Beiträge von Anja Terchova

    Oh Martyn du hast wirklich einen an der Waffel. Nur weil du nicht aus deinem Dorf heraus kommst heisst das noch lange nicht das es überall, oder wie du schreibst, oft so ist.

    Falls es dich beruhigt, ohne LTE ist Vodafone sogar noch deutlich schlimmer als o2 weil man bei o2 durch ein paar UMTS UHS und ein paar einsame LTE No des wenigstens ein paar Inselchen hat.


    Vodafone kann sich nur mit LTE an o2 vorbeischieben.

    Und zum Glück sind die 2.000€ für ein iPhone X dann doch übertrieben platziert. Man bekommt es jetzt schon für unter 1.000€.

    Ich hab jetzt mal mit so 1.050€ für ein iPhone X und 850€ für ein aufgewertetes iPad X gerechnet, und dann kratzt man zusammengerechnet schon an der 2.000€ Marke.

    Für die preissensible Zielgruppe hat Apple doch das 9,7" iPad mit Apple-Pencil-Kompatibilität (aka Schüler-iPad) platziert.

    9.7" finde ich persoenlich schon zu gross - dann kann man naemlich gleich zum iBook Air greifen und hat eine feste Tastatur und ein vollwertiges OS X.


    4.7" iPhone -> 7.9" iPad mini -> 11.1"/13.3" iBook Air finde ich gut.

    Falsch, da Großfeuerungsanlagen trotz Verteilungsverlusten und Ladeverlusten gegenüber der Verbrennung in mobilen Kraft-Wärme-Maschinen (z.B. Autos) immer noch deutliche Effizienzvorteile haben. Faktor 2 - 2,5! Dieser Faktor bezüglich der Effizienz des Energieeinsatzes. Bezüglich des Schadstoffausstoßes brauchen wir, denke ich nicht zu diskutieren. Hier sitzt du einer Lobbyente auf und plapperst sie ungeprüft weiter. Einfach mal die Wirkungsgrade von Verbrennern prüfen oder den Wirkungsgrad des eigenen Autos ausrechnen. Dazu dann die Kette der Elektroenergie bis in dein Dorf recherchieren und 5 % Ladeverluste addieren. Außerdem gibt es dazu zig Rechnungen, die alle in die gleiche Richtung weisen.


    Das ist übrigens mein Hauptargument, da Faktor 2 letztlich radikal reduzierte Kosten für den Energieeinsatz bedeutet. Entsprechend rechnet es sich, sobald man viel fährt, bereits heute. Auch dazu gibt es zig Rechnungen im Internet, vom Zoe-Fetischisten über den Leaf-Taxifahrer bis zum Tesla-Taxifahrer. Alle rechnen dir vor, dass es sich rechnet. Heute. Nicht erst in 26 Jahren.

    Man darf aber nicht nur die Effizienz eines Kohlekraftwerks mit einem Verbrennungsmotor vergleichen sondern muß auf die ganzen Energieumwandlungsverlute und den Produktionsaufwand für den Akku berücksichtigen.


    Richtig, du siehst es nicht, weil du immer nur einen Bruchteil der Liste anschaust und keine eigenen Auswertungen vornimmst.

    Ausfuerhliche, bundesweite Auswertungen finde ich etwas zu muehselig, das ist mir dann den Aufwand nicht wert. Respekt an dich, das du den ganzen Aufwand jede Woche machst. Ohne deine Listen wuerde ich nocoh mehr übersehen.


    Aber der letzte groessere Flaechenausbau war wohl letztes Jahr in der Prignitz. Aktuell "troepfelt" es seit einigen Wochen auch wieder in Bayern, aber der grosse Wurf ist es leider nicht.


    Vodafone baut aktuell zwar deutlich weniger Stationen als o2, setzt sie aber so geschickt in die Weissen Flecken, das diese dann verschwinden und man zumindest eine passable Basisversorgung hat.


    Und bei allen o2 Interviews wird der Fokus auf die Grossstaedte und Ballungsraeume ja bestaetigt. Wie soll man da noch Hoffnungen fuer die Kleinstaedte behalten?


    Ein Land zu deindustrialisieren kann nicht zielführend sein. Dass die Ex-DDR Deutschland insgesamt auch heute und absehbar nach Jahrzehnte herunter zieht, ist Resultat dessen.


