Beiträge von Anja Terchova

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    Original geschrieben von habehandy
    Die Telekom plant (bisher) 3G abzuschalten und für Geräte ohne VoLTE GSM zu nutzen. Vorteil: Wechsel von 2G nach 4G geht bei vielen Geräten schneller als 3G->4G. Keine Zellatmung bei GSM.

    Der grosse Nachteil vom Wechsel auf 2G ist aber das waehrend GSM Telefonie ueberhauptkeine Daten mehr uebertragen werden koennen. Nichtmal eine einfache Fahrplanauskunft oder via WhatsApp ein Foto senden oder empfangen. Man muss dann jedesmal auflegen und zurueckrufen. Das ist aergerlich.


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    Original geschrieben von habehandy
    In anderen Ländern wird 3G mit nur einen Träger als Fallback für Telefonie genutzt. Internetnutzung ist mit 3G kaum noch sinnvoll möglich. (wer AldiTalk im Ausland nutzt kennt das Problem)

    Klar ist fuer Grossstaedte oder total wichtige Sehenswuerigkeiten UMTS, vorallem nur 1-2 Traeger, zu wenig. Aber da hat o2 ja jetzt schon recht gut ausgebautes Netz.Darum geht es ueberhaupt nicht.


    Und fuer Kleinstaedte, Doerfer, kleinere Badeseen, etc. sind selbst mit 1 Traeger UMTS so 3-10 MBit/s moeglich. Fuer normale Smartphonenutzung reicht das allemal.


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    Original geschrieben von habehandy
    Seit gut einen Jahr ist VoLTE final standardisiert, daher ist 3G immer unwichtiger.

    Trotzdem kommt VoLTE aber nicht so wirklich voran. Viele aktuell verkaufte Smartphones werden immer noch generell nicht unterstuetzt, oder nur mit passender Providerfirmware.


    Wir muessten erstmal soweit sein das >90% der verkauften Smartphones generisches VoLTE unterstuetzen, und dann noch 3-4 Jahre warten, bis die meisten Leute so ein Smartphone haben. Und das es auch im Roaming funktioniert. Dann waere man soweit das man auf 3G verzichten koennte.

    Aber auch da wuerde sich Vodafone schwerer tun als o2.


    Denn Vodafone hat erstens nur noch GSM900 laufen und GSM1800 komplett aufgegeben, und noch dazu bei GSM900 einige Omnizellen die einen recht hohen Frequenzbedarf in alle Richtungen haben. Da mit nur 5 MHz fuer GSM900 auskommen wuerde schwierig. Wenn dann muesste Vodafone wohl GSM komplett abschalten.


    Aber das konsollidierte Telefonica GSM Netz sollte sich problemlos mit 5 MHz 900MHz Spektrum und 5 MHz 1800MHz Spektrum betreiben lassen. Also waere der Rest fuer UMTS900 und LTE1800 frei.

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    Original geschrieben von bjweber
    Und exakt das vermisse ich im Großen auf Bundesebene und auch im Kleinen, so wie hier... Ich denke, Ossis sind diesbezüglich deutlich sensibler, da die schon einmal einen Niedergang mit allen Konsequenzen erlebt haben. Der Westen kann nach 60 Jahren unentwegtem Siegen dies natürlich nicht nachvollziehen und blickt von oben herab, aus einer saturierten Position. Nur liegt genau darin der Keim für den Niedergang.

    Partiell gibt es das auch im Westen.


    Man braucht nur an den Ruhrpott denken wo Kohle- und Stahl weggefallen ist. Oder an Nordsee und Schwarzwald, wo der Tourismus niedergegangen ist, weil die Leute heute lieber im Sommer auf den Balearen und im Winter in den Alpen Urlaub machen, weil da das Wetter sicherer ist.


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    Original geschrieben von bjweber
    Über 30 Jahre alt. 30 h pro Woche arbeiten, keine Kinder, keine Familie, 2190€ brutto, keinen finanziellen Plan, aber ein Ego groß wie ein Turm und in der Zeitung jammern. Das ist Deutschland 2017: http://www.zeit.de/arbeit/2017…endliche-gehaltsprotokoll

    Die ist aber kein typisches Beispiel sondern schon sehr "ökoalternativ". Sich mit einem WG-Zimmer und einem alten Bus begnuegen, aber saemtliche Lebensmittel im Bioladen kaufen.

