Beiträge von Anja Terchova

    Re: Re: Re: Netzneutralität verletzt durch StreamOn/Vodafone Pass


    Zitat

    Original geschrieben von NRWTom
    Videotraffic macht einen Grossteil des mobilen Datentraffics aus, wenn ich das richtig im Kopf haben waren das über 70%, Tendez stetig steigend. Audiostreaming ist nicht soviel, weil die Datenraten deutlich kleiner sind.

    Denke das haengt vom Einzelfall ab. Audiostreaming kommt zwar mit einer wesentlich geringeren Datenrate aus, dafuer hat man aber mehr Zeit um Audistreaming nebenbei zu nutzen.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Denke ich auch, dass Aldi sich da verzettelt.


    Das klare Konzept war immer, ein Basis-Sortiment mit sehr preisgünstigen Eigenmarken anzubieten. Wenn Rewe und Co. jetzt ebenso preiswerte Produkte anbieten und Aldi zeitgleich auch teure Markenprodukte ins Regal stellt, verwischen die Unterschiede und Aldi bleibt nicht mehr bei seinem über Jahrzehnte erfolgreichen Konzept. Es wird dann für den Kunden zunehmend gleich ob er bei Aldi oder Edeka kauft - und da wird Aldi Kunden verlieren. Denn viele Leute haben bei Aldi ihren Grundbedarf gedeckt, Edeka, Rewe usw. waren mehr so die "Ergänzungs-Läden" für das, was Aldi nicht führt. Manchmal hat man direkt alles dort gekauft, wenn man eh zum Edeka wollte und es zu umständlich ist für nen Euro Ersparnis nochmal extra bei Aldi oder Lidl anzuhalten.


    Ich glaube nach wie vor, dass ein preiswerter, aber qualitativ guter Aldi mit Basis-Sortiment bestens funktionieren würde und man sich bei Albrecht keinen Gefallen tut wenn man das aufgibt und dasselbe macht wie Edeka und Co., in die gleiche - längst besetzte - Nische drängt.

    Damit sich das Konzept doppelt einkaufen, Grundbedarf beim Disocunter, und zusaetzliche Sachen beim Vollsortimenter lohnt, muesste der Preisunterschied aber gross genug sein.


    Wenn der Preisunterschied nicht mehr gross genug ist, gehen sonst die Leute nur noch zu Edeke, Rewe, Real, weil sich der Besuch beim Discounter nicht mehr lohnt. Dann wuerden die Discounter komplett leer ausgehen.


    Also erweitern auch die Discounter ihr Angebot soweit das die Kunden dort moeglichst alles bekommen.


    Aldi und Lidl haben da leider immer noch Defizite, aber gerade bei Netto und Penny bekommt man eigentlich fast Alles was man im Alltag braucht. Das finde ich schon gut und praktisch.

    Zitat

    Original geschrieben von rasputin
    Für dich mag das zutreffen. Bei den allermeisten Menschen spielt so ein Nutzungsprofil aber keine Rolle. Weit über die Hälfte aller Berufstätigen hat einen einfachen Weg zur Arbeitsstelle zwischen 0 und 25 Kilometern. Das sind die Fakten - ganz egal, wie das Nutzungsprofil in deinem Fall aussieht. Daher reichen die derzeitigen realen Reichweiten bei den meisten sogar für mehrere Tage.

    Ich will ja nicht sagen das man tatsaechlich jeden Tag soweit faehrt - aber zumindest gelegentlich und man will sich immer die Option offen halten.


    Wenn den Leuten das nicht wichtig waere dann muessten naemlich schon jetzt die Microcars boomen - aber das ist nicht so sondern sie sind reine Ladenhueter.


    Es existieren ja die Microcars auch schon auf Verbrennerbasis. Nur will sie Keiner haben. Und das wird sich mit der Elektrifizierung nicht aendern. Also sich die Elektroautos eher an den bisherigen Autos orientieren.

    Wenn ich von so 130km realer Gesamtreichweite ausgehe, von denen aber dann 80km fuer den Arbeitsweg (hin- und zurueck) draufgehen, bleiben nur noch gerademal 50km Feierabendreichweite. Das find ich schon arg wenig.


    Deshalb finde ich kann man erst dann auf den Range-Extender verzichten kann, wenn man so 350km reale Gesamtreichweite schaffen wuerde. Dann haette man immer noch 270km Feierabendreichweite. Damit koennte ich leben.


