Ärger mit Telekom: 3 ½ Wochen auf DSL-Modem warten, aber Rechnung kam pünktliche

  • Gleich vorweg: Ich bekam heute einen Anruf von einem Backoffice der DTAG wegen meines Ärgers wie im ersten Posting beschrieben. Sie meinte dann, daß sie mir das Modem gutschreiben kann und fragte ob das O.K. ist. Ich hab dann gesagt, daß ich damit nicht zufrieden bin und gern mehr hätte - nämlich die Anschlußgebühr (99 €). Da sagte sie erstmal UFF! Aber sie hat eingewilligt (Yippiiee :D ). Abzüglich der Mehrwertsteuer bekomm ich jetzt ne Gutschrift von ca. 86 €. Muß allerdings das Modem noch bezahlen. Also letztendlich hab ich jetzt eine Gutschrift über ca. 74 € bekommen. Damit kann ich leben.


    Was die RegTP und die DTAG angeht... warum wurde die DTAG nicht dazu verdonnert Ihre Leitungen freizugeben? Oder anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen? Dann gäbe es einen Wettbewerb im Sinne des Kunden und nicht im Sinne der DTAG.


    Und das Bestellungen nicht ins System eingegeben werden oder andere Frechheiten vom DTAG Call-Center kommt leider bei anderen Hotlines nicht so häufig vor wie bei der DTAG. Also ist meiner Meinung nach diese harsche Kritik absolut legitim!


    Ich hab auch schon von anderen Hotlines Schwachsinn zu hören bekommen. Aber nicht in dieser Häufigkeit wie bei der DTAG!

  • Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    Was die RegTP und die DTAG angeht... warum wurde die DTAG nicht dazu verdonnert Ihre Leitungen freizugeben? Oder anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen? Dann gäbe es einen Wettbewerb im Sinne des Kunden und nicht im Sinne der DTAG.


    Die DTAG stellt anderen Anbietern die Leitungen zu Verfügung.


    Oder meinst Du mit deinem Beitrag, dass sie dieses kostenlos tun soll?


    Gruß


    Tommy

  • Durch die Leitungs-Miete haben andere Anbieter leider keine echte Chance sich am Markt richtig zu positionieren und bessere Preise anzubieten. Alles liegt in der Hand der DTAG, bzw. der RegTP und die unternimmt IMHO nicht viel bis gar nix gegen diesen Status.


    Ob die Leitungen kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollen, kann ich nicht beurteilen. Das würde im Gegenzug heißen, daß die DTAG keine Rechte mehr hat. Aber ich könnte mir vorstellen, daß die Leitungen in den Besitz der RegTP übergehen und von dort aus zentral an alle Anbieter zu einem vernünftigen Preis vermietet werden. Somit müßte die DTAG auch etwas bezahlen und säße in einem Boot mit den Mitbewerbern. Das halte ich für die fairste Lösung.

  • Zitat

    Original geschrieben von Boogieman


    Und das Bestellungen nicht ins System eingegeben werden oder andere Frechheiten vom DTAG Call-Center kommt leider bei anderen Hotlines nicht so häufig vor wie bei der DTAG. Also ist meiner Meinung nach diese harsche Kritik absolut legitim!


    nur so nebenbei:
    vergleiche die Callmengen des DTAG CallCenters mit dem eines anderen Anbieters und stell die von dir bemängelten "Falschaussagen etc." dann mal im richtigen Vergleich gegenüber.


    da wirste sehen, dass deine Kritik nicht so gerechtfertigt ist wie du es gerne hättest, aber es ist ja immer "in" gegen (Ex)Monopolisten (das Ex setz ich in KLammern damit hier nicht gleich jemand den baldrain holen muss, denn es ist eigentlich eher ne Mischung aus ExMonopolist und Monopolist, dank der blöden RegTP die wohl auch net weiß was se will) zu hetzen, siehe auch Microsoft & Co.


    CU
    Dennis

  • Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    Durch die Leitungs-Miete haben andere Anbieter leider keine echte Chance sich am Markt richtig zu positionieren und bessere Preise anzubieten. Alles liegt in der Hand der DTAG, bzw. der RegTP und die unternimmt IMHO nicht viel bis gar nix gegen diesen Status.


    Ob die Leitungen kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollen, kann ich nicht beurteilen. Das würde im Gegenzug heißen, daß die DTAG keine Rechte mehr hat. Aber ich könnte mir vorstellen, daß die Leitungen in den Besitz der RegTP übergehen und von dort aus zentral an alle Anbieter zu einem vernünftigen Preis vermietet werden. Somit müßte die DTAG auch etwas bezahlen und säße in einem Boot mit den Mitbewerbern. Das halte ich für die fairste Lösung.


    Dieses Leitungsnetz muss auch instandgehalten und erweitert werden. Und wer macht das?
    Richtig, die DTAG. Dass diese Instandhaltung richtig Geld kostet dürfte unstrittig sein, oder?
    Und bei den Leitungsmieten (auch bei der Grundgebühr eines analogen Anschlusses) bleibt da nichts über.
    Somit würde die DTAG sogar wahrscheinlich mit deinem Vorschlag (Leitungsnetz im Besitz des RegTP und somit des Staates) besser fahren.
    Aber wer hält dann das Netz instand ? ;)


    Gruß


    Tommy

  • Dafür würde die RegTP eben die Leitungsmiete kassieren. Und da die RegTP eine Behörde ist und kein normales Unