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Original geschrieben von bjweber
Monokultur ist aus meiner beschränkten Sicht sehr schlecht. Das konnte man wunderbar in den Monostädten in der DDR und Osteuropa sehen. Branche in der Krise -> Stadt +Umland tot. Übertrage das mal auf Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Ingolstadt, Sindelfingen, Regensburg, München, Köln...
Würde ich so absolut unterschreiben! :top:
Allerdings kann man dieses Problem, das Entstehen von Wirtschaftlicher Monokultur, nicht den Konusmenten Vorwerfen, sondern eher der Politik, die die Automobil- und Exportindustrie gefoerdert aber zugleich die Binnenwirtschaft abgewuergt hat.
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Original geschrieben von bjweber
Das deutsche Steckenpferd sind Premiumautos. Dieser Sektor ist IMHO ab dem Zeitpunkt tot, ab dem autonom gefahren wird. Dann ist es nämlich egal, wer das Auto fertigt bzw. reduziert sich dann wie bei Zucker, Strom, Benzin etc. das Produkt einzig und allein auf den Preis. Wer sich dann autonom im Benz für 3x mehr Geld als mit dem NoNameChinesen chauffieren lässt, ernstes ggf. sogar Mitleid für den zu hohen Preis den er zahlt. Aber warten wir es doch einfach ab. Die Zukunft ist spannend und ich freue mich darauf.
Bis es selbstfahrende Autos gibt wird es wohl noch etwas dauern. Und wenn dann sehe ich diese nicht als Ersatz fuer Private PKW sondern eher als Ersatz bzw. Konkurrenz fuer Taxis und ÖPNV.
Aber eine Budget vs. Premium Strategie wird wahrscheinlich auch dort geben. Gibts bei der Bahn oder bei Fluglinien ja auch.
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Original geschrieben von bjweber
Crashsicherheit ist obsolet sobald Autonomie kommt.
Selbstfahrende Fahrzeuge werden zwar wahrscheinlich schon sicherer als Fahrzeuge mit Menschen am Steuer. Ganz ohne Unfälle wirds aber auch dann nicht gehen.
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Original geschrieben von bjweber
Richtig. und so wird das auch bleiben. Die Sondersituation einer breiten Mittelschicht, die sich nach dem 2. Weltkrieg gebildet hat, ist dem geschuldete, dass nach dem Krieg die Masse von Null neu anfing. Heute ist die Gesellschaft ausdifferenziert und da wir in einem Zinseszinssystem leben ist klar, wie sich das Ganze zunehmend verteilt. Wer wissen will, wie das geht, sollte Monopoly spielen.
Auch da hast du wieder absolut Recht ... aber das ist eben wieder ein Versagen der Politik. Nämlich das keine Soziale Marktwirtschaft sondern fast nur noch reine Marktwirtschaft herrscht. Das ist das Problem.
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Original geschrieben von bjweber
Im Kapitalismus muss man sich entscheiden. Entweder mit dem Kapital arbeiten oder für das kapital arbeiten. Wenn du von einem Cabrio träumst, ist 2. dein Weg. Als ich jünger war und die Kinder klein waren, haben wir jeden Taler gespart und investiert. Heute ist mein Arbeitseinkommen irrelevant, da Dividenden reinkommen, die ein Vielfaches betragen.
Ich finde man muss im Leben einen gesunden Mittelweg gehen. Geld ausgeben als gäbe es kein Morgen ist sicherlich falsch, aber ebenso falsch finde ich es ebenso sich nur auf Vermoegensbildung und Altersvorsorge zu konzentrieren.
Was man mit 15-35 machen kann geht mit 55-75 nicht mehr. Je aelter man wird desto weniger Moeglichkeiten hat man, da hilft mehr Geld dann auch nicht viel weiter.
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Original geschrieben von bjweber
40% der Haushalte geben mindestens 30% des Einkommens für die KALTmiete aus.
1/6 geben mehr als 40% für die Kaltmiete aus.
Naja. Früher war die Todeszone bei 30% für die Warmmiete. Da reicht es dann nicht mehr für Eigentum.
Auch das sehe ich so. Aber auch da liegt die Ursache wieder bei der Politik und nicht bei den Menschen.
In den Boomtowns wurde der Soziale Wohnungsbau vernachlaessigt.
Noch schlimmer ist aber das die Politik viele Regionen bei Infrakstrukurmassnahmen vernachlaessigt, und deshalb die Leute von dort fliehen und in die Boomtowns draengen. Wenn man zum Beispiel Ostdeutschland und strukturschwache Regionen in Westdeutschland besser foerdern wuerde, haette man das Problem in der Form garnicht so stark.
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Nochmal ein kurzer Gedanken zur Vermoegensbildung:
Wer 5€ zu 8% anlegt bzw. investiert haette nach 50 Jahren dann 235€ ... die Inflation mal einfachhalber vernachlässigt.
Trotzdem finde ich freut sich aber ein 5-Jähriger über 5€ (dafür gibts immerhin noch eine ganze Menge Süssigkeiten) mehr als ein 55-Jähriger über 235€.