Beiträge von Elke2002

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Dein Griff zum Spaten halte ich im übrigen für nicht angebracht, dann doch lieber der Wald!


    Begründung?


    Ich sehe das so: Der Vogel wird im Wald vielleicht noch 1 Stunde 'leben'.


    Aber Zeit ist ja bekanntlich relativ.
    - Gehen wir mal von einer durchschnittlichen Lebenserwartung für einen Menschen von 80 Jahren und für einen kleinen Vogel von 2 Jahren aus.


    Für den Menschen wäre die eine Stunde nur 1/700800 seiner Lebenszeit, für die Meise aber 1/17520.


    D.h. für die Meise würde es sich so anfühlen, wie für Dich 40 Std. - Das muss doch nicht sein?!



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    Ja, sowas sagt sich immer leicht. Mal ehrlich. Würdest du noch mit ´nem Spaten dem Fuchs einen überbraten, wenn du ihn angefahren hast... ich nicht?!
    Als "guter" Mensch (der du garantiert auch bist) würde mir das nämlich viel zu schwer fallen.


    Ich würde zumindest die Polizei/Förster informieren. Das Tier einfach so liegenzulassen würde mir viel schwerer fallen und schlaflose Nächte bereiten.
    Man muss halt manchmal auch über seinen eigenen Schatten springen.


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    was gibt dir die 100%ige Gewissheit, dass der Vogel es nicht doch schafft? Erfahrungsgemäß sind Vögel nur ein bisschen benusselt, und fliegen dann nach ein paar Minuten wieder weg!? Dann ist die Spatenmethode doch Mord, oder?


    100% Gewissheit gibt es nie. Bei dem beduselten Vogel würde ich auch erst mal ein paar Minuten warten und ihn beobachten. Aber man sieht/merkt es meistens dann schon, wenn es keine Hoffnung mehr gibt.
    Da muss man halt leider abwägen und hoffen, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat.

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    Original geschrieben von BlindGuardian
    aber wenn man sieht dass er es nicht schaffen wird dann legt man ihn doch lieber in den Wald, damit er da gefressen werden kann (für unsere Moralapostel: dadurch rettet man ein anderes Tier vor dem Verhungern :D ).


    Also noch ein letzter Versuch:
    Wenn man den Vogel selbst tötet, bevor man ihn in den Wald legt, hat man
    1. dem Tier viel unnötiges Leid erspart,
    2. wohl nicht gerade ein anderes Tier vor dem 'Verhungern' gerettet, aber zumindest nicht in die natürliche Nahrungskette eingegriffen.


    Einziger Nachteil: Man muss aktiv werden, indem man dem kleinen Tier den Hals umdreht, bzw. bei einem größeren Tier einen Spaten o.ä. zu Hilfe nimmt.



    Es geht mir einzig und allein darum, dem verendenden Tier einen möglichst kurzen und schmerzlosen Tod zu bereiten. (Besonders, wenn es durch meine Schuld oder durch die Schuld anderer Menschen (z.B. Autofahrer) erst in seine unglückliche Lage gekommen ist.)


    Und wer ein Tier anfährt und nicht einmal versucht, ihm (so gut es geht) zu helfen, den halte ich - ehrlich gesagt - für ein A...loch.



    Aber das Thema Tod und Leiden ist ja wohl immer noch ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft (oder warum haben so wenig Leute einen Organspendeausweis oder lassen sich als Knochenmarkspender typisieren)?

    Da dies direkt auf meinen einleitenden Satz "Ich finde es absolut feige, bewußt die Natur der Natur zu überlassen!" geschrieben wurde, ein paar Anmerkungen (auch wenn meine Meinung zu dem Thema eigentlich oben schon ausgeführt wurde):


    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Was ist daran feige?


    Feige ist das Wegsehen, das Nichthandeln als verantwortungsvoller Mensch. (s.o.)


    Zitat

    Es passiert täglich, jeden Tag, jede Minute.


    Das soll doch wohl nicht ernsthaft eine Entschuldigung sein?!
    Wenn man die Möglichkeit hat, zu handeln/helfen, hat man auch die Pflicht dazu!


