Beiträge von Saletti

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    Original geschrieben von Mundi
    dafür ist es nun schon zu spät , vieles ist in deutschland schon anglikanisiert...die deutschen hätten schon früher aufwachen müssen und nicht nur die englische sprache glorifizieren


    Bei aller Ablehnung von Anglizismen scheinst Du persönlich aber keine Probleme mit der englischen Unsitte zu haben, auf Großbuchstaben weitestgehend zu verzichten? ;)


    *SCNR*


    Ich bin gegen eine Deutschquote. Die würde zwar bedeuten, daß mehr deutsche Musik gespielt würde, aber die Qualität der Songs würde keineswegs steigen. Dann gibt es eben mehr deutsche 3-Monats-Superstars. Und ich weiß nicht, ob mir Schund im Radio besser gefallen würde, wenn ich die Texte verstehen müßte. :rolleyes:


    Die Radiosender spielen nunmal die Songs, die für die "werberelevante Zielgruppe" zumindest erträglich sind. Vereinfacht ausgedrückt: Wenn ein Kunde so gefestigt ist, daß er sich nicht jeden Monat den aktuellsten Casting-Klon als "Superstar" verkaufen läßt, dann wäre es auch rausgeschmissenes Geld, ihn mit Werbespots zu versorgen, um seine sonstigen Konsumgewohnheiten zu ändern - er trifft seine eigene Entscheidung.


    An dem Argument der Künstler, daß deutsche (und auch gute englischsprachige) Interpreten auf diesem Markt keine Chance mahr haben ist allerdings schon etwas dran. Sicher gibt es gerade im Internet Möglichkeiten, gute Bands zu finden, aber dazu muß der Kunde aktiv werden. Dazu fehlt aber meist die Bereitschaft. Wenn ein guter Song im Radio läuft, dann bekomme ich das nebenbei mit und schon gibt es wieder einen Umsatz für die Plattenindustrie. Wenn denn mal ein guter Song im Radio liefe ... :(

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    Original geschrieben von Foxy
    Vielleicht sollte man es den Eltern überlassen, wie sie ihre Kinder erziehen möchten. Wenn Eltern sich für einen christlichen Kindergarten entscheiden, dann ist das eine bewusste Entscheidung für eine christliche Erziehung (ähnlich wie bei der Taufe des Kindes).
    Wenn du Atheist bist und deine Kinder in diesem "Glauben" aufwachsen lassen willst, kritisiere ich das ja auch nicht. Hierbei werden die Kinder ja auch in eine bestimmte Richtung beeinflusst: Es gibt keinen Gott.


    Welchen Glauben man einem Kind auch eintrichtert, es ist auf jeden Fall verwerflich.


    In beiden Fällen wird dem Kind eine eigene Entscheidung verwehrt. Und auch als Erwachsener wird sich ein solches Kind kaum unbeeinflußt entscheiden können. Entweder es bleibt bei der anerzogenen Einstellung hängen, oder es kommt dazu, daß es alles ablehnt, was ihm damals eingetrichtert wurde.


    Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Das Thema einfach ruhen lassen, bis das Kind von allein ankommt und fragt. Und dem Kind dann mitteilen, was man weiß, nicht das, was man glaubt. Nur zur Information: Ich behaupte nicht zu wissen, daß es Gott nicht gibt, ich glaube lediglich nicht an ihn. Ich behaupte auch nicht, daß diese 3. Möglichkeit die einfachste ist, aber ich halte sie für die beste für das Kind. Mangels eigener Kinder muß ich einen Testbericht noch längere Zeit schuldig bleiben.



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    Original geschrieben von Foxy
    Schön, dass du die Kirche mit einer Diktatur vergleichst. :flop:


    Ich denke, das Recht auf diesen Vergleich hat sich die Kirche über Jahrtausende hart erarbeitet. Die Kirche war eine Diktatur, der heute die Macht fehlt, um sich weiterhin so durchzusetzen, wie es ihr in früherer Zeit möglich war.


