Beiträge von Elke2002

    Zitat

    Original geschrieben von kinslayer
    Würd ich niemals verurteilen diese Einstellung.Aber aus Dankbarkeit herraus das es einem selbst gut geht würde ich es tun.


    Ich würde auch einem Fremden helfen. Denn ich sehe keinen grundlegenden Unterschied zu der Situation, wenn ich jemandem helfen würde, der gerade einen Autounfall hatte, oder jemandem, der gerade am Ertrinken ist. Da würde ich ja natürlich auch sofort helfen, so gut es mir möglich ist (ohne erst abzuchecken, wie reich derjenige ist, oder ob ich ihn kenne).
    Man braucht sich ja bloß vorzustellen, derjenige sei jemand aus dem eigenen Familien-/Freundeskreis.

    kinslayer: Deine Frage hat sich erübrigt, da man ja - zum Glück! - erst nach frühestens 2 Jahren erfahren kann, für wen man gespendet hat.


    Ich verstehe es auch nicht, dass manche glauben, alles sei (ver)käuflich.
    Ich würde mich einfach nur total freuen, wenn ich jemandem (und seiner gesamten Familie) helfen könnte. (Besonders, da der Spender weder außergewöhnliche gesundheitliche noch finanzielle Probleme fürchten muss.)


    Martin Reicher: Ja, aber die Aufwandsentschädigung kommt von der Krankenkasse.

    Interessanter Artikel aus der heutigen Berliner Zeitung dazu:
    http://www.berlinonline.de/ber…g/brandenburg/405150.html


    ~~~~~~~~~~~~


    Anfahrt:


    Alternative zu RB 14, RE 2 und Auto: BerlinLinienBus: Drei Mal täglich fährt ein Bus vom Zentralen Omnibusbahnhof ZOB am Funkturm mit Stopp am Bahnhof Schönefeld zu Tropical Islands.


    Abfahrtzeiten: Täglich um 10.00, 14.30 und 18.30 Uhr
    (je 45 Min. später Zusteigemöglichkeit am Bhf. Schönefeld)
    Ankunft bei Torpical Islands um 11.30, 16.00 und 20.00 Uhr


    Rückfahrt um 16.30 oder 22.00 Uhr.


    Eine Fahrt kostet 3 €, Hin- und Rückfahrt: 5 €.


    Infos: 030 - 35 19 52 45


    Zitat

    Original geschrieben von jabrokoss
    hallo elke,


    sicher... verwerflich ist es... aber immerhin biete ich eine ware an, die jemand haben möchte...


    Nein, es handelt sich um eine freiwillige Spende!


    Zitat

    je mehr ich mir das überlege, umso eher bin ich der meinung, dass es erlaubt sein sollte, seine organe zu verkaufen.


    Am besten eine neue Ebay-Kategorie? :rolleyes: :flop:


    Na klar, warum so bescheiden? - Wenn Du der richtige Spender für jemanden, der den Tod direkt vor Augen hat, bist, dann werden seine Verwandten und Freunde doch bestimmt auch ein bißchen mehr als 5000 € locker machen? - 'ne halbe Million kann man da schon fordern. - Ist ja nur 'ne kleine Erpressung. :mad: :flop:


    Also, manche kommen wirklich auf Ideen. :rolleyes:
    Erstens ist Organhandel (ich nehme mal an, dass Stammzellen darunter fallen) mit gutem Grund verboten, 2. muss man ein Forumular unterschreiben, das besagt, dass man freiwillig und unentgeltlich spendet, und 3. finde ich es moralisch absolut verwerflich, sich an der Not anderer Leute zu bereichern! :(


    Reicht es denn nicht, dass man jemandem evtl. das Leben rettet?
    Und ich bin mir sicher, der Empfänger bzw. seine Verwandten und Freunde werden sich äußerst dankbar zeigen (keine 5000€, aber bestimmt mit einer kleinen Aufmerksamkeit / Aufwandsentschädigung).
    [Es entstehen Null Unkosten! s.u.]


    Wäre mir aber auch völlig egal, wenn die Spende anonym vonstatten gehen würde! [Ist auch so; s.u.]



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    EDIT: Für den Spender entstehen keine Kosten:


    "7. Wer trägt die Kosten wenn ich für einen Patienten Stammzellen spende?
    Die notwendigen Untersuchungen und Behandlungen des Lebensspenders sowie sein Krankenhausaufenthalt während der Entnahme werden von der Krankenkasse des Patienten bezahlt - ebenso wie ein eventueller Verdienstausfall des Lebensspenders, Reisekosten und andere nichtmedizinische Aufwendungen. Die DKMS regelt alle organisatorischen Punkte für den Spender, der sich um nichts zu kümmern braucht. Selbst die Abrechnung erfolgt über die DKMS, die natürlich darüber hinaus bei allen möglichen Fragen hilfreich und beratend dem Lebensspender zur Seite steht."



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    2. EDIT: Anonymität von Spender u. Empfänger:


    "28. Kann ein Spender mit dem Empfänger seiner Stammzellen Kontakt aufnehmen?
    Über die DKMS kann der Spender Informationen vom Genesungsverlauf des Patienten erhalten und auch schriftlichen Kontakt aufnehmen. Dabei wird aber in den ersten zwei Jahren nach der Stammzelltransplantation die Anonymität von Spender und Patient auf jeden Fall aus datenschutzrechtlichen Gründen gewahrt. Danach kann die DKMS den direkten Kontakt zwischen Spender und Patient vermitteln, wenn beide dies wünschen: per Brief, Telefon oder auch durch ein persönliches Treffen.
    Dies ist allerdings nicht möglich, wenn der Spender bzw. Patient in einem Land lebt, in dem die Anonymität nach den dortigen Gesetzen bestehen bleiben muss (beispielsweise Belgien, Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien). Hier kann man aber zumindest anonym miteinander Kontakt aufnehmen. Einige Länder - darunter Brasilien, Finnland, Großbritannien, die Schweiz und die tschechische Republik - erlauben leider gar keinen Kontakt zwischen Spender und Patient."
    http://www.dkms.de/asp/faq/faq.asp#cat1