Beiträge von Anja Terchova

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    Original geschrieben von bernbayer
    Es wäre auch schwarz-weiß gemalt daß bei der Einführung eines Mindestlohnes diese Arbeitsplätze zu 100 Prozent ausnahmslos wegfallen würden, so einfach ist die Welt natürlich nicht. Aber ein Großteil davon würde wegfallen. Ob er wegfällt hängt davon ab um vieviel der kostenmäßige noch verkraftbare Stundenlohn vom Mindestlohn abweicht. Wenn da nur 50 cent Unterschied bestehen, wird er kaum wegfallen, bei 5 Euro Abweichung in der Stunde höchst wahrscheinlich.

    Glaub nicht das ein Grossteil wegfallen wuerde, weil soviele Niedriglohnjobs kan man nicht ins Ausland verlagern - denke das waeren dan vielleicht so 10-15 % der Niedriglohnjobs


    Wen man jetzt rechnet das 12 % der Niedriglohnjobs wegfallen, aber bei den verbleibenden 78% Niedriglohnhobs das Einkommen um durchschnittlich 50% steigt, dan steigt das Gesamteinkommen des Niedriglohnbereich immer noch insgesamt um 17% auch wen Jobs wegfallen


    Wen das Einkommen bei den bleibenden Jobs steigt hat man:


    - mehr Sozialabgaben fuer den Staat, vieleicht sogar Einkommenssteuern


    - mehr Konsum durch diese Menschen, dadurch mehr Nachfrage nach Waren


    - dadurch auch mehr indirekte Steuern


    Davon kan man dan auch das Arbeitslosengeld fuer die neuen Arbeitslosen zahlen


    78.000 Leute die mindestens 7,50 Euro in der Stunde verdienen und dazu 12.000 Arbeitslose sind guenstiger


    als


    100.000 Leute die zwar alle arbeiten aber so 3,50 - 5,50 Euro verdienen und dan aufstocken muessen

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    Original geschrieben von bernbayer
    Geringverdiener-Arbeitsplatz der durch staatliche Leistung aufgestockt wird ist besser wie kein Arbeitsplatz. Der Arbeitnehmer stellt sich auch finanziell etwas besser als wenn er nur Hartz IV beziehen würde, da der Lohn nicht zu 100 Prozent auf die Sozialleistung angerechnet wird.


    Kenne mich da nicht so gut aus, aber glaub der Vorteil den ein Aufstocker hat sind meist so 160 Euro


    Das heist dan das ein Aufstocker mit 38 Stunden pro Woche Vollzeitjob nur genausoviel hat wie ein Langzeitarbeitsloser der einen 5 Stunden pro Woche 160 Euro Job


    Also arbeiten die Aufstocker so circa 33 Stunden (87 %) umsonst



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    Original geschrieben von bernbayer
    Ein Arbeitsplatz ist immer besser als kein Arbeitsplatz und jahrelanger Bezug von Hartz IV-Leistungen.


    Am Ende zaehlt doch nur das Geld - Entfaltungsmöglichkeit, Staerkung des Selbstbewusstseins, Selbstverwirklichung gibt es erst ab einen Rang - aber fuer die rangniedrigsten Hilfssklaven doch eh nicht

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    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Wo ich gerade Lehman lese, die existieren ja immer noch als Aktie und wurde in den vergangenen Tagen sogar von 2.5 Cent auf fast 4 Cent gepusht, was für Nekrophile handeln denn damit noch :D


    Ende August hat es Lehman Brothers fast auf 17 Cent geschafft und jetzt sind sie immer noch auf 9,5 Cent


    Wer da im August gekauft hat der hat ein wirklich gutes Geschaeft gemacht - aber konnte keiner ahnen

    Re: Re: Re: freischaltung im o2-portal


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    Original geschrieben von WillF
    Ist nur ne Frage, ob man so "falsche" Bevorzugung für sein Ego braucht...

    Fuer das Ego bringt aber ein teures Smartphone oder eine Vip Nummer mit Vorwahl viel mehr als ein Premium Service Pack das eh keiner sieht


    Mich wundert wie ihr die o2 Juenger alle voll die blaue Brille auf haben und da fuer fast keine Gegenleistung einfach 8 Euro oder 5 Euro zahlen wuerden auch wen es die ersten Monate jezt doch nichts kostet


    Aber wen T-Mobile, Vodafone und E-Plus fuer irgendwas Aufpreis verlangt haben, dan haben die gleichen user sofort gemeckert

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    Original geschrieben von Handyfan96
    ich fände es ein armutszeugnis für deutschland wenn schwarz/rot weitergeht, denn...
    ...wie soll es jemals anders werden
    ...wie unterscheiden sich die parteien überhaupt noch voneinander nach dann acht jahren gemeinsamer arbeit
    ...gewöhnen sich die bürger irgendwann an die unabwählbare kaiserliche regierung aus union cdu/spd


    Stimmt zwar - aber in Oesterreich ist es ja auch so


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    Original geschrieben von Fishboneman
    der markt würde sich seine regeln schon schaffen. aber das geht eben verdammt schlecht, wenn die politik irgendwie dauernd versucht von außen einzugreifen. das fängt bei der finanzpolitik bzw. der geldschaffung aus dem nichts an und hört bei der abwrackprämie auf!


    ich befürchte fast dass der markt schon so zugrunde reguliert ist, dass selbst eine vernünftige wirtschaftspolitik ordentlich auf die schnauze fällt, egal von welcher partei durchgeführt.


    Wen die Banken in die Insolvenz gegangen waeren dan haetter der Markt vieleicht was gelernt. Und die Einlagen zu entschaedigen waere vieleicht auch nicht teurer gewesen als die Banken zu stuetzen und damit den Managern Freibriefe zu geben

    Wuerde eher sagen das die Menschen von den meisten Politiker aller Parteien enttäuscht sind, und den Wahlprogrammen auch nicht mehr trauen, und die Parteien nicht mehr nach den Programmen waehlen, sondern die Partei die noch ein paar sympathischen Politiker hat