    Die christliche Kirche war nie besonders tolerant, was Andersdenkende angeht. In vielen Gegenden Deutschlands ist es noch heute so, daß man Nachteile in Kauf nehmen muß, wenn man nicht in der Kirche ist. In Südeuropa ist diese Situation noch viel schlimmer. Die Kirche hat jahrhundertelang ihren Glauben (oder vielleicht doch ihre weltliche Interesen?) mit Gewalt verbreitet. Das ist natürlich schon einige Zeit her. Die Vertreter sind mittlerweile andere, aber die Institution ist dieselbe. Ob der zunehmende Gewaltverzicht in den letzten Jahrhunderten auf Einsicht seitens der Kirche oder einfach auf die schwindende Macht zurückzuführen ist, ist wieder eine eigene Diskussion.


    Auch ist die Kirche für eine Organisation, die ständig versucht, politischen Einfluß zu nehmen, intern bemerkenswert undemokratisch organisiert. Das sind Konzerne und Wirtschaftsverbände zwar auch, aber die vertreten wenigstens offen ihre wirtschaftlichen Interessen und verstecken sich nicht hinter irgendwelchen dubiosen Moralvorstellungen.


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    Original geschrieben von Erik Meijer
    Geht es noch unsachlicher?


    Ja, ...

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    ... aber Sachlichkeit schadet in dieser Diskussion nicht...


    ... deswegen habe ich auf Unsachlichkeit verzichtet. Tut mir leid, wenn Dir meine Meinung trotzdem nicht gefällt.



    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Das Christentum ist weder eine Ideologie noch eine Diktatur.


    Zum Thema Diktatur habe ich bereits Stellung genommen. Zum Thema Ideologie sagt der Duden (ein Lexikon hab ich grad nicht zur Hand): "System von Weltanschauungen, [polit.] Grundeinstellungen und Wertungen". Der Begriff wird sicherlich meist auf politische Strömungen angewendet, paßt aber auch auf Religionen - auch auf den Atheismus.


    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Niemand wird Dich zwingen, Dein Kind in einem evangelischen oder katholischen Kindergarten anzumelden. Aber wenn Du es da anmeldest, dann ist es doch normal, dass die Kinder da auch mit dem Glauben konfrontiert werden.


    Ich habe nichts dagegen, daß ein Kind mit Religionen und anderen Ideologien konfrontiert wird, daß läßt sich auch gar nicht verhindern. Allerdings habe ich etwas dagegen, wenn einem Kind in so jungem Alter "beigebracht" wird, welches die "richtige" Ideologie ist.

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    Original geschrieben von Foxy
    Die Kinder sollen ja im christlichen Glauben erzogen werden.


    Das Kindergartenalter ist tatsächlich genau das Alter, in dem Kinder durch eine Ideologie so zu beeinflussen sind, daß sie auch im späteren Leben nur schwer wieder davon befreien können. Um die Gefahr einer später auftretenden eigenen Meinung zu mindern, genügt es allerdings nicht, wenn das Personal der Kindergärten nominell der Organisation angehört, es sollte schon entsprechend geschult sein.


    Das ist nichts ungewöhnliches sondern wird in allen Diktaturen so gehandhabt.

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    Original geschrieben von altobelli
    Daher auch die Bezeichnung "öffentlich-rechtlich" und daher auch die Rundfunkgebühr, die ja schliesslich wie eine Steuer jeder zu zahlen hat.


    Das ist nicht ganz korrekt. Die Rundfunkgebühr muß nicht jeder zahlen, sondern nur derjenige, der einen Empfänger bereithält (oder so ähnlich),


    Eine Rundfunk-Steuer, die alle Haushalte und Unternehmen unabhängig von der Zahl der Empfänger zahlen müßten, würde dann wenigstens die Diskussionen um Schwarzseher beenden - da wäre höchstens noch Steuerhinterziehung möglich. Auch vor dem Hintergrund der "Grundversorgung", die im öffentlichen Interesse liegt, macht eine generelle Rundfunkgebührenpflicht Sinn: Wenn die Leute ohnehin zahlen müssen, kommen weniger auf die Idee, aus Sparsamkeit auf Rundfunk zu verzichten.


