Beiträge von Anja Terchova

    Genial, da wusste wohl der Distributor nicht so genau, dass es sich nicht um Telekom Geräte handelte :-). Es ging um eine erklekliche Anzahl von Motorola F3 und Sagem my x1 Trio Geräten
    aus dem Jahr 2007 - Aktionsgeräte aus dem Telekom Jubiläumsjahr 2007 ! Nagelneu, versteht sich.

    Wundert mich das es bei so alten Geraeten ueberhaupt noch geklappt hat. Weil nach 10 Jahren endet ja selbst die Belegaufbewahrungspflicht.


    Aber bei solchen Geraeten waeren deine 100€ Forderung total ueberzogen, denn das sind ja absolute Einsteigergeraete, die waeren wohl selbst Anno 2007 ungelockt keine 100€ Wert gewesen.


    Intressant waere hoechstens wie die Akkus 13 Jahre Lagerung ohne Aufladung ueberstanden haben.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Ohne GSM gingen viele Machine Based Services leider nicht mehr ;)

    Mit genug Vorlauffrist waere aber eine Umstellung auf UMTS oder LTE incl. LTE-A kein Problem gewesen. Wenn es die anderen Laender auch schaffen.


    Wenn man zum Beispiel Mitte 2017 eine GSM Abschaltung zum 31.12.2020 angekuendigt haette, dann haetten die betroffenen Unternehmen 3 1/2 Jahre Zeit gehabt. Das waere durchaus zumutbar gewesen.


    Fuerchte mit einer UMTS Abschaltung wird die konventionelle Sprachtelefonie sterben weil VoLTE einfach frustrierend ist. Die naheliegende Loesung ist dann komplett auf Drittanbieterdienste wie Viber und WhatsApp zu setzen, weil die funktionieren auch ueber LTE gut.


    Insgesamt hätte manwohl gerne eine bessere Netzqualität (als das, was TEF momentan liefert), siehe Argumentation in der Präsentationen unter "Vorteile eines eigenen 5G-Netzes". ;)

    Dafuer haette man aber ein bisschen Frequezspektrum unter 2 GHz gebraucht, und hätte schon bei der vorherigen Frequenzauktion teilnehmen muessen.


    Mit 1 gepaarten 900MHz Block, 4 ungepaarten 1500 MHz Bloecken und 1 gepaarten 1800 MHz Block haette man schon was anfangen koennen.


    Ausbau auf Basis des Versatel Netzes klingt aber ganz gut, da waeren auchtliche Endpunkte ausserhalb der Ballungsraeume dabei: https://cdn3.weka-fachmedien.d…netzkarte_deutschland.jpg


    Da waeren auch etliche Endpunkte ausserhalb der Ballungsraeume dabei:


    01773 Altenberg
    09496 Marienberg
    94094 Rotthalmuenster
    94224 Teisnach
    94559 Niederwinkling
    95100 Selb
    95679 Waldershof


    Sind wahrscheinlich Gewerbekunden, aber man koennte da ja via Richtfunk weitergehen.


    UMTS hat riesen Probleme mit vielen Teilnehmern in der Zelle, die wenig Traffic machen. UMTS hat große Probleme am Zellrand, speziell, wenn sich die Mobiles bewegen. UMTS ist prinzipiell durch die Zellatmung schlecht plan- und berechenbar. u.s.w. u.s.w.

    Sagen wir so: UMTS hat da zwar gewisse Nachteile, aber sie sind nicht so tragisch, das es wirklich ein Problem waere. Viel wurde da wohl auch von den TK-Herstellern aufgefbauscht um moeglichst viel LTE Technik verkaufen zu koennen.


    Auf jeden Fall hat in Laendern wie der Schweiz oder Ungarn schon 2011 die Smartphonenutzung ueber UMTS problemlos funktioniert, und sie funktioniert heute immer noch problemlos.


    Wobei heutzutage in Orten ueber 5.000 Einwohnern ein UMTS900 Traeger schon zu wenig waere.


