Beiträge von Anja Terchova

    Bei mir hat sich das Fahren nach vorgegebener Höchstgeschwindigkeit mittlerweile fest ins System eingebrannt.

    Denke das Grundproblem ist doch das man heute durch völlig überzogene Bestimmungen schon als Kind und Jugndlicher dran gewohnt wird, Bestimmungen zu ignorieren, weil sie volkommen weltfremd sind.


    Das beste Beispiel ist doch zum Beispiel die DSVGO seit der sogar Apps wie Fahrplanauskuefte oder Wettervorhersagen die auf den Standort zugreifen wollen erst ab 16 Jahren genutzt werden duerften. Da gewoehnt man sich dran solche weltfremden Bestimmungen zu ignorieren.


    Nichts gegen Tempo 50 an Strassen wie der Bürgersteig direkt an den Strassen ist und nichts gegen Tempo 30 in Wohngebieten. Das ist natuerlich sinnvoll.


    Aber auf mehrspurigen Strassen mit durch Gruenstreifen abgetrennte Fusswege ist Tempo 50 genauso weltfremde Geaengelung wie Fahrplanauskunefte und Wettervorhersagen offiziell erst ab 16 zu erlauben.


    „Wertig“ und „investieren“ sollten Konsumenten möglichst selten benutzen. Der Gebrauch falscher Vokabeln führt zu falschen Entscheidungen. An Massenschrottautos ist nichts „wertig“. Wertig ist reinstes Marketingsprech um Leute dazu zu verführen, Dinge zu kaufen, die sich weder benötigen noch sich leisten können. Gern wird auch in Fahrzeuge investiert. Nur ist das keine Investition sondern Konsum der schnödesten Art mit exorbitanten Zeitwertverlusten.

    So kann man das nicht sagen. Natürlich ist ein Auto (seltene Oldertimer mal ausgenommen) oder Smartphone (absolute Raritäten ausgenommen) keine Wertanlage, sondern ein Konsumgut, aber: Gebürstetes Aluminium ist auf jeden Fall hochwertiger als Spritzgusskunststoff und Leder hochwertiger als billiger Stoff.


    Und immerhin kann man an einem Auto einige Jahre Freude haben und an einem Smartphone immerhin einige Monate. Während man ein gutes Essen spätestens innerhalb ein paar Stunden oder Tagen weitgehend vergessen hat. Und immerhin kann man ein Auto oder Smartphone jeden Tag wieder benutzen, während von einem guten Essen nur die Erinnerung bleibt, um es zu wiederholen müsste man wieder neu zahlen.



    Stell dir doch bitte täglich direkt nach dem Aufstehen die Frage, wo du ganz persönlich wirtschaftlich nach 9 Jahren Aufschwung und Boom stehst und wie du gedenkst, diese eh schon marode Position in, sagen wir 1-5 Jahren Stagnation oder gar Abschwung zu halten! Das könnte Cabrioträume heilen und ein bisschen erden. Aber was sollten dann Nachbarn, Kumpels etc. denken. Bist du über diesen Punkt weg, stelle denen doch mal die o.g. Frage. Aber, stimmt ja, der Aufschwung wird ewig andauern. Herr Altmaier sprach von mindestens bis 2025. Honecker hatte wenigstens noch 100-Jahres-Visionen. Und der Österreicher vorher dachte noch langfristiger. Erfahrungsgemäß denken die Obervorturner aber vordergründig ganz groß und hintergründig sieht man den Laden verrotten.

    Abschwung ist in der Hinsicht ganz gut. Momentan stehen bei vielen Autoherstellern (Mobilfunknetzbetreibern) die Businesskunden im Fokus und die Privatkunden werden teilweise eher als Nebengeschäft betrachtet oder noch schlimmer gleich richtig abgezockt.


    Wenn die Wirtschaft einbricht, und deshalb in diesem Bereich die Nachfrage einbricht, dann werden die Automobilhersteller und Mobilfunknetzbetreiber es hoffentlich wieder lernen die Privatkunden (in der Masse kommt ja doch Einiges zusammen) wieder zu schätzen zu wissen.


    Und wenn die heutigen Boomregionen wie z.B. Stuttgart oder Wolfburg durch einen Wirschaftsabschwung ihren Dämpfer bekommen, dann werden weren Regionen die schon seit Jahrzehnten an Wirtschaftsschwäche leiden weil z.B. einst die Textil- oder Holzindustrie domininierend war, gestärkt - wenn auch nicht in Absoluten Zahlen aber zumindest in Relativen Zahlen!