    Was du in Ostdeutschland an Beton siehst, findest du in den Bilanzen als Schulden wieder. Es ist letztlich ein Luftschloss, das nur nicht kollabiert, weil bis heute Massen an jungen Leuten jedes Jahr das Land verlassen, um im Westen zu arbeiten. Der Osten ist damit Altersheim und Jungbrunnen des Westens in einem. Nur eins ist das nicht: tragfähig. Für beide Seiten.

    Aber was waere die Alternative gewesen. Ich glaub wenn es zwar Jobs gegeben haette aber nur polnische Loehne und Gehaelter, dann waeren die Leute genauso stark abgewandert. Noch immer sind im Osten die Loehne und Gehaelter in einigen Regionen und Branchen so niedrig, das sie einfach viel zu unattraktiv sind.


    Warum sollte der Strompreis steigen, wenn mehr Elektroautos fahren? Der Strom wird in der Erzeugung seit x Jahren immer billiger. Teuer macht ihn die Abzockerbande in Berlin!

    An der Ökostrompolitik der Bundesregierung wird sich aber auch nichts aendern.


    Und faierweise muss man auch sagen das das die Ökoargumente fuer das Elektroauto nur dann ziehen, wenn ein grosser Teil des benoetigten Ladestroms auch Ökostrom ist.


    Wuerde man den billigsten Kohlestrom nehmen den man an den Stromboersen bekommt, dann verschwindet der Ökovorteil des Elektroautos weitgehend komplett.

    Ich weiß ja nicht was das mit der Unterscheidung Discounter/Prepaid soll? Wen interessiert denn im Bereich Prepaid irgendwas von "Premium"? Da geht es doch nur um die Kosten. Entscheidend ist hier doch nur der Preis.

    In den D-Netzen gibt es LTE aber nur mit Premium-Tarifen und nicht mit Discounttarifen. Und ohne LTE steht man vorallem bei Vodafone (z.B. Lidl Connect) genauso wie generell im o2 Netz sehr oft nur mit EDGE da.


    Telekom UMTS (ja! mobil) ist schon deutlich besser ausgebaut, aber Telekom LTE (MagentaMobil Start) hat schon nochmal eine deutlich bessere 3G/4G combined Coverage.



    Premium is doch nur was für Leute die eh Verträge nutzen und damit ihr 1000,- Euro iPhone abstottern. Wer einen Igel in der Tasche hat, geht doch nicht zum Netzbereiber. CallYa hat vergleichsweise interessante Tarife im Angebot, aber mit Xtra lockt man doch keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Diese Netzbetreiber-Prepaidtarife sind doch nur dafür da Kunden etwas anzubieten, die keine Verträge wollen oder bekommen können, Aldi hat da schon einen Kracher am Start, das wird sich bald am Markt zeigen.

    Wenn man am Badesee oder der Skipiste nichtmal auf Facebook und Instagram zugreifen kann weil nur GSM mit EDGE anliegt, macht der billige Tarif aber auch keine Freude. Sondern dann kann man gleich ganz aufs Smartphone verzichten. Für die Nutzung zuhause auf der Couch oder im Hotelzimmer tuts auch ein iPod Touch und für Notfall-Telefonie eine Telefonzelle.


    Und gerade wenn man hofft das z.B. in ein paar Monaten entwede LTE fuer ja! mobil freigegeben wird oder vielleicht o2 doch noch ausbaut, ist MagentaMobil Start eine brauchbare wenn auch teure Übergangslösung.


    Vodafone CallYa hat zwar zweifelsohne eine bessere Netzabdeckung als Aldi Talk (o2 Netz) und Lidl Connect (Vodafone Netz ohne LTE), kommt aber bei weitem nicht an Telekom LTE heran.

    Als Ostdeutscher empfinde ich Sätze wie diesen: "Die Politik müsse den Strukturwandel durch eine zielgerichtete Industrie- und Beschäftigungspolitik flankieren." eher als Drohung. Exakt diese Art von Zielrichtung wurde im Osten nach 1990 umgesetzt. Dadurch brach dann die Industrieproduktion um > 60 % ein, während andere Ostblockländer Einbrüche von maximal 30 % zu ertragen hatten.

    Man muss aber auch das Positive sehen, naemlich das bei allen Problemen wie der Massenarbeitslosigkeit, welche die Strukturwandel mit sich gebracht hat, die neuen Bundeslaender sehr viel schneller und hoeher beim Lebensstandard aufgestiegen sind als viele osteuropaeischen Laender.


    Denke einfach mal zuerueck wie es so 1995 in Dresden und wie es 1995 in Wrocław ausgesehen hat. Selbst einem arbeitslosen Sachsen ging es besser als einem vollbeschäftigten Polen.



