasserscheide spielt sich so einiges ab, und das wird halt eben einmal männlich, einmal weiblich."
Auch das Rätsel, warum Stubenfliegen immer um die Lampe kreisen, konnte nicht endgültig gelöst werden, obwohl es durchaus einleuchtende Deutungen gab: "Fliegen kreisen deshalb immer um den Luster, damit sie es nicht weit zum Klo haben." Oder: "Ich glaube, das liegt eigentlich nur daran, dass Fliegen nichts anderes können als fliegen. Sonst hießen sie ja auch nicht Fliegen sondern Gehen oder Fressen oder sonst wie."
Manche Fragen, die hier gestellt werden, können natürlich durchaus wissenschaftlich haltbar beantwortet werden. Warum wächst Haar ewig? Ist Regen als Energiequelle nutzbar? Sind Raubtiere nützlich? Andere geben mehr Spielraum, auch eigene Erfahrungen einzubringen - wie etwa zu folgendem Problem: "Warum wird selbst der harmloseste Bettüberzug in der Waschmaschine zum alles verschlingenden Monster, das sich während des Waschvorganges Socken, Kopfpolsterbezüge, Höschen und den Rest der Wäsche, ja sogar Leintücher gnadenlos einverleibt, auf dass die Wäscherin, die ohnehin beinahe nichts so sehr missachtet wie Wäscheaufhängen, diesen ganzen Knödel erst auseinanderpflücken muss, bevor sie die Wäsche fein s äuberlich auf dem Wäscheständer verteilt?" Auch die Frage, warum es im Flugzeug Schwimmwesten, aber keine Fallschirme gibt, ließ viel Raum für Interpretationen. Eine brachte es auf den Punkt: "Beides nutzt nix, Schwimmwesten sind aber viel billiger und kleiner."" 