    Abschwung hat auch was Positives!

    Für Hauptverkehrsstrassen mit mehreren Fahrspuren je Richtung und durch Grünstreifen getrennte Fusswege sind 50 km/h aber schon arg langsam, denke da fährt ein Grossteil schneller, wenn es die Verkehrssituation zulaesst. Ja, ich auch.


    Abgesehen davon schaut man ja nicht staendig auf dem Tacho und weis oft garnicht genau wie schnell man faehrt. Also drueckt man immer auf die Bremse wenn man so ein Ding sieht.


    Bei einem Blitzer im Tempo 50 Bereich halten viele Leute incl. mir es eher so:


    - mit ca. 68 km/h angefahren gekommen
    - beim Erblicken des Blitzers "Schnellbremsung" auf ca. 25 km/h einleiten
    - vorsichtig auf ca. 35 km/h beschleunigen und den Blitzer passieren
    - wieder auf ca. 65-70 km/h beschleunigen


    Davon werden die Feinstaubwerte ganz bestimmt nicht besser. ;)


    Das mit dem Jahreswagen ist halt immer ein Rechenexempel. Bei höherpreisigen Fahrzeugen spart man mit Jahreswagen gegenüber dem Listenpreis leicht mal 20.000Euro, einen gut ausgestatteten BMW 430d Jahreswagen bekommt man etwa zum Listenpreis eines Golf GTD, da kommt man als Privatkäufer auch mit noch so hartem Feilschen beim Neuwagen nicht in die Nähe.

    Kommt drauf an was man sucht. Bei Kombis die von den Unternehmen massenhaft in den Gebrauchtwagenmarkt gedrückt werden kann man schon viel mit Jahreswagen oder Zweijahreswagen sparen.


    Bei Coupes oder Cabrios (wozu ein 4er ja eigentlich auch zaehlen wuerde) sieht es leider oft anders aus. Da lohnt es sich meiner Meinung nach eher entweder doch einen Neuwagen zu kaufen oder gleich einen mindestens 3-5jährigen Gebrauchen zu nehmen.


    Die Jahreswagen sind leider nicht soviel guenstiger als das es sich lohnen wuerde, weil man die individuelle Konfigurierbarkeit verliert. Wenn man auf bestimmte Aussstattung wie LED-Scheinwerfer oder Lederausstattung wert legt muss man oft zwangslauefig viele Assistenzsystem teuer mitbestellen die man selber garnicht bestellen wuerde, und das frisst dann den Preisvorteil wieder auf.

    [USER="983"]Wenn ich in meinem Auto sitze, sehe ich täglich die Laufleistung. Was die Menschen außen über mein Auto denken, ist mir dabei komplett egal. Bei deinen Autos scheint ja aber der Kilometerzähler draußen dran zu sein, damit du dein eigenes Elend nicht sehen musst. Eigentlich eine ganz traurige Lebensweise. Plumper Selbstbetrug, bei dem sich die Würstchen gegenseitig blenden, obwohl jeder für sich weiß, dass er ein armes Würstchen ist. Finanziell und leider auch geistig arm. Letzteres, weil du sonst nicht dermaßen infantil handeln würdest.

    So kann man es nicht sagen, ein gut gepflegter Premium-Gebrauchter sieht auch mit sechsstelliger Kilometerzahl her vom Innenraum noch immer wertiger als als eine Discountmarken-Neuwagen.

    Ich denke es sind verschiedene Sachen.


    Erstens gibt es bestimmte Karosserieformen wie Limousine, Coupe und Cabrio fast nur von den Premiumherstellern. Und bei der Ausstattung sind es vorallem DSG oder gutes Automatikgetriebe und Leder-/Teillederausstattung.


    Und Stück ist es einfach auch das Markenimage. Man fühlt sich eben besser wenn man es sich leisten kann Audi oder BMW zu fahren. Und wenn die Autos schon ordentlich km auf dem Tacho haben sind sind sie ja nicht mehr so teuer, aber man sieht ihnen ja die Laufleistung nicht an.

    Garantie? Ok. Wer da aber zu große Problem hat, radiert sich als OEM selbst aus.
    Kulanz? Habe ich nach 1990 bei diversen deutschen Marken nie, wirklich nie kennengelernt. Man konstruiert offensichtlich falsch bzw. mit deutlich zu geringen Standzeiten und wälzt die Kosten ab. Gnadenlos.


