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Original geschrieben von habehandy
In den GSM-only Zonen sind die Kunden bereits vor Jahren zu Telekom/Vodafone gelaufen, daher würde ein Ausbau kaum was bringen. Wichtiger ist es die Gebiete zu Versorgen in den es noch viele Kunden gibt um diese zu halten.
Wenn die Ballungsräume ordentlich mit LTE versorgt sind und die 700MHz Frequenzen nutzbar sind kann man sich um abgelegene Gebiete kümmern.
Ich spreche doch garnicht von abgelegenen Gebieten sondern von Kleinstaedten wie Havelberg, Bad Muskau, Weißenstadt, Waldkirchen, Taufkirchen (Vils), etc.
Und auch dort gibt es noch Kunden die bei o2 wegen der Festnetznummer geblieben sind, und jetzt zweigleisig fahren. o2 fuer Sprachtelefonie und Festnetznummer, Telekom fuer Datennutzung. Aber das ist auf Dauer auch nervig.
Und dann gibt es auch noch Kunden, die zwar selbst wegen Studium oder Job in eine der naechsten Grossstaedte gezogen sind, aber trotzdem noch haeufiger zu Besuch in der Heimat sind. Da jedesmal die Rufnummer wechseln oder eine teure Rufumleitung setzen ist auch keine Dauerloesung.
Und der Ausbau sollte primaer mit LTE800 erfolgen. Dort wo es sinnvoll ist (Innenstadtstandorte, realtiv viele Senioren, relativ viele Roamingkunden) zusaetzlich noch zwei Traeger UMTS. Die Bundesnetzagentur schreibt ja nur mindestens theoretische 50 MBit/s pro Sektor praktische 10 MBit/s pro vor. Das waere damit erfuellt.
Bei den 700 Mhz Frequenzen muss man abwarten ob man sie nicht fuer 5G braucht, und ob 5G wirklich abwaertskompatibel zu 4G ist oder nicht.