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    Original geschrieben von antennenmann
    An GSM only Standorten ist bestimmt keine ausreichende Anbindung vorhanden, wenn man die erneuert und die Technik tauscht, was ja beides nötig wäre, könnte man auch direkt neue Antennen anbringen und "richtiges" LTE bauen.

    Anbindung erweitern sollte nicht so schwierig sein, weil ja in der Nachbarschaft oft sogar schon UMTS oder LTE steht.


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    Original geschrieben von mobiNerd
    UMTS 900 wirst du wohl eher bei Vodafone sehen werden, als bei TEF, die haben genug Band 1 Spektrum, auch wenn (fast) alle ins LTE dürfen.

    Vodafone hat ja schon 2012/2013 viel LTE800 gebaut, denke da ist jetzt die Strategie eher die verbliebenen GSMonly Flecken auch mit LTE800 zu schliessen. Soviele Stationen sind es ja da nichtmehr.


    Aber o2 braucht jetzt eine schnelle Loesung damit moeglichst bald ueberall eine brauchbare Datenversorgung gegeben ist.

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    Original geschrieben von bjweber
    Monokultur ist aus meiner beschränkten Sicht sehr schlecht. Das konnte man wunderbar in den Monostädten in der DDR und Osteuropa sehen. Branche in der Krise -> Stadt +Umland tot. Übertrage das mal auf Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Ingolstadt, Sindelfingen, Regensburg, München, Köln...


    Würde ich so absolut unterschreiben! :top:


    Allerdings kann man dieses Problem, das Entstehen von Wirtschaftlicher Monokultur, nicht den Konusmenten Vorwerfen, sondern eher der Politik, die die Automobil- und Exportindustrie gefoerdert aber zugleich die Binnenwirtschaft abgewuergt hat.


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    Original geschrieben von bjweber
    Das deutsche Steckenpferd sind Premiumautos. Dieser Sektor ist IMHO ab dem Zeitpunkt tot, ab dem autonom gefahren wird. Dann ist es nämlich egal, wer das Auto fertigt bzw. reduziert sich dann wie bei Zucker, Strom, Benzin etc. das Produkt einzig und allein auf den Preis. Wer sich dann autonom im Benz für 3x mehr Geld als mit dem NoNameChinesen chauffieren lässt, ernstes ggf. sogar Mitleid für den zu hohen Preis den er zahlt. Aber warten wir es doch einfach ab. Die Zukunft ist spannend und ich freue mich darauf.


    Bis es selbstfahrende Autos gibt wird es wohl noch etwas dauern. Und wenn dann sehe ich diese nicht als Ersatz fuer Private PKW sondern eher als Ersatz bzw. Konkurrenz fuer Taxis und ÖPNV.


    Aber eine Budget vs. Premium Strategie wird wahrscheinlich auch dort geben. Gibts bei der Bahn oder bei Fluglinien ja auch.


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    Original geschrieben von bjweber
    Crashsicherheit ist obsolet sobald Autonomie kommt.


    Selbstfahrende Fahrzeuge werden zwar wahrscheinlich schon sicherer als Fahrzeuge mit Menschen am Steuer. Ganz ohne Unfälle wirds aber auch dann nicht gehen.


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    Original geschrieben von bjweber
    Richtig. und so wird das auch bleiben. Die Sondersituation einer breiten Mittelschicht, die sich nach dem 2. Weltkrieg gebildet hat, ist dem geschuldete, dass nach dem Krieg die Masse von Null neu anfing. Heute ist die Gesellschaft ausdifferenziert und da wir in einem Zinseszinssystem leben ist klar, wie sich das Ganze zunehmend verteilt. Wer wissen will, wie das geht, sollte Monopoly spielen.


    Auch da hast du wieder absolut Recht ... aber das ist eben wieder ein Versagen der Politik. Nämlich das keine Soziale Marktwirtschaft sondern fast nur noch reine Marktwirtschaft herrscht. Das ist das Problem.