    Unter dem Strich wird es wohl eher so werden, dass viele junge Leute, die in Städten wohnen, sich mit Carsharing bescheiden werden (müssen). Da tendenziell deutlich mehr als 50 % der Bevölkerung in Städten wohnen werden, könnte diese Abweichung von der bisherigen Nutzung für die OEMs schwierig werden. Über autonomes Fahren müssen wir gar nicht erst sprechen, denn das zerlegt den Markt komplett. Dauert aber noch ein Weilchen.

    In Grossstaedten/Ballungsraeumen und grossen Mittelstaedten ist doch das eigene Auto schon jetzt Luxus, weil man im Prinzip gut mit ÖPNV und ergaenzend dazu Taxi / Carsharing / 24/7 Mietwagenanbieter klarkommen wuerde.


    War sich dort ein eigenes Auto leistet tut es aus Luxus den er sich leisten kann, und wird es weiter tun solange er sich leisten kann. Da wird sich nichts viel aendern.


    Und in kleinen Mittelstaedten, Kleinstaedten, Doerfern und Weilern wo schon normaler ÖPNV nicht brauchbar funktioniert wird Carsharing noch weniger funktionieren, also wird man weiter aufs eigene Auto angewiesen sein. Auch da wird sich nicht viel aendern.



    Wegen des Tachobetrugs haben wir vor Jahren von Jahrestagen auf Neuwagen umgestellt. Fahren die aber konsequent ab und kaufen in Europa ein. Da, wo die Hersteller gerade irgendwelche Aktionen zünden. Da gibt es dann Berligos, Kangoos etc. für <9000€ netto. „Richtige“ Autos kaufe ich schon lange nicht mehr, da wir zumeist per Flugzeug reisen und dann je nach Bedarf mieten.

    Die Masse der privaten Gebrauchtwagenkaeufer denkt allerdings anders, die hat einerseits ein begrenzstes Buget, will aber eben trotzdem ein bisschen Prestige. So ist es jedenfalls in meinem Umfeld. Also quasi das Gegenteil von dir.

    Da es für die Zusteller vielleicht neu sein dürfte, könnte es tatsächlich zu einer Fehlzustellung kommen. Wenn sich das allerdings etwas verbreitet, ist es für den Zusteller möglicherweise sogar etwas Erleichterung. Natürlich müssen die Sendungen entsprechend mit der Wohnungsnummer als Zusatz adressiert sein, sonst wird das nichts werden. Eine Nummer der Wohnung lässt sich dann aber oft leichter finden als ein Name. Hängt natürlich von den örtlichen Gegebenheiten im Haus ab. In anderen Ländern geht's auch gut so, also ich sehe das ganz entspannt. Soll jeder machen wie er will...

    Ich denke das Problem ist das man bei Nummern sich leicht irren kann ohne das man es merkt, und z.B. dann Post fuer Wohnung 18 in den Briefkasten von Wohnung 13 wirft. Namen die man suchen muss verwechselt man nicht soweit.


    Die andere Sache sind Umzuege. Wenn der Name nicht mehr zu finden ist weis der Zusteller das der Empfaenger wohl weggezogen ist, und kann dann den Brief in die Zustellbasis mitnehmen. Aber Wohnung 18 bleibt Wohnung 18, also wird der Brief dort im Briefkasten landen, auch wenn dort laengst wer Anderes wohnt.


    Name ist schon praktischer - aber wenn jemand lieber anonym bleiben will und nur die Wohnungsnummer angeben will soll er es tun. Stoert ja niemanden, und das oefter mal Zustellungen schief gehen ist dann ja sein Problem.

    Ich glaub das ist eher ein konstruiertes Problem. Denke kein Vermieter und keine Hausverwaltung besteht darauf unbedingt den Namen des Mieters am Kligelschild anzubringen, sondern sind durchaus offen wenn ein Mieter lieber was Anderes auf dem Klingelschild haette. Nur ist es eben vielen Vermietern und Hausverwaltungen wichtig das die Schrift einheitlich ist.


    Nur muesste man damit rechnen das es nicht alle Absender hinbekommen die Wohnungsnummer auf die Briefe zu schreiben, und was der Zusteller dann macht ist Glueckssache.