ZitatOriginal geschrieben von benny bennz
glaube es waren allein über 20 mio russen
genau, ich dachte du meinst die russen.
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ZitatOriginal geschrieben von benny bennz
glaube es waren allein über 20 mio russen
genau, ich dachte du meinst die russen.
ZitatOriginal geschrieben von benny bennz Doch man sollte auch mal an die (wie viele waren es doch gleich) 80.000.000 Toten denken!
imho über 20 mio. hast ansonsten völlig recht.
wir haben den krieg verloren und daher auch die ländereien deiner familie. warum sollte uns irgendwer dafür entschädigen?
verstehe ich nicht, deine antwort. sowohl die vertriebenen als auch die aussiedler sind bei uns aufgenommen worden und haben integrationshilfen bekommen. entschädigung sehe ich eigentlich in beiden fällen nicht.
ZitatOriginal geschrieben von bLaCkFoX
Zum Glück? Vor dem Gesetz - auch in der EU - ist jeder gleich.
Wenn also jetzt ein X (sei es z.B. ein Jude) von Y vertrieben wurde, bekommt X Geld.
Das finden ja auch alle richtig. Ist es auch.
Aber warum darf jemand, der aus seiner Heimat (!) vertrieben wurde, nicht das selbe machen, nur weil er deutsch ist?
Das ist für mich diese typische deutsche Rechts-Phobie.
hm, macht glaub ich wenig sinn. zur erinnerung: deutschland hat den zweiten weltkrieg gestartet, ist in polen eingefallen, hat dort tod und zerstörung gebracht und dann den krieg verloren. mal vereinfacht: polen hatte kompensationsansprüche und bekam die deutschen ostgebiete, zumal polen ja seine eigene ostgebiete auch verloren hat. das ist folge der geschichte und ist von deutschland akzeptiert worden.
nicht einmal der bund der vertrieben sieht wirklich einen entschädigungsanspruch gegenüber polen (sondern würde die ansprüche lieber gegenüber dem bund geltend machen).
der vergleich mit jüdischen ansprüchen ist historisch dumm.
das erwägen zum glück nicht viele, sondern nur wenige.
da wurde ein zusammenhang hergestellt zwischen "alles brave deutsche familien" und "schöne wohngegen". schon einmal verdächtig...
zudem wurde fremdenfeindlichkeit (offenbar unbeabsichtigt) geschürt, in dem fälschlicherweise behauptet wurde, dass aussiedler ihre häuschen vom staat bezahlt bekommen, während die deutschen das nicht bekommen.
auch die nun nachgeschobene begründung glaube ich nicht: da soll eine gruppe von 14 aussiedlern sich vor jahren (auch damals gab es das imho nicht! da hätten sich ja hunderttausende von aussiedlern die kredite gesichtert) die möglichkeit eines zinslosen kredits gesichert haben und das nutzen sie jetzt gemeinsam aus :confused:
ich vermute ja, dass das diplomaten sind. denn auch bei einem zinslosen darlehen würde doch wohl die bonität der bewerber geprüft, mal abgesehen, dass ich weiter nicht recht daran glauben mag.
da hat neulich schon mal einer gefragt. kannst mal schauen, ob Du den thread findest, waren viele vorschläge drin. vielleicht könnt ihr ja auch zusammen fahren ![]()
edit: allerdings wollte der auch kultur, das ist bei dir ja nicht gefragt
naja, diplomatenviertel ist nicht ganz das, was ich meinte ![]()
mal im ernst: mit aller vorsicht kann ich eine gewisse sorge bei größeren aussiedlergruppen schon verstehen. andererseits klingt mir aus deinem beitrag "schönes wohnviertel mit fast ausschließlich deutschen familien" auch eine grundsätzliche xenophobie durch...
jedenfalls glaube ich weiterhin nicht, dass jeder aussiedler, der hier frisch rüberkommt, vom staat 200 000 bis 300 000 euro überwiesen bekommt.