Mondgrundstücke:
Ich bin auch "offizielle Außerirdische" 
Habe vor einigen Jahren bei http://www.mondland.de einen Zweitwohnsitz mit gutem Erdblick erworben. 
Der Mensch, der die Idee dazu hatte, heißt Dennis M. Hope.
Ich finde, es ist eigentlich eine nette Idee für ein Geschenk (auch wenn die Preise inzwischen extraterrestrisch in die Höhe geschossen sind
).
Ich habe gerade mal meine Urkunden rausgekramt:
- Besitzurkunde mit genauen Koordinaten
- Karte des Mondes mit Markierung 'meines' Grundstücks (auf der Seite kann man auch gucken, wer die Nachbarn sind.)
"Lunar Constitution & Bill of Rights" (nett!: "1.) You have the right to be guided by your heart..." :))
Ein Auszug zur 'kreativen' Erklärung rechtlicher Fragen:
"Das Outer Space Treaty von 1967 verbietet es Regierungen ausdrücklich, sich den Mond sowie andere Planeten in der Form eines "claims" (Besitzerrechts Antrag) anzueignen.
Es bedeutet nur, dass Regierungen dies nicht dürfen. Die Regierungen haben effektiv mit dem Outer Space Treaty ihre Rechte an diesen Himmelskörpern abgegeben. Das Treaty hat es jedoch versäumt, diese "Ausnutzung des Mondes und anderer Himmelskörper Ressourcen zu Profitzwecken" auch für private Individuen und Firmen zu verbieten.
(Und wir als - B.R.E.S. - sind natürlich keine Regierung.)
Nehmen Sie nun nicht einfach an, dass dies eine leichte Unterwanderung der Gesetzesdarstellung ist!
Das ist es bei weitem nicht!
Die UNO, sowie alle anderen Länder die das Outer Space Treaty unterschrieben, wurden sich dieses wichtigen Versäumnisses sehr schnell nach der Ratifizierung des Abkommens von 1967 bewusst.
Die UNO hat viel Aufwand betrieben, einen Anhang an das Treaty ratifiziert zu bekommen. Aber leider scheiterten alle diese Versuche: Die meisten Mitgliederstaaten der UNO waren einfach nicht damit einverstanden.
Erst 15 Jahre später endete es damit, dass alle Anhangsversuche in einem neuen Abkommen zusammengebündelt wurden: Das Moon Treaty von 1984 war geboren.
Das Moon Treaty von 1984 verbietet es nun auch Individuen und Firmen ausdrücklich, sich den Mond und andere Himmelkörper anzueignen, bzw. Sie aus Profitzwecken zu nutzen. Aus diesem Grunde zitieren heute einige Menschen das Moon Treaty als Opposition zum Mond oder Mars Verkauf.
Da gibt es aber noch ein klitzekleines Problem... von 185 Mitgliedstaaten der UNO haben es nur zehn Länder ratifiziert! Alle anderen, sowie alle im Weltraum tätigen Nationen wie die USA, Russland, Japan, China und Deutschland zum Beispiel, haben es abgelehnt es zu unterschreiben. Und Sie haben es auch nicht unterschrieben. Dieses ist eine weniger bekannte Tatsache. Bei der gesamten Mehrheit aller UN Nationen ist das Moon Treaty also nicht Gesetz.
Diese Gesetzeslücke ist insoweit gut, weil es - uns - das Arbeiten auf dem Gebiet der extraterrestrischen Grundstücksverkäufe möglich macht. Mit unserer Arbeit wollen wir verhindern, dass wieder nur große Firmen und mächtige Konzerne sich alles unter den „Nagel“ reißen.
Jeder Mensch soll mit seinen Stückchen Mond oder Mars, Ihn vor der Ausbeutung bewahren!
Dazu brauchen Sie uns: B.R.E.S. - mittlerweile Europas größte privatwirtschaftliche Vereinigung von Mondgrundstücksbesitzer. Wir schaffen mit Ihnen eine große, unübergehbahre Lobby darzustellen, die weiteren Beschlüssen mit wirtschaftlichen Interessen entgegenstehen kann."
"Worauf stützt sich die B.R.E.S, extraterrestrische Grundstücke verkaufen?
Nun, die Antwort auf diese Frage hat mehrere Teile. Zuerst einmal, wenn man ein Stück Land verkaufen will, muss es einem erstmal gehören. Wenn ein Grundstück nie jemanden gehört hat, wie die Mondoberfläche oder die Planeten zum Beispiel, dann muss man eine legale Basis des Eigentums nachweisen können.
Es ist Individuen und Firmen heute nicht untersagt, extraterrestrische Grundstücke zu besitzen. Siehe unsere Schilderungen oben im Text über das "Outer Space Treaty" von 1967 und 1984.
Das Loch im Gesetz existiert heute noch. Deshalb kann man heute legaler Besitzer dieser Grundstücke werden. Komplett verrückt, aber wahr.
Es ist ein bisschen wie in den USA im Wilden Westen vor ein paar hundert Jahren - wer zuerst proklamiert, dass ihm ein Grundstück gehört, der darf auch den Antrag dazu stellen (Dies basiert auf alten amerikanischen Claim Gesetzen). Dies ist ein Gesetz, das noch aus der Zeit von Abraham Lincoln stammt.
Wir sind die erste große Vereinigung von Mondgrundstücksbesitzern - und wir schaffen durch unsere Arbeit eine Vorreiterrolle. Einer muss immer einen Anfang machen und ist der Erste.
Es werden sich weitere Generationen und Regierungen nach unseren Einwendungen richten müssen.
Wir möchten, dass jeder ein Stück eines Planeten oder des Mondes hat!
Wenn es zu teuer ist, dann macht es keinen Spaß mehr und die ganze Romantik wäre auch dahin. Außerdem möchten wir, dass sich wirklich jeder ein Stück eines Planeten oder Mondes leisten kann. 40 € sind für ein Grundstück so groß wie 177 acres (das sind etwa 760.000 qm) ungefähr richtig 
Und schauen Sie: Wir bewegen uns ja innerhalb einer Gesetzeslücke. Damit diese nicht geschlossen wird oder damit auch nicht neue Gesetze herauskommen, ist es nicht unvorteilhaft eine sehr große und damit sehr starke Lobby von Mondgrundstücksbesitzern zu haben. Es sind weltweit schon zig-tausende und es kommen täglich neue hinzu. Mit jedem neuen Mondgrundstücksbesitzer steigen unsere
n beachtliche Lobby jetzt ganz guten Chancen, dass die Mondgrundstücksbesitzer einmal offiziell von der UN anerkannt werden."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Für Leute, denen der Monde (und die anderen Himmelskörper) zu weit weg sind, gibt es auch 15 Ha der schottischen Highlands oder 3.240.000 qm auf dem Grunde des Atlantiks oder Pazifiks zu kaufen 