Beiträge von HoldaT

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    Original geschrieben von crooks
    Wäre schon ganz nett, wenn ihr eure Netzdiskussion per PN abwickelt. Hier bitte BTT :rolleyes: :top:


    Die haben sich doch schon entschuldigt... und ich habe nicht diskutiert. Sorry!

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    Original geschrieben von hjrauscher
    Und jetzt müssen die grünen Bleistifte noch mehr gespitzt werden um wieder Preisführer zu werden, sofern man das noch will. Sollte jetzt (neuer CEO) ein Strategieschwenk eingeleitet sein/werden, ist die Frage: wohin? Technologieführer geht nicht (T-Mobile, Vodafone), Imageführer auch nicht (o2), ...


    Wegen der zunehmenden Abkehr von Postpaid-Tarifen im Privatbereich wird E+ gezwungen sein Preisführer zu werden/bleiben oder unterzugehen. Derzeit besteht zwar noch ein gewisser "Schutz", weil MNP noch nicht bei allen Wettbewerbern angeboten wird und die breite Masse auch gar nicht so richtig verinnerlicht hat, was MNP überhaupt ist. Aber über die Zeit wird "Mobilfunkspezialwissen" immer mehr Allgemeingut und damit wird der Markt automatisch transparenter.


    Dann könnte man sich die Fragen des Wollens stellen.


    1. Will ich die günstigsten Tarife und bin bezüglich des Netzes kompromissbereit, dann E+ oder O2.
    2. Will ich Features bis zum Abwinken, dann vodafone oder T-Mobile.
    3. Will ich ein Supernetz, dann vodafone oder T-Mobile


    Mir fielen noch ein paar "Zielgruppen" ein, jedoch sehe ich keine außer den E+Fetischisten, die E+ als Alleinstellungsmerkmal vereinnahmen könnte. Also ist Gefahr in Verzug bzw. sollte man schleunigst versuchen Kosten zu sparen und dies auf die Kunden umzulegen oder an anderen Alleinstellungen arbeiten, sonst geht das Ganze absehbar in die Hosen und man wird zum Übernahmekandidaten.


    (Warum sollten nicht beispielsweise die Airtel-Inder sich einen fertigen NB kaufen? Cash genug haben die aus dem Stahl- und Mobilfunkgeschäft...)


    Das Problem ist, dass man auch bei der Kostenersparnis nur einen schmalen FirstMoverVorsprung hat, schließlich erfindet ja E+ nicht das Rad neu, sondern strukturiert nur hier und da um, was alle anderen auch machen können, da die Großen (Konzerne) ihre "Expertise" ja gewöhnlich bei den gleichen Lieferanten einkaufen und somit alle die selbe Suppe kochen... E+ hat mit Simyo das Rattenrennen selbst eröffnet und muss nun damit zurecht kommen, dass das Oligopol geplatzt ist. (Ich hätte an deren Stelle nicht mit Steinen geschmissen, sondern mich unter den nahezu idyllischen Bedingungen eingerichtet und parallel an den internen Kosten gesägt, damit mehr hängen bleibt. Jetzt, wo die Rotte anfängt zu laufen, wird es eher unnett und man muss ein immer größeres Rad drehen, um überhaupt noch etwas zu erlösen.


    Vergleichen kann man das vortrefflich mit dem Festnetz. Dort wird heute auch im Bruchteil eines Cent an Marge kalkuliert (innerdeutsch). Somit hat man nur durch Trickserein bei Tarifumstellungen bzw. durch Riesenvolumen die Möglichkeit überhaupt noch Geld zu verdienen (siehe z.B. exemplarisch die UUU.de). Da werden am Ende alle nackt in den Bürocontainern sitzen und trotzdem weiter aufeinander losgehen, denn schließlich ist ein Markt erst dann wirklich zu 100 % transparent, wenn die Gewinnmarge exakte 0 % beträgt (theoretisch)...

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    Original geschrieben von hjrauscher
    Niemand möchte BASE runtermachen, aber der Hinweis das es nicht mehr für alle Nutzer (preis-) führend ist entspricht den Tatsachen.


    Das ist tatsächlich ein Problem, schließlich ist E+ bzw. Herr Krammer vor nicht all zu langer Zeit als der ultimative Preisführer angetreten. Entweder man ist Preisführer ODER man ist Technologieführer, aber wenn man beides nicht ist, nennt sich das IMHO Mittelmaß und Mittelmaß ist immer in seiner Existenz bedroht...


