Warum vergeben Kleinstaaten keine eigenen GSM und UMTS Lizenzen?

  • Eigentlich ist es zwar egal, aber ich hab mich schon gewundert warum Kleinstaaten in Europa wie Andorra, San Marino, Vatikan und Monaco keine GSM und UMTS Lizenzen vergeben? Das würde sich doch für die Staaten lohnen und irgendwie auch etwas repräsentativ sein, auch wenn es nicht unbedingt notwendig ist.


    In Andorra wäre wohl die Bevölkerung und auch die Roamerzahl zu gering, aber bei den anderen würde es imho schon Sinn machen.

  • Ich denke, dass das für niemanden außer vielleicht die Regierung attraktiv sein könnte, die mit den Lizensen eventuell ein wenig verdienen könnte.


    Aber welcher Unternehmer investiert in GSM und UMTS Lizensen in einem Land mit so wenig potentiellen Konsumenten, ist doch absolut unrentabel dort auch nur einen Euro zu investieren.


    Ich denke eher, dass die großen Nachbarländer die sogenannten Zwergstaaten mitvorsorgen. Andorra wahrscheinlich von Spanien, San Marino und der Vatikan von Italien und Monaco von Frankreich.

  • Klar ist sind eigene Netze nicht unbedingt notwendig, weil eine Mitversorgung möglich ist, aber mit innovativen Tarifen wäre imho schon ein rentabler Betrieb von eigenen Netzen möglich, weil die Kosten für den Netzaufbau und den Betrieb ja auch viel geringer sind.


    Liechtenstein wurde ja auch jahrland von den schweizer und österreichisen Netzen mitversorgt, bzw. wird es immer noch, trotzdem gibt es jetzt dort zwei oder drei eigene Netze. Wie sieht es dort eigentlich mit UMTS aus?

  • In Liechtenstein hat die VIAG Telecom, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der VIAG AG, eine Lizenz zum Aufbau eines UMTS-Netzes.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!