    Wenn mir jetzt mal Regensburg als Basis nehmen:


    - an einem Freien Tag nach Prag / Jena / Stuttgart / Innsbruck


    - nach Feierabend nach München / Passau / Weiden / Nürnberg und ohne Zwischenladung wieder zurück


    Das muss ein Auto schon schaffen.

    Re: Netzneutralität verletzt durch StreamOn/Vodafone Pass


    Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer
    Trotz allem, großes Dankeschön an o2, diesen Quatsch nicht mitzumachen! Die großen Tarife für den Massenmarkt reichen vielen aus, trotzdem ist es schade, dass keine Datensnacks mehr vergeben werden. In der Free Drosselung kann man die meisten Dienste noch einigermaßen gut nutzen.

    Rein vom Konzept her gefeallt mir o2 Free auch am Besten - nur wenn man vielerorts nur GSMonly Netz hat kann man die Datennutzung ohnehin komplett vergessen.


    Und was den Ausbau betrifft erhoeht zwar o2 schon die Netzakapziaet in den Grossstaedten und Ballungsraeumen, aber kommt kaum in die Flaeche voran. Da muss man die Fortschritte schon mit der Lupe suchen.


    Im Endeffekt ist dann gerade das o2 Free Konzept sehr unfair, weil die Grossstadtkunden zum billigen Preise ohne Ende streamen duerfen, die Kleinstastkunden zum gleichen Preis aber nichtmal Facebook und Instagram nutzen koennen.


    Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer
    Ich finde es ein absolutes Unding, was momentan passiert. Belasten bestimmte Arten Traffic das Netz weniger als andere? Das ist nun der Alptraum, vor dem immer gewarnt wurde. Große Anbieter werden gestützt, als kleiner Anbieter da reinkommen ist schwer. Ausländische Anbieter müssen weltweit zu immer mehr ISPs rennen um da rein zukommen.

    Faierweise muss man schon sagen, das Streaming, schon Audiostreaming aber vorallem Videostreaming doch wesentlich mehr Traffic erzeugt als die restlichen Internetanwendungen.


    Und irgendwer muss ja fuer den Netzausbau zahlen. Auch wenn Telekom StreamOn und Vodafone Pass bis jetzt noch kostenlos fuer die Anbieter sind, waere es eine Moeglichkeit den Anbietern doch die Traffickosten abzurechnen. Und das wuerde dann auch Geld fuer den notwendigen Netzausbau bringen.


    Natuerlich sind kleine Anbieter dann gegenueber den grossen Anbietern die sich solche Investitionen leisten koennen im Nachteil. Aber die Kunden sind eben nicht bereit unendlich viel Geld fuer Mobilfunk auszugeben, sondern schraenken sich dann eher bei der Nutzung ein.


    So gesehen sind Zero-Rating Dienste dann doch eine Moeglichkeit, wie der Kunden sein Smartphone und Tablet unbeschwerter nutzen kann, ohne das die Kosten explodieren.

    Ausser bei Rentnern stehen die Auto aber nicht den ganzen Tag deheim, sondern man braucht es um zur Arbeit zu kommen. Und laengst nicht alle Arbeitgeber werden auf absehbare Zeit Firmenparkplaetze mit Lademoeglichkeit anbieten.


    Ohne Schnelllademoeglichkeit daheim hat man dann mit einem Elektroauto nicht mehr viel Restreichweite und damit nicht mehr viel Aktionsradius.


    Ich glaub nicht das die Leute bereit sind erst viel Geld fuer ein Elektroauto auszugeben aber dennoch mit solchen Einschraenkungen zu leben. Das muessten schon absolute Ökoidealisten sein. Oder eben Leute die sich problemlos mehrere Autos leisten koennen.

    Zitat

    Original geschrieben von o2free
    https://hilfe.o2online.de/mess…D=1072232#comment-1072232


    Bei einer Migration auf blau.de werde ich den Vertrag kündigen, dann verlieren Sie 15 Euro an Umsatz.
    Aber ich glaube nicht, das es passiert.

    Die aktuellen Tarifhauskonditionen auf der Blau Plattform sind aber eigentlich auch nicht schlecht.


    Allnet-Flat mit Festnetznummer, Auslandsminuten, 4GB Datenvolumen, 64 KBit/s Drosselung sind fuer den Preis wirklich fair.