    Trotzdem wäre ich ebenfalls für die Variante der Verschlüsselung. Ich würde ja auch nicht gern 30.000,00€ an VW zahlen, nur um mit einem geschenkten Trabbi fahren zu dürfen.

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    Original geschrieben von Fockx
    ABER: Jetzt renn mal wegen 50 Euro zum Anwalt? :(


    Muß er ja nicht. die Telhansa will ja Geld von ihm, nicht umgekehrt. Also müßten die ggf. auch das Mahnverfahren betreiben und letztlich klagen.

    Hast Du Dir denn die Zählerstände notiert, als Du ausgezogen bist? Dann könntest Du anhand der Abrechnung der Stadtwerke ja genau ausrechnen, wieviel von den 120€ in "Deinen" 7 Monaten angefallen ist.


    Wenn nicht, kannst Du nur rechnen: Gesamtsumme / Personenzahl / 12 * 7


    Wenn die Typen, die nach Dir in der WG gewohnt haben, Energieverschwender waren, zahlst Du dann leider drauf.


    Wenn Du sagst, Du hättest regelmäßig Abschläge gezahlt und sie nicht, dann hast Du aber vielleicht ja schon Deinen Anteil bezahlt oder vielleicht sogar schon überzahlt? Hast Du Nachweise über die gezahlten Abschläge? (jaja, ich weiß, ich bin eine penetrante Buchhalterseele ;) )

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Ein intresannter Ansatz zur Energiegewinnung ist es ja schon, aber imho ist das nicht so sehr für den mobilen Einsatz geeignet, ...


    ..., wenn das mit Fliegen geht, dann geht es sicher auch mit Gartenabfällen, ...


    Dann wäre es doch vielleicht sinnvoller, dem Roboter das Grasen beizubringen?

    Ich kann mich persönlich mit den Tastaturen von Logitech und Microsoft nicht anfreunden. Da paßt einfach das Tippgefühl nicht.


    Ich habe jetzt von Cherry die CyMotion Master solar und bin sehr zufrieden. Die Tasten sind ein Traum - sehr leichtgängig und ein etwas kürzerer Hub als bei Standardtastaturen. Die Combi kommt nicht mit Akkus sondern mit aufladbaren Alkalines. In der Tastatur werden diese ständig über eine Solarzelle geladen, die Maus muß alle 2-3 Wochen zum Laden an das Kabel. Da Cherry auf eine Ladeschale verzichtet und statt dessen eine Ladebuchse dort angebracht hat, wo bei einer Maus eigentlich eh ein Kabel hingehört, ist die Maus während des Ladens nutzbar.


    Die Combi kostet im MediaMarkt oder Saturn 80 bis 90€, bei [amazon=B0000DJF1Y]Amazon (TT-Link)[/amazon] derzeit 69€.

    Ich könnte schwören, daß es zu diesem Thema schon einen Thread gab, in dem das Team gesagt hat, daß ihnen die Verantwortung für den Chat zu groß sei, weil so ein Chat unkontrollierbar wäre. Leider wirft die Suche nach "Chat" lediglich "keine Treffer" aus. Nicht einmal dieser Thread hier wird gefunden :confused:


    Als Kompromiß wurde damals halt der Chat als externes Angebot eingerichtet und ein Link dorthin auf die Startseite gesetzt. Die Akzeptanz war jedoch nie so überwältigend, wie es eine Userzahl von damals immerhin schon ~20.000 erwarten ließ.


    twisterbyte: Wo liegt für Dich der Vorteil eines Chats auf dem TT-Server gegenüber der externen Lösung? Vom momentan nicht funktionierenden Link einmal abgesehen, aber sowas kommt in den besten Familien vor. Ob nun eine chat.telefon-treff.de aufgeht und ich mich da einlogge oder ob ich zu http://www.handychat4u.de umgeleitet werde und mich dort einlogge macht in meinen Augen keinen nennenswerten Unterschied. Und der Link dorthin steht ja wie bereits gesagt, auf der Startseite. Mal ganz davon abgesehen, daß die Stamm-Chatter eh nicht über den Link kommen, sondern über einen IRC-Client.