Das ist das Problem der meisten Privatanleger, dass sie Verluste laufen lassen und Gewinne begrenzen. Man muss sich eine gewisse Distanz aufbauen. Die heutige Technik bietet inzwischen doch auch dem Privatanleger, vollkommen emotionslos an das Tradng heranzugehen. Ist mir gerade wieder mit FB passiert: habe einen Short Knock out gekauft. Direkt nach dem Kauf den Stop-Loss und Take Profit bzw Trailing Stop eingegeben und dann nichts weiter gemacht. Bin zwei Wochen später ausgestoppt und habe das erst Abends mitbekommen. Ist halt schief gelaufen, so what? Wenn ich überlege, wieviel ich bei der ersten Bewegung von FB damals beim IPO gewonnen habe...
Es geht nur über die Disziplin und du hast im Gegensatz zu den professionellen Händlern einen entscheidenen Vorteil: es passiert nicht viel, wenn du verlierst. Du magst dich vllt ärgern, vllt wirst du erstmal nicht weiterhaneln können, weil du kein Geld mehr dafür hast. Aber wie wird hier immer gesagt: man sollte sowieso nur mit Geld handeln, dass man über hat. Und genau deswegen nerven solche Kommentare von Smartshopper über die Unfähigkeit der professionellen Investoren. Ich könnte Euch allen mal 100k leihen und Euch bitten, damit zu spekulieren. Eurer Risikoverhalten wäre ein komplett anderes. Euer ganzes Verhalten, eure Strategie, würde sich komplett ändern...von euren Nerven ganz zu schweigen
es macht immer einen Unterschied, ob man mit eigenem oder fremden Geld handelt, ob man davon abhängig ist oder nicht.