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    Original geschrieben von bjweber
    Im Kapitalismus muss man sich entscheiden. Entweder mit dem Kapital arbeiten oder für das kapital arbeiten. Wenn du von einem Cabrio träumst, ist 2. dein Weg. Als ich jünger war und die Kinder klein waren, haben wir jeden Taler gespart und investiert. Heute ist mein Arbeitseinkommen irrelevant, da Dividenden reinkommen, die ein Vielfaches betragen.

    Ich finde man muss im Leben einen gesunden Mittelweg gehen. Geld ausgeben als gäbe es kein Morgen ist sicherlich falsch, aber ebenso falsch finde ich es ebenso sich nur auf Vermoegensbildung und Altersvorsorge zu konzentrieren.


    Was man mit 15-35 machen kann geht mit 55-75 nicht mehr. Je aelter man wird desto weniger Moeglichkeiten hat man, da hilft mehr Geld dann auch nicht viel weiter.


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    Original geschrieben von bjweber
    40% der Haushalte geben mindestens 30% des Einkommens für die KALTmiete aus.
    1/6 geben mehr als 40% für die Kaltmiete aus.


    Naja. Früher war die Todeszone bei 30% für die Warmmiete. Da reicht es dann nicht mehr für Eigentum.


    Auch das sehe ich so. Aber auch da liegt die Ursache wieder bei der Politik und nicht bei den Menschen.


    In den Boomtowns wurde der Soziale Wohnungsbau vernachlaessigt.


    Noch schlimmer ist aber das die Politik viele Regionen bei Infrakstrukurmassnahmen vernachlaessigt, und deshalb die Leute von dort fliehen und in die Boomtowns draengen. Wenn man zum Beispiel Ostdeutschland und strukturschwache Regionen in Westdeutschland besser foerdern wuerde, haette man das Problem in der Form garnicht so stark.


    *****


    Nochmal ein kurzer Gedanken zur Vermoegensbildung:


    Wer 5€ zu 8% anlegt bzw. investiert haette nach 50 Jahren dann 235€ ... die Inflation mal einfachhalber vernachlässigt.


    Trotzdem finde ich freut sich aber ein 5-Jähriger über 5€ (dafür gibts immerhin noch eine ganze Menge Süssigkeiten) mehr als ein 55-Jähriger über 235€.

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    Original geschrieben von bjweber
    Warum haben denn zunehmend mehr junge Leute kein eigenes Auto? Das „brauche ich nicht“ ist doch bei vielen nur vorgeschoben. Selbstbetrug. Die haben nicht die Kohle, wohnen bis 30 in einer WG weil es für was eigenes nicht reicht. Klar wollen die nicht als Looser dastehen, also verkleidet man das nichts haben in cool und modern sein. Witzig. Lächerlich. Vergeblich. Lost generation.

    Soweit muss ich dir natuerlich zustimmen.


    Aber ich glaub der Grund ist nicht das weniger erwirtschaftet wird, sondern Umsatz und Gewinne der Industrie steigen von Jahr zu Jahr. Nicht nur weltweit sondern auch in Europa. Das Problem ist nur das davon immer weniger an die normalen Mitarbeiter geht.


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    Original geschrieben von bjweber
    Einreden? Die Kosten werden ggf. die Normalverdiener erdrücken.

    Dann muss eben woanders noch mehr gespart werden solange es keine annähernd gleichwertige Alternative zu Autos mit Benzin- oder Dieselmotor gibt.


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    Original geschrieben von NRWTom
    Es gibt ein ganz einfache und lange ausgreifte Technik um ein Auto im Stand zu laden: Solarzellen
    Da sind 10h Standzeit am Tag genial.

    Ich fürchte Solarzellen bringen nicht genug Leistung.


    Selbst eine ganze Seite eines Hausdachs bringt nur so etwa 10 KWp, wenn man das auf die Grösse eines Autodachs runterrechnet kommt man wohl selbst bei optimierter Karosserieform und den besten Solarmodule die man bekommen kann nicht über 500 Wp.


    Das macht dann bei zehn Stunden ungetruebtem Sonnenschein bestenfalls 5 KWh Ladung, unter Normalbedingungen eher 1-3 KWh Ladung. Damit kommt man nicht weit. Also ist der Aufwand keinesfalls gerechtfertigt.

