Zitat
Original geschrieben von bjweber
Elektromobilität ist in Deutschland nicht gewollt, da zu viel, viel zu viel am klassischen Auto hängt. Elektro würde 100000e Arbeitsplätze in sehr gut zahlenden Branchen kosten.
Es mag sein das die Automobilindustrie-Lobby versucht den Umstieg auf die Elektromobilitaet rauszuzoegern, aber der Hauptgrund ist eher das die Bevoelkerung von den derzeit und in absehbarer Zeit lieferbaren Elektroautos nicht begeistert ist.
Egal was die Politik in Deutschland oder auf EU-Ebene macht, wenn man anderswo in der Welt, egal ob USA, Brasilien, China, Indien oder Malaysia, ein "Elektrowunderauto" haette das maximal 25% mehr als ein vergleichbarer Verbrenner kostet, 180 km/h Hoechstgeschwindigkeit und 400km Reichweite schafft, und sind ich 20 Minuten nachladen laesst, dann wuerden es auch die Europaer wollen, unt notfalls importieren. Das koennte die Politik dann garicht aufhalten. Aber sowas gibt es eben auf absehbare Zeit nicht.
Und ich glaub auch das es vielleicht eher Laender wie Indien sind, wo die Elektromobilitaet ihre ersten Schritte macht, weil es da eben viele Leute gibt die sich noch nie in richtiges Auto leisten konnten.
Und wenn man bislang nur auf einem Mofaroller gefahren ist, der eh nur 50 km/h schafft und wo man es kaum mehr als 70km am Tag aushaelt ohne das einem alles woh tut, dann ist ein Elektroauto, das 120 km/h schafft und 150km Reichweite hat, ausserdem vier Sitze und ein Dach damit man vor Regen geschuetzt ist, schon ein eormer Fortschritt.
Aber in Europa, wo es die Leute eben gewöhnt sich richtige Autos zu fahren, wäre sowas ein Rückschritt der nicht akzeptiert wird. Also muss man eben erstmal bei den Verbrennern bleiben, durch Plug-In Hybride von vielleicht durch Joint-Ventures Erfahrungen sammeln, und erst dann voll auf Elektromobilitaet umschwenken, wenn es so gut wie keine Nachteile mehr gibt. Falls es gelingt. Falls nicht dann kann es auch sein das man ganz bei den Plug-In Hybriden bleiben muss und zum Beispiel durch Synthetikkraftstoffe die Schadstoffemmisionen reduzieren kann.
Zitat
Original geschrieben von bjweber
Die Zahlkarten sind langfristig eh tot. Das Handy wird die Geldbörse, oder das Wearable. Aber ich weiß, die breite Mehrheit mag das ja nicht. ABER die breite Mehrheit ist langfristig tot und wird durch neue Mehrheiten ersetzt, die es gar nicht anders kennen. Unsere Sparkasse ist aktuell, nachdem ich persönlich bereits seit den 1990er Jahren ausschließlich Onlinebanking mache, dabei, massenhaft Filialen zu entmannen. Es dauerte somit über 20 Jahre, bis der Trend richtig bösartig und offensichtlich wurde. Man führte Kontomodelle ein, die auch komplett offline und ohne Automaten funktionieren, die aber dadurch teuer sind. Und wegen des Preises zwingen sich nun die letzten User, auch den Geldautomaten zu nutzen...
Micropayment ueber Handy ist vorallem in Laendern ein Thema wo die Normalbevoelkerung nie Kartenzahlung kennengelernt und und viele Leute noch nie eine Bank betreten haben geschweige den ein Konto haben. Da ist Micropayment ueber Handy dann die Einzige Alternative zum Bargeld.
Aber in Europa sind jetzt viele Leute mit Kartenzahlung zufrieden und wollen garnichts anderes.
Abgesehen davon lassen sich NFC-Reader schon nachruesten, ob das jetzt Supermarktkassen, klassische Tankautomaten oder Elektroladesaeule spielt da ja keine Rolle.
Zitat
Original geschrieben von bjweber
Meine Kinder hatten nie ein Radio, einen Kassettenrecorder, einen Fernseher, einen CD-Player. Die hatten aber noch Desktop-Computer. Diese Dinger werden meine Enkel auch nicht mehr kennen. Mein Vater hat eine geschlossene Sammlung aller jemals in Deutschland hergestellter Röhrenradios gehabt. Die wollte nicht einmal mehr ein Technikmuseum haben, weil, derlei Ausstellungen kein Magnet sind. Früher geil, heute Schrott. Die Zeit läuft.
In meinem Umfeld ist das anders.
Desktop-Computer wurden da teilweise schon vor so zehn Jahren komplett durch Notebooks ersetzt, so das Jungedliche von heute (an die ersten Jahre erinnert man sich ja nicht mehr so) das oft garnicht mehr von daheim kennen.
CDs und Kasseten nutzt heute natuerlich auch niemand mehr, aber es stehen oft schon noch einige Geraete rum die noch benutzt werden, und die noch einen CD-Player oder gar ein Kasettendeck intetriert haetten.
Aber so haben die meisten Jugendlichen die ich kenne noch neben einem Notebook noch einen Flachbildfernseher und auch ein Radio.
Fernsehen auf einem 26"-39" Fernseher macht eben doch mehr Spass als auf einem 13.3"-15.6" Notebookscreen. Und ausserdem kann man dann mit dem Notebook was anderes machen waehrend man auf dem Fernseher schaut.
"Triple-Screen Use" - Also WhatsApp/Instagram auf dem Smarthone, Facebook/Youtube auf dem Notebook und nebenbei noch Fernsehen ist da doch immer noch Standard 