    Abgeshen vom Netz natuerlich. Aber das ist direkt bei o2 ja auch nicht besser.

    Zitat

    Original geschrieben von peterdoo
    Haben diese drei auch LTE? Mir gefällt für kurze Aufenthalte das Preismodell von Swisscom besser, denn man bekommt für 2 CHF fast unbegrenztes Internet pro Tag.

    Afaik haben in der Schweiz alle Tarife und alle Discounter LTE, aber auch UMTS wuerde dank UMTS900 flaechendeckend funktionieren.


    Bei der DayFlat muss man aber beachten das die 2 CHF eben nur fuer Datennutzung gelten uns Sprachtelefonie noch on top kommt. Das rechnet sich dann nicht wirklich, ausser man will wirklich exzessive Datennutzung machen.


    Und es gibt noch die Option eine Roaming-SIM zu nehmen die auch in der Schweiz "like home" abrechnet, wie Vodafone UK Pay as you go ( http://www.vodafone.co.uk/cs/g…ebcontent/vfcon081336.pdf )

    Zitat

    Original geschrieben von iks77
    Für Tiefgaragen sollte man zumindest Leerrohre zu jedem Standplatz einplanen, später da Kabel durchzuziehen ist nicht so das Ding.
    Außerdem reichen für so Garagenladepunkte 10-16A vollkommen aus. Man steht ja sowieso >8h dort in der Nacht


    Bei Neubauten sollte man sich schon eine Option offen halten, aber kompeltte Neubauten sind inzwischen leider relativ selten.


    Bei Tiefgaragen waeren das Konzept aber wohl eher durchgehende Stromschienen und dann 1 Ladepunkt auf 3-4 Stellplaetze. Bei Bedarf koennte man dann immer noch einfach zusaetzliche Ladepunkte setzen.


    Normale Wechselstromladeplaetze sind schonmal ein Anfang weil damit wenigstens PlugIn-Hybride gut versorgt sind, aber reine Elektroautos brauchen solange die Akkukapazitaet nicht enorme Fortschritte macht. Weil dann kommt man nicht darum auch tagsueber nachzuladen.


    Zitat

    Original geschrieben von NRWTom
    LiIonen-Akkus und Wasser ist eine ganz schlechte Kombination, du kannst einen brennenden LiIonen-Akku in einen Eimer Wasser werfen, der brennt darin munter weiter.


    Die einzige brauchbare Methode, solche Brände zu löschen ist Sand oder ähnliches dichtes Material.
    Wasser und zwar in ganz erheblichen Mengen taugft höchstes dazu, die Batteriebox zu kühlen - und die Mengen sind bei weiterem grösser als zum Löschen einen Benzinbrandes notwendig währe.
    Auslaufendes Benzin braucht nur mit Wasser verdünnt zu werden, dann brennt da nichts mehr - Diesel ist vollkommen unkritisch.

    CO2 und ABC-Pulver sollte aber schon wirken. Die Menge in einem Feuerloescher wird wahrscheinlich nicht reichen, aber da koennte man die Feuerwehren ja aufruesten.

    Zitat

    Original geschrieben von jof
    Tja, und warum baut man den Soundgenerator dann nicht innen ein, so dass der Fahrer beschallt wird (und nicht die Umgebung belästigt wird)...?


    Und was bitte ist ein "schöner Fünfzylindersound"...?


    Grüße, jof (der 3 Reihen-Sechszylinder hat, und sich zumindest bei zweien freut, dass die Windgeräusche lauter sind als der R6-Motor)

    Soundgenerator find ich ist generell ein abolutes No Go! Ich finde es sogar schon fies wenn die Hersteller bei den Drei- und Vierzylindern durch zwei Endtoepfte eine doppeltflutige Abgasanlage und V-Motor vortaeuschen.


    Mit Sound mein ich nicht das ein Auto laut sein muss, sondern es ist durchaus gut wenn bei hoeheren Geschwindigkeiten das Motorgeraeusch im Wind- und Rollgereaeusch untergeht. Aber wenigstens im Stand und beim Anfahren soll man den Unterschied zu einem oeden Vierzylinder hoeren. ;)


    Wenn ein Auto von einem Premiumherstelleer schon entsprechend teuer ist erwartet man eben eine gewisse Exklusivitaet.