Beiträge von Bass 305

    Wenn nichtmal GSM verfügbar ist, würde ich gleich ein anderes Netz nehmen. Hinzu kommt bei geschätzten 10 Watt Stromverbrauch jährliche Kosten von ca. 22 € bei 25 Center je Kilowattstunde, die mit Vodafone sicher nicht ersetzt wenn ich die Femtozelle schon kaufen muss.
    Interessant wäre aber zu wissen, ob man die Femtozelle umprogrammieren kann, sodass sie ein eigenes Netz ausstrahlt welches man dann per Datenroaming nutzen kann. Der Vorteil daran ist eine wesentlich bessere Abdeckung, da im Allgemeinen der verbaute WLAN Chip in den Handys sehr unempfindlich ist, sodass man mit der Femtozelle vermutlich sein ganzes Haus mit nur einer Zelle versorgen kann. Bei WLAN ist das ja ohne entsprechende gute Hardware auf beiden Seiten nicht möglich, auch der in Laptops eimgebaute Empfänger ist meistens nicht gut genug, sodass man auf einen externen USB WLAN Empfänger angewiesen ist. Hier wäre ein eigenes UMTS Netz klar im Vorteil.

    Zitat

    Original geschrieben von Der Schakal
    Stabilere, bessere Empfang u. a. vielleicht? :eek: :rolleyes:


    Dann nehme ich doch gleich mein WLAN, denn erstens wird mir dafür kein Traffic berechnet und zweitens habe ich meistens vom Provider schon einen Router mit WLAN und brauch nicht nochmal Geld für eine Femtozelle ausgeben. Wenn die auch andere nutzen könnten sehe ich es ja ein, aber die Beschränkung auf vorher festgelegte Nutzer ist einfach Schwachsinn.

    Hallo,


    das O2 Netz ist ja chronisch überlastet, so wird es geschrieben und so konnte ich es auch selbst feststellen, dass das Netz oft einfach nur extrem lahm ist. Mehr als 2 MBit/s im UMTS-Netz sind da selten. Ganz anders bei der Telekom, hier erreiche ich oft um die 5 MBit/s.
    Kommt es nun aber zu Veranstaltungen, bei denen viele Leute auf einem Fleck sind, habe ich es nun schon 3 mal erlebt, dass das Telekom-Netz völlig unbrauchbar war, trotz HSDPA wurden nur noch Bitraten im Download von 200 KBit/s erreicht, der Upload war völlig unbrauchbar mit ca. 80 KBit/s. Mit O2 waren noch zwischen 500 KBit/s und 1 MBit/s im Download möglich, der Upload betrug ca. 1 MBit/s.
    Ich schreibe bewusst "auf einem Fleck" und meine damit einen größeren Platz.
    Bei einer größeren Veranstaltung, die sich über mehrere Straßen hinweg zog, war nämlich auch das O2 Netz unbrauchbar. Einige Straßen weiter, wo ich mir sicher war, in einer Zelle zu sein, die den Veranstaltungsort nicht ausleuchtet, hatte ich nur noch ca. 64 KBit/s (nein ich war nicht gedrosselt). Hier hatte O2 offensichtlich das Problem, dass deren Sendemasten nicht schnell genug ans Internet angebunden waren, denn erfahrungsgemäß bündeln ja mehrere Masten per Richtfunk die Daten und werden dort ins Providernetz und dann ins Internet eingespeißt.


    Einmal war ich zwar noch im Telekom-Netz mit HSDPA, aber man konnte sehen, dass das Handy Daten verschickt, aber vom Funknetz kam keinerlei Antwort. Dadurch dauerten selbst WhatsApp Nachrichten bis zu 5 Minuten bis diese mal gesendet werden konnten.


    Ich war jedenfalls sehr überrascht, dass O2 besser funktionierte wie das hochgelobte Telekom-Netz.
    An sich ist das logisch, da weniger Nutzer O2 haben und wenn beide die gleiche Dichte an Basisstationen haben, die diesen Platz ausleuchten, dann funktioniert O2 besser.


    Leider habe ich (noch) nicht mit Vodafone und E-Plus vergleichen können. Weiß jemand von euch, wie hier die Situation ausschaut?

    Klar kann man die Sendeleistung der UMTS-Basissation verringern und nachdem die Telekom nur 2 UMTS-Kanäle hat, Vodafone und O2 aber 3 und E-Plus sogar 4, kann man vermuten, dass sie die Sendeleistung reduzieren um die Interferenzen gering zu halten.
    Nur auf dem Land wo die nächste Basissation weit weg ist, macht das aber wenig Sinn. Viel entscheidender dürfte die Haupstrahlrichtung sein. Ich habe den UMTS-Masten in ca. 500-700 Metern Luftlinie in Sichtweite. Trotzdem habe ich nur um die -90 dBm Signalstärke und damit relativ schlechten Empfang. Im Erdgeschoss geht UMTS nur in Fensternähe mit viel Glück. Sinnvollerweise geht die Haupstrahlrichtung bei mir genau "ins Grüne", also nicht in den Ort hinein. Wen die damit versorgen wollen ist mir ein Rätsel, aber das macht sich zumindest auf der Übersichtskarte http://www.t-mobile.de/funkversorgung/inland/ besser, da damit eine größere Fläche ausgeleuchtet wird. Eventuell erklärt diese Art der Versorgung ("möglichst viel Fläche") die als geringer empfundenen Empfangsstärken.


    Man kann die Sendestärke jedenfalls nicht beliebig erhöhen, denn auch das Handy muss zum Masten "durchkommen". Wenn der Mast sehr stark sendet, erreicht er vielleicht das Handy noch, aber das Handy den Masten nicht mehr.

    So wie ich das Femto-Zellen Prinzip verstehe simuliert die eine (Vodafone) UMTS-Basisstation. Das wiederum heißt, dass der Traffic, der übers Handy geht auch vom Inklusivvolumen (z.B. 500 MB) abgezogen wird.
    Wofür brauche ich dann die Femto-Zelle?
    Hinzu kommt der aus meiner Sicht völlige Blödsinn die Femto-Zelle auf bestimmte Sim-Karte zu beschränken. Warum sollen nicht die Nachbarin die Femto-Zelle auch mitnutzen können? Die Femto-Zelle baut ja ein VPN zum Anbieter auf, sodass der Nutzer nicht unterscheiden kann, ob er jetzt in der Femto-Zelle ist, oder im großen Netz, er behält seine IP bei.

    Zitat

    Nein, sondern 30 Tage nach Aktivierung der Option.


    D.h. bei Postpaid kann man mit 2 Simkarten sein Volumen gratis verdoppeln, bei Prepaid geht das nicht. Kann man das so festhalten?


    Wie kriegt man bei Prepaid und Postpaid raus, wie lange die Option noch läuft? Finde dazu leider nichts im Kundencenter unter Optionen verwalten, dort kann ich sie nur abbestellen oder neue hinzubuchen.