    In der Geschichte hat es sehr selten Entwicklungen gegeben, die sich an Linearitäten halten. Eher läuft das als Exponentialfunktion, die nach anfänglicher Unbemerktheit plötzlich durch die Decke geht. So ist es übrigens auch beim Mobilfunk und dem Internet gelaufen. Als etwa 12-15 % der Leute Mobilfunk oder Internet nutzten, rief die breite Masse plötzlich "Will auch haben!" und es ging binnen kürzester Zeit durch die Decke. Beim Smartphone hat der Dammbruch letztlich nur noch Monate gedauert. Bei WhatsApp vs. SMS auch. Bei Facebook vs. MySpace auch.

    Da hast du zwar durchaus Recht, fairerweise muss man aber sagen das diese Beispiele eher Dinge waren, die keine oder kaum Einstiegskosten mit sich brachten.


    Bei einem Auto geht es um fünfstellige Summen, da agieren die Leute dann schon wesentlich konservativer.



    Und schwupp, hatte es seinerzeit die Kutschen binnen ca. 10 Jahren von der Straße geworfen.

    So schnell ging es nicht, die Massenmotorisierung der Durchschnittsbuerger in Europa war erst in den 1960er und 1970er Jahren. Vorher waren Autos für viele Jahrzehnte ein Luxusgut von dem man nur träumen konnte.



    Warum sollte das beim Elektroauto langsamer gehen? Wegen irgendwelcher Bedenken?

    Naja, bislang wäre ein Elektroauto eben in jeder Hinsicht (Flexibilität, Reichweite, Geschwindigkeit) ein Rückschritt gegenüber einem Auto mit Verbrennungsmotor.


    Und zu den Kosten: Momentan lohnt es sich meistens wegen dem sehr hohen Anschaffungspreis nicht. Und werden Elektroautos in ein paar Jahren günstiger und verbreiten sich stärker, dann werden die Stromkosten spürbar steigen, so das es fraglich ist wie es da dann mit der Rentabilität aussieht.




    Mein Steuerberater hat beispielsweise ein KI-System zur Belegerfassung und -verbuchung angeschafft. Start war der 01.01.2018. Resultat zum 30.06.2018 ist nun, dass er 3 von 8 Steuerfachgehilfen über hat. Das war bis vor wenigen Jahren ein als sicher empfundener und entsprechend begehrter Lehrberuf, der um Osten zu weit mehr als 2/3 von Abiturienten besetzt wurde. Heute ist dieser Beruf offenbar zerlegbar in Software + "qualifiziertere Restarbeiten". Spannender finde ich, dass mein Berater einschätzt, dass seine Kanzlei keine 5 Jahre mehr so sein wird, wie sie ist, da man bei breiter Einführung von KI locker noch 3 "Erfassen" = Routinearbeiter = Fachgehilfen übrig hätte. Und dann? Was macht dann die Mittelschicht???

    Ich glaub nicht das viele Menschen das Bedürfnis haben wirklich 40 Wochenstunden arbeiten zu müssen und glücklich zu sein, sondern man muss es gezwungenermasen machen, und genug Einkommen für einen halbwegs vernünftigen Lebensstandard zu erwirtschaften. Sondern die meisten Menschen wären mit 25 Wochenstunden deutlich glücklicher wenn man davon vernünftig legen können.


    Also müsste man nur die Unternehmensgewinne (und damit Maschienen- und Softwarearbeit) hoeher besteuern und dafuer die Lohnnebenkosten senken, so das man auch nit 25 Wochenstunden vernünftig leben kann.


    Und man muss bedenken das so 8-9 Stunden pro Tag nur machbar sind wenn man nicht ständig hochkomplexe Tätigkeiten machen muss, sondern zwischendrin auch wieder ein paar einfachere Tätigkeiten hat. Deshalb kann man die menschliche Produktivität nicht unbegrenzt erhöhen.


    DSGVO? Ggf. gut gedacht, aber katastrophal gemacht.

    Da wuerde ich dir zustimmen - und es ist nicht nur beim DSGVO so sondern bei vielen Gesetzen und Richtlinien


    Ein Problem dabei ist aber auch das die Gesetze und Richtlinien garnicht so schlecht sind, deutsche Behoerden und Gerichte aber oft eine "200%-Umsetzung" erwarten, und die Buerger und Unternehmen in vorauseilendem Gehorrsam oft sogar eine "300%-Umsetzung" machen.