    Die Frage ist, ob E+ die Kosten soweit im Griff hat, dass sie wieder Preisführer werden könnten. Schließlich ist die Netzauslagerung offenbar ein Minenfeld mit vordergründig besseren Preisen aber wahrscheinlich deutlich mehr Abstimmungsaufwand ist. Abstimmung heißt aber Zeit und Zeit heißt immer auch Geld... (Man spart eben, koste es was es wolle.)


    Persönlich sehe ich es schon so, dass E+ den kompletten Betrieb, die EDV etc. etc. auslagern könnte und letztlich nur noch "Marke" und Tarifcreateur wäre. Fraglich ist eben, ob man sowas im Nachgang umsetzen kann, da dabei sicher innerhalb der eigenen Strukturen gewaltig gebremst werden wird. Gebremst im Sinne von "Dienst nach "Vorschrift".


    E+ und seine Ableger sind nun in eigentlich keinem Segment (außer vielleicht AutoMobile mit Flats on demand) mehr Marktführer und damit eigentlich Treibholz ohne Strategie...

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    Original geschrieben von ganymed
    Falsch. Der ARPU sinkt, da ja gerade Vieltelefonierer die Flat buchen werden und die anderen Kunden deshalb auch nicht mehr telefonieren werden.


    Genau, die Flat's sind der Umsatzdeckel und mit sinkenden Flatpreisen sinken perspektivisch die klassischen Umsätze. Kommen also keine Innovationen, die den Leuten das Geld aus der Tasche locken, ist in ein paar Jahren Katzenjammer, da dass kaum noch Geld zu verdienen sein wird...

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    Original geschrieben von mannesmann
    Echte Neukunden gibt es auf dem deutschen Mobilfunkmarkt nicht mehr.


    Wer ankommende Minuten will, der sollte MNP anbieten, ansonsten läuft man Gefahr nur die abgehenden Minuten zu bekommen, was für AM besonders vernichtend ist. Andere Firmen/Tarife können mit den Kunden leben, die nur abgehend telefonieren, aber AM sicher nicht.


    Ich hoffe, dass es eine (vorübergehende) technische Entscheidung war und keine (dauerhafte) kaufmännische.


    Ohne MNP kann man definitiv keine Vieltelefonierer anlocken, aber vielleicht haben die nach 2 Monaten "Erfahrung" auch die gelbe Karte vom Gesellschafter E+ bekommen, denn wenn ich meine dahin gewechselten SIM's so sehe, dann wird E+ sicher der Base5-Flat nachtrauern. Dann hätten die nämlich 75 € "sicher" während AutoMobile in der Realität wegen Feiertagen, Wochenenden, Telefonunlust etc. bei uns bei bestenfalls 40 € landet und trotzdem das komplette Volumen abwickeln muss... Schließlich hat man ja auch bei Base5 Feiertage, Telefonunlust und Wochenenden...


    Wenn ich unser Telefonie-Verhalten sehe, kann ich nur hoffen, dass nicht alle so böse Telefonierer sind wie wir, denn sonst stehen wir demnächst wieder ohne Provider da. :D Grundlage einer wettbewerbsfähigen und funktionierenden Flat-Kalkulation muss ja immer eine Mischkalkulation sein, wobei man bei AutoMobile sicher nur vergleichsweise wenige Kunden zum "mischen" hat, denn welcher Wenigtelefonierer bindet sich heute noch 24 Monate und wessen Vieltelefoniererrechnung kann bei 2 €/Tag bei den heutigen IC's aufgehen. Schließlich landet man nach nur guten 22 Minuten/Tag in fremde Netze in der Minuskiste.


    OT: Gleichzeitig sehe ich bei einigen Kunden in der öffentlichen Verwaltung die Tendenz zwecks Haushaltskonsolidierung nur kurz anzuklingeln und den Lieferanten zurück rufen zu lassen. Ist man im Büro, leisten die sich noch den Festnetzanruf. Aber zwecks Rückrufen bei Mobilfunktelefonaten bin ich nun schon von einigen Leuten aus verschiedensten Ämtern direkt auf den Rückruf angesprochen worden... Sollte das Schule machen?

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    Original geschrieben von korbinian
    Und wo wir gerade bei "Wünsch dir was" sind: Wie steht es um die Festnetznummer? ;)


    Bergheim sagte kategorisch NEIN. Krammer sagte kategorisch NEIN. Vielleicht bedeutet das ja beim Lesen zwischen den Zeilen doch JA, ABER... Abwarten, derzeit und solange die IC's bleiben wie sie sind, ist eine Festnetznummer eigentlich unverzichtbar (wenn auch wider jede Logik, da man so das Festnetz als solches weiter zementiert bzw. virtuell so tut, als hätten alle noch Festnetzanschlüsse).


