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Original geschrieben von NoIdea
Glückseeligkeit kann man eh nicht kaufen, mehr als ein kurzer Augenblick der Freude dürfte sich bei so einer Anschaffung auch nicht einstellen.
Anders als bei einem Essen oder einem Urlaub haelt die Freude bei Smartphones oder auch Klamotten meist schon ein paar Wochen an. Aber Glueckseelingkeit finde ich schon etwas uebertrieben.
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Original geschrieben von NoIdea
Aber auch wenn 1200€ viel für ein Handy sind, Auto und Wohnung / Haus haben da ein deutlich höheres Überschuldungspotential. 1200Euro+ einen überteuerten Vertrag bekommt man mit einer Vollzeitstelle noch irgendwie abgestottert wenn man sich nicht mit anderen Dingen schon an die Kotzgrenze verschuldet hat.
Wenn man sich damit überschuldet wares dann aber am Ende auch nur Zufall ob da iPhone , ein neuer Superduper Fernseher oder was auch immer das Fass zu überlaufen gebracht hat.
Wer es nicht schafft nur so viel Geld auszugeben wie er hat oder zumindest wie er in einem angemessenen Zeitraum wieder zurückzahlen kann hatte immer schon viele Möglichkeiten dazu sich zu ruinieren.
Mit Immobilien ueberschulden sich eigentlich nur Leute die sich Schrottimmobilien ueberteuert andrehen lassen. Oder wenn man bei der Versicherung geizt und dann ein Hochwasser oder sowas kommt. Ansonsten kann es zwar passierne das man eine Immobilie nicht halten kann, aber man kann dann trotzdem noch mit Gewinn aus der Sache gehen.
Es gibt zwar die Leute die jammer das sie 80.000€ Schulden haben, aber dabei voellig vergessen das sie dafuer eine Immobilie fuer 230.000€ haben, was unterm Strich immer noch 150.000€ Vermoegen bedeutet. Und dann jammern sie damit Leuten vor, die keine Immobilie haben, sondern nur eine knapp fuenftstellige Summe auf dem Tagesgeldkonto. Das ist Realitaetsverzerrung. 
Sich verschulden ist ist bei der heutigen Einkommen zu Kosten Struktur leider nicht schwer. So 2.100€ brutto bzw. 1.420€ netto klingen zwar erstmal nicht schlecht.
Aber wenn man dann rechnet:
1.420€ Nettoeinkommen
- 550€ Miete (wenn man nicht mit Ghetto-Stadtteil wohnen will)
- 100€ Fahrtkosten
- 100€ Arbeitsverpflegung
- 20€ Rundfunkbeitrag
- 10€ Privathaftpflicht- und Hausratversicherung
- 20€ Krankenzusatzversicherung
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620€ Verfuegbares Einkommen
Davon sind aber dann so 400€ wirklich existenzeille Kosten, sie sich nicht vermeiden lassen, sondern einfach das Existenzminimum sind.
Bleiben also so 220€ im Monat bzw. 2.640€ im Jahr die man wirklich relativ frei zur Verfuegung hat. Das ist nicht viel.