    Die Strategie in den vielen Laendern war und ist:


    2012-2014 an den UMTS2100 Standorten LTE1800 und ggf. LTE2600 ergaenzen
    2015-2017 an den UMTS900 Standorten LTE800 und ggf. LTE1800 ergaenzen
    2018-2019 UMTS2100 Standorte fit fuer LTE2100 machen, UMTS2100 auf 1-2 Traeger reduzieren, LTE2100 in Betrieb nehmen
    2020-2021 GSM abschalten, UMTS2100 abschalten, UMTS900 auf zwei Traeger erhoehen, bei LTE1800 und LTE2100 ebenfalls Bandbreite erhoehen, mit 5G Ausbau auf 3600 MHz beginnen,
    ab 2022 5G Ausbau beschleunigen, evtl. LTE2600 fuer zweite 5G Frequenz abraeumen, schauen was man mit den 700 MHz und 1500 MHz anstellen kann


    Endkonfiguration waere dann:


    UMTS auf 900 MHz
    LTE auf 800 Mhz, 1800 MHz, 2100 MHz;
    5G auf 700 MHz, 1500 MHz, 2600 MHz, 3600 MHz;

    Ein Angebot vom Handyhersteller faende ich unintressant, da man dann wahrscheinlich Probleme haette, wenn man die Smartphonemarke wechseln moechte.


    Intressanter faende ich ein Angebot von einem Tochterunternehmen eines europaeischen Telekommunitkationsanbieter (Telecom Italia, Monaco Telecom, Tele2, Telekom Srbija) wo man eine SIM bekommen wuerde, welche die IMSI des Heimatnetzes hat, aber bei der man eine Rufnummer aus seinem Heimatland oder vielen anderen europaeischen Laender buchen koennte, Guthaben einfach ueber Kreditkarte oder Paypal aufladen koennte.

    An die schnelle Verbreitung von NR in der Fläche glaube ich eher nicht. Der Vorteil für den Kunden und Netzbetreiber ist gering, ob nun 10 oder 20 MHz NR oder LTE laufen.

    Einen rationalen Vorteil hat 5G nicht, aber es wuerde eben einen schnellen Flaechenausbau von 5G ermoeglichen.


    Und wenn man sich als "Premiumanbieter" vermarkten will, dann muss man eine gewisse 5G Flaechendeckung anbieten. Man kann ja schlecht 5G bewerben und auch noch einen Aufpreis verlangen, wenn der Kunde nur alle Jubeljahre tatsaechlich das 5G Symbol im Display hat.


    Der Umstieg von UMTS auf LTE dagegen hat für alle was gebracht und schaut, wie lange es gedauert hat.

    Das LTE so positiv bewertet wird ist ein Deutsches Phaenomen weil in Deutschland der UMTS Ausbau so schlecht war, und der LTE Ausbau dann defacto (auf dem Land generell und indoor zum Teil auch in den Staedten) den Sprung von GSM/EDGE auf LTE bedeutet hat.


    Aber in Laender die sich einen guten LTE Ausbau auf beiden Frequenzbaendern geleiset haben, hatten bereits seit spaetestens Ende 2011 noch vor dem LTE Ausbau ueberall ein einwandfreies Datennetz.


    Klar hat die LTE Aktivierung noch mehr Speed und noch mehr Ping gebracht, aber bei normaler Smartphonenutzung merkt man faktisch keinen Unterschied zwischen UMTS und LTE. Selbst auf dem Notebook funktionieren die ganzen Standardsachen gleich gut.


    Und grosse Downloads, Datensicherungen, etc. kann man sich ohne Unlimited Flat ja eh nicht leisten. Aber mal ehrlich, das muss man auch nicht übers Mobilfunknetz machen. Da kann man ja auch warten bis man gutes WLAN hat.

    Mit dem Boost-Tarif mit 40 GB (wäre für mich immer noch mehr als genug) bieten sie das Teil erst gar nicht an

    Kannst ja einfach mal anfragen ob sie dir ein individuelles Angebot machen koennen. Und wenn sie es nicht machen kannst du einfach einen der TT-Haendler hier fragen.




    60 GB ist ohne Connect Option sinnlos. Was willst man mit so viel Traffic auf einer SIM?

    Die MultiSIM sind zwar schon ganz praktisch, wenn man z.B. fuer Sport oder Gartenarbeit ein aelteres Zweitsmartphone nutzen moechte oder fuer eine Smartwatch. Und die Datenkarten um Kindern oder Mitbewohnern mit Dual-SIM Handy etwas Datenvolumen abzugeben.


    Aber Notebooks und Smart-TV haben ja generell keinen SIM-Slot, und auch bei den Tablets kaufen die meisten Leute nur die WiFi-Variante. Das heisst man bringt diese Geraete eh nur via Tethering on air. Und da reicht dann eigentlich eine SIM.