    Re: Identifikation der Netzbetreiber von neu errichteten Standorten


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    Original geschrieben von ltefueralle
    Welche NB lassen sich den 3 Standorten zuordnen?

    Wenn der Standort noch nicht on air ist und es auch keine Standortbescheinigung gibt wird das schwierig bis unmoeglich.


    Eine Hoffnung koennten die Schildchen sein. Wenn noch keine Technik vorhanden ist, gibt es aber meistens auch noch keine Schildchen. Und bei Dachstandorten kommt man eh nicht nah genug ran.


    Im Grunde bleibt da nur:


    - ueber die Bauweise raten
    - bei den Netzbetreibern anfragen (wenn es noch keine Standortbescheinigungen gibt, kennen aber oft die normalen Mitarbeiter die Standorte auch noch nicht)

    Sehe ich auch so!


    Mittel- und Langstreckenfahrten mit aktuellen Elektroautos sind zwar sicher möglich, erfordern aber schon eine Vorausplanung und Umwege, und ob man rechtzeitig ankommt bleibt Glückssache.


    Vorallem wenn die Zahlt der Elektroautos grösser wird, würde ich befürchten, das es in den Abendstunden und in den Ferienzeiten an den Schnellladesäulen wie zum Beispiel den Tesla-Superchargern zu Schlangen und damit zu Wartezeiten kommt. Selbst wenn dann nur vier, fünf Elektroautos vor einem warten wuerde einiges an Ladezeit zusammenkommen.


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    Original geschrieben von bjweber
    Die Entscheidungen derer, die etwas zu entscheiden haben, scheinen pro Elektro und contra fossile Kraftstoffe gefallen zu sein.

    Ich glaub bei der Mobilitaet laesst sich die Bevoelkerung nichts von den Eliten einreden.


    Die Eliten haben auch Martin Schulz bejubelt und am Ende hat er von den Waehlern eine Rekordschlappe kassiert.

    Re: Re: Re: Netzneutralität verletzt durch StreamOn/Vodafone Pass


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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Die gut und günstig erreichbaren Kunden sollen also mehr zahlen als die schlecht und teuer, unerreichten Kunden, damit für letztere was getan wird und sie möglichst gleichgestellt werden.

    So extrem würde ich es nicht fordern.


    Es wuerde ja schon reichen ueberall Preise zu verlangen die einen flaechendeckenden Ausbau mit zumindest halbwegs brauchbaren Datenraten ermoeglichen. Das nicht ueberall die gleiche Netzqualitaet moeglich ist kann ich auch verstehen, aber eine gewisse Mindestqualitaet muesste schon flaechendeckend angeboten werden.


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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Welche Fortschritte sind denn da überhaupt entdeckt worden mit der bezeichneten Lupe?

    Hab ich eigentlich immer in den o2 Ausbauthread gepostet.


    An was ich mich konkret noch in den letzten Monaten erinnern kann ist das in der Prignitz ein paar neue LTE Stationen on air gegangen sind, und in der Oberpfalz ein einzige LTE Station bei Freudenberg.


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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Ist aber auch seltsam, daß ausgerechnet beim nach Kunden größten Mobilfunkunternehmen so ein Extremgefälle besthen soll, denn dann müssten die Städter praktisch flächendeckend dort angebunden sein und die Ländler genauso flächendeckend bei der Konkurrenz.

    Die Telekom hat damals schon 2008-2011 sehr viel UMTS fuer die iPhone Nutzer in Kleinstädten ausgebaut. Und dann kam 2012/2013 die Erfüllung der LTE Ausbauverpflichtung, welche vorallem von Vodafone und Telekom geschultert wurde, während sich o2 davor weitestgehend gedrückt hat. Und 2014/2015 hat die Telekom dann LTE vermutlich wegen HybridDSL fleissig weiter in die Flaeche gebaut.


    Mit den Netzen in anderen Ländern können auch Telekom und Vodafone in Deutschland nicht mithalten, aber die Telekom hat in der Flaeche wegen der Sachen oben trotzdem ein weitaus besseres Netz als o2.