    Zitat

    Wie schonmal erwähnt, gibt es nicht weitaus wichtiger Probleme um die man sich kümmern sollte?


    Unbestritten. Aber auch das war hier nicht die Frage. Das Eine schließt doch das Andere nicht aus! - Außerdem gibt es doch das nette Sprichwort von den 'vielen kleinen Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun und dadurch das Gesicht der Welt verändern'. Soll heißen: einem Tier zu helfen, ist doch ein guter Anfang und schließt ja nicht aus, auch anderen zu helfen?!


    Zitat

    Aber nein, hier bei TT kommen dann die Moralapostel hoch die liebendgerne den angefahrenen Igel zum Tierarzt bringen, aber den Nachbarn mit dem Ar*** nicht anschauen, weil er ja ein Vollidiot ist.


    Was für ein Blödsinn!! :(
    (Tierfreunde sind doch nicht selten auch Menschenfreunde [sofern der Mensch kein Vollidiot ist, natürlich ;) :p].)

    Re: Re: Re: Re: Vogel gegen Fenster geknallt - Was tun ?


    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Ich habe nur das geschrieben was ich gedacht hab. Natürlich tut mir der Vogel leid, aber was kann man denn schon hilfreiches tun?


    Zu der Idee mit dem Wald :rolleyes: ...


    Ich finde es absolut feige, bewußt die Natur der Natur zu überlassen!


    Wenn jemand ein krankes/verletztes Tier findet, muss er eine Entscheidung treffen, die dem Tier am besten hilft (in Anbetracht der Verhältnismäßigkeit der Mittel); was auch heißen kann, dass man dem Tier unnötige Qualen erspart.


    Wenn man der Meinung ist, dem Tier sei 'nicht mehr zu helfen', weil die Verletzungen anscheinend sehr schwer sind, dann macht man sich als verantwortungsbewußter und mit Verstand ausgestatteter zivilisierter Homo Sapiens nicht aus dem Staub und versucht das Ganze zu verdrängen, und man hofft auch nicht, dass andere für einen den unangenehmen Job erledigen, sondern man bringt das Tier entweder zum Tierarzt und lässt es ggf. einschläfern oder man greift eben selbst zum Spaten (in der Situation erkennt man, wer Mann oder Memme ist!).


    Natürlich ist das nicht schön, aber noch viel unschöner ist es, ein verletztes hilfloses Tier einem ungewissen und sehr langsamen und qualvollen Ende (als Beutetier) zu überlassen!


    Handykenner: Der Vogel hatte wahrscheinlich wirklich nur einen Schock; das kommt öfters vor, und die Selbstheilungskräfte der Natur soll man nicht unterschätzen. ;)

    Hallo,


    wer heute nicht um 20.15 Uhr 9/11 sehen möchte, bzw. ein Aufnahmegerät besitzt, dem sei einer meiner Lieblingsfilme empfohlen:


    SMOKE (3Sat).


    "Smoke - Raucher unter sich" basiert auf einer Kurzgeschichte des großen amerikanischen Erzählers Paul Auster. William Hurt und Harvey Keitel brillieren in dem Film von Wayne Wang ("Töchter des Himmels"), der eine Fülle faszinierender Geschichten um die Kunden eines Tabakladens in Brooklyn mit einer kunstvoll arrangierten Erzählstruktur verknüpft, durch die der blaue Dunst sich als roter Faden zieht."


    Nicht zu vergessen der tolle Soundtrack u.a. von Tom Waits :top:



    http://www.3sat.de/film/woche/70377/index.html

    Wir (meine Eltern) wollen auch gerade einen neuen kaufen und haben den Siemens VS 55A81 (rot), VS 55A80 (blau) bzw. Bosch BSA 2880 (grün) ins Auge gefasst.
    Die Erfahrungsberichte im Netz klingen sehr gut, und das rote Ding ist ab 99 € zu haben.


    Sichtprüfung im Geschäft war auch positiv.


    - Falls jemand hier Erfahrungen mit einem der 3 Geräte hat, bitte mitteilen, da Kauf kurz bevor steht!!


    Elke