Merkt ihr eventuell dass hier viele Leute sehr viele Auffasungen darüber haben, was denn ein Praktikum überhaupt ist?
Nehmen wirs mal auseinander:
Gründe für ein Praktikum:
- Berufspraxis
- "Ausprobieren" eines möglichen zukünftigen Berufsfeldes (bei mir zur Zeit der Fall)
- Einfach was machen in ner Leerzeit
- (Bezahlung) ohh ja, es gibt Praktikas die bezahlt weren, habe gerade von 600€/Monat gehört bei ner Freundin, die nachm Abi, aber vor dem Studium ist...
Gründe für ein Unternehmen Praktikanten anzuheuern:
- Arbeitserleichterung
- Mitarbeiter können die Kaffeemaschine nicht selbst bedienen 
- Hoffnung denjenigen binden zu können (auch nach dem Studium)
- "Ausnutzung" -> Lieber Senior-Praktikant zu kostenlos, als Festanstellung zu xxxx €
So vielfällig das beide Seiten sehen können, soviele Bilder gibt es wohl auch über Praktikas / Praktikanten! Wer, wie, wann davon profitiert lässt sich wohl nicht pauschal sagen, auch wenn meiner Meinung nach Unternehmen oftmals doch mehr gewinnen...
Ich finde es ehrlich gesagt unmensclich gegen nix arbeiten zu lassen (v.a. wenns in dem Sinn, wie oft übblich "unbetreut" ist...), ein kleines Taschengeld von nur 100-200€ / Monat als Anerkennung für die Arbeit finde ich schon gerecht! (da merkt dann au ein Unternehmen, dass sie n Kaffeekocher haben, selbst wenns nur die Buchhaltung is *g*). Genauso gut gibt es auch Unternehmen (wie z.B. MAN [keine Werbung, ich weiss es halt zufällig), die die Leute echt durch viele Stationen schicken, ihnen auch wirklich was beigebracht wird UND sie auch dafür Geld bekommen!)
Und ja: v.a. für Akademiker ist ein Netzwerk enormst wichtig! Ich hoffe doch meinen künftigen Arbeitergeber schon vor meinem Diplom zu kennen! ("Was ist eigentlich ein Bätschelohr?" :D).