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Original geschrieben von bjweber
Und es sei dir gesagt, dass meine BMWs nie mit < 4000€ Wartungskosten p.a. bei 60-70000 km auskamen. Da durfte nie etwas großes kaputt gehen, tat es dann aber mehrfach doch.
Meine Erfahrung ist eher so:
Bei so 45tdkm-60tdkm melden sich erstmal die Bremsen. Ob man alles gleich auf einmal machen muss, vorne und hinten getrennt machen kann, oder auf einer Achse noch die alten Scheiben drin lassen kann, haengt von Einzelfall ab.
Das naechste was dann mit so 60-75tdkm kommt sind oft die Radlager an der (Haupt)antriebsachse, die Radlager an der Antirebsachse halten meist etwas laenger. Und die Batterie kann dann mal wechselbeduerftig werden.
Ab 90tdkm wuerde ich so mit den Xenonbrennern bei Xenon-Licht rechnen und Federbruch kann dann auch schon passieren. Ab so 120tdkm koennen Stossdaempfer, Querlenker, Bremssaettel, etc. Probleme machen.
So mal ganz grob. Was tatsaechlich passiert kann man nie so genau ahnen.
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Original geschrieben von bjweber
Mit dem Tesla kann man per SuperCharger vom Nordkap bis nach Südspanien fahren. Deshalb sehe ich persönlich Tesla nicht als Autohersteller sondern als Netzwerkbetreiber.
Mit optimierter Streckenwahl und genauer Planung schon. Aber da bleibt dann eben die Individualitaet auf der Strecken.
Das ist dann fast schon ein bisschen mit der Bahn. Die hat auch auf so Magistralen wie München-Hamburg sensationelle Fahrzeiten, aber sobald man von A-Dorf nach B-Kleinstadt will, wirds schnell unattraktiv.
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Original geschrieben von superuser_reload
Schau Dir doch einmal die Verteilung der Supercharger-Standorte bei tesla.com an.
Da fällt dann auf, dass wir in Deutschland, obwohl wir flächenmäßig nur geringfügig größer als Norwegen sind, fast doppelt so viele Supercharger-Standorte haben. Nach der Logik müsste Deutschland doch das Mekka für Teslas sein.
Bei Tesla ist das Ladenetz zwar schon wesentlich besser als wie es mit CCS-Ladestellen aussieht, so wirklich optimal finde ich es aber noch nicht. Haette auf meinen Stecken gerademal 3 + 3* SuperCharger Standorte. Das ist noch weit weg vom Optimum.
Hengersberg, Regensburg und Wernberg wuerden gut liegen. St. Valentin, Münchberg und Weimar liegen eher unguenstig.
Wenn man jetzt mal Regensburg-Jena als Strecke nimmt: Wernberg liegt zwar direkt auf der Strecke, macht aber wohl keinen Sinn, weil da der Akku dann eh noch fast voll ist. Münchberg und Weimar machen extra einen Umweg noetig.
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Original geschrieben von superuser_reload
Wenn der Neuwagenkäufer sich aber aufgrund der Besteuerung für das gleiche Geld zwischen einem gut ausgestatteten Passat und einem Tesla S entscheiden kann, dann wüsste ich ziemlich sicher was ich kaufen würde.
Das kann man aber preislich nicht vergleichen, weil ein Passat viel, viel billiger ist als ein Tesla S.
Selbst ein Audi A5 3.0 TDI Cabrio oder ein BMW 430d Cabrio sind billiger als ein Tesla S. Und die find ich dann schon cooler (es geht nichts ueber offen fahren im Sommer) und auch praktischer (keine Sorgen um die Tankstellen noetig, Diesel gibt ueberall).