    Mich wundert nur, dass aus einer Umfrage gleich auf Tarifanpassungen geschlossen wird. Obi, Praktiker, Kaufland machen auch permanent Kundenbefragungen und ändern nicht's... Gute Umfragewerte werden als Sieg des Service gefeiert, schlechte durch die Statistik geschickt und dabei formschön umgemodelt.


    Mich hat Base schon vor ca. 12 Monaten telefonisch aushorchen wollen. Damals sollte ich meine Tarifwünsche formulieren. Hat sich etwas geändert?


    (Der Arbeitgeber meines Frauches befragte früher sogar seine Mitarbeiter, aber als die Methoden ruppiger und der Wettbewerb heftiger wurde, passten die Ergebnisse nicht mehr ins Bild, so dass die Umfragen eingestampft wurden. Erinnert mich übrigens mal wieder an vor 1989 mit von vorn bis hinten "angepassten" Statistiken bzw. Churchill's wohl wohl griffigsten Ausspruch.)

    Kontra! Finanzinvestoren sind IMHO ein Regulativ, das die Marktwirtschaft treibt.


    Bezüglich der Preisbildungsmechanismen solltest du nochmal nachlesen... Schließlich war früher (als alles noch besser war) der Preis für Kommunikationsdienstleistungen recht hoch, monopoltypisch eben. ABER deshalb war die Qualität doch nicht besser??? Eher das gegenteil war der Fall.


    Der Staat ist ein glücklicherweise wirtschaftlicher Zwerg/Wicht, der gerade in D als Exportweltmeister tunlichst Regulierungen jeder Art, die das Ausland draußen halten, unterlassen sollte. Müntes Heuschreckendiskussion hat in Angelsachsen nur Kopfschütteln erregt, er wurde aber offenbar auch noch rechtzeitig zur Besinnung gebracht, denn was wäre wohl passiert, wenn z.B. die Sachsen mit der Angel im Gegenzug zu BMW- und Daimler-Boykotten aufgerufen hätten. Dann hätte Münte seinen Sauerländern viele komplexe Themen erklären müssen, die er wahrscheinlich selbst nicht durchblickt, da er ja nie in der richtigen Wirtschaft vegetieren musste.


    Preisbildung von Staats wegen hatte ich schon mal und ich hoffe diese Epoche kommt nie nie wieder, denn dann kosten Wohnungen wieder 30 € im Monat und vergammeln, Brot kostet wieder 1,04 € und ist schon 15 Uhr ausverkauft und Fernseher kosten um die 5000 € und sind auch nicht erhältlich... Damals haben die Wirtschaftstheoretiker in Berlin die Preise festgesetzt, heute maßt sich die Politik auch so allerlei an, aber zum Glück sind sie doch Spielball des Kapitals und werden bei derartigen Entgleisungen zerschmettert werden.


    Marktwirtschaft kann nicht sozial sein, SOZIAL IST, WAS ARBEIT SCHAFFT! Denk mal darüber nach und zähle mal die Arbeitsplätze, die von Gewerkschaften und SPD geschafft wurden... Exakte NULL,NULL! Heute sind nur Randgruppen in Parteien organisiert und nur um die 20 % der Arbeitnehmer Gewerkschafter und trotzdem krakelen die als wären sie die Mehrheit, NEIN die sind eine anmaßende Kleingruppe, mehr nicht. Nix VOLKSPARTEI, Parteiendiktatur trifft es wohl eher?!


    Airtel wird das aber auch nicht richten, um zum Thema zurück zu kommen.


    Das soll's zum Thema bzw. daran vorbei aber auch gewesen sein, denn so langsam kann man ja auch den Statistiken entnehmen, dass die Deutschen nicht mehr mehrheitlich an die Marktwirtschaft glauben. (Wenn's denn dann andersherum kommt, wird sich so mancher Kuschelwessi die Augen reiben beim Schlange stehen :D )

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    Original geschrieben von rajenske
    Naja, immerhin ist der 3.10. der Geburtstag von Gerald Asamoah. Ein normaler BILD-Leser weiß solche wichtigen Daten. :D


    SCNR ;)


    Wieder was gelernt... Bis heute kannte ich den gar nicht, aber das wir eine Fußballnationalmannschaft haben wusste ich schon... :D Wenn man mit 3 Frauen zusammen lebt, verweiblicht man eben doch schleichend :D