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Original geschrieben von StebuEx
Genau so sehe ich das aber auch, das ist eine volle Breitseite gegen die Schenkenden. Geld schenken damit ein anderer Spenden kann, also auf die Idee muß man erst mal kommen.
Wie gesagt, was sich jemand für Geschenke wünscht, ist jedem selber überlassen. Aber es ist ja ein Wunsch und kein Befehlt, und es bleibt daher jedem Gast und Gratulanten selbst überlassen, ob und in welchem Umfang er diesem Wunsch nachkommt.
Wenn sich ein junges Pärchen Geld wünscht für eine neue Couch-Garnitur oder einen Urlaub oder ein (meiner Meinung nach) völlig hässliches, überteuertes oder überflüssiges Kaffee-Service, dann ist es im Prinzip das selbe...
Aber da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind und ich dem Beschenkten normalerweise einen gewissen Respekt entgegenbringe, versuche ich, dem Wunsch im Rahmen meiner Möglichkeiten entgegenzukommen. 
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Original geschrieben von scaleon
Große Organisationen traue ich nicht, da man dort die Spende an sich kaum verfolgen kann und abstrakte Ergebnisse ála "die Welt wird dadurch besser", mag ich nicht.
... Solche und ähnliche Projekte sind das wirklich Wahre, denn dort hat die Spende eine Gestalt, ist greifbar, ist real, ist direkt. :top:
Es ist natürlich menschlich nachvollziehbar, wenn man auch "konkret" sehen will, was aus seiner Spende geworden ist.
Aber allgemein ist es so, dass zweck-un-gebundenen Spenden im Endeffekt günstiger (für alle Beteiligten) sind, weil der Verwaltungsaufwand geringer ist.
Wenn ich mir sicher bin, an eine seriöse Einrichtung zu spenden, habe ich auch genug Vertrauen, dass sie das Beste aus meinem Geld rausholen. :top:
Informationen des DZI:
"Zusätzlicher Verwaltungsaufwand:
Die Abwicklung zweckgebundener Spenden ist auf Seiten der Hilfswerke mit zusätzlichem Aufwand verbunden. So müssen die jeweiligen Einnahmen und Ausgaben konten- und buchungsmäßig getrennt geführt werden. Gehen trotz sorgfältiger Planung des Aufrufs mehr Gelder als benötigt ein, so müssen die betreffenden Spenderinnen und Spender über die anderweitige Verwendung informiert beziehungsweise befragt werden.
Zweckgebunden nur als Ausnahme:
Mit zunehmendem Anteil zweckgebundener Spenden wäschst die Gefahr, dass die Verantwortlichen in ihrer Flexibilität, dort Gelder einzusetzen wo sie aus fachlicher Sicht besonders nötig sind, immer mehr eingeengt werden. Viele sinnvolle, dringende Vorhaben eignen sich nicht für einen speziellen, abgegrenzten Spendenaufruf. Deshalb sollten „freie“ Spenden die Regel und zweckgebundene Spenden die Ausnahme bleiben."
Weitere Infos: http://vollekanne.zdf.de/ZDFde…1872,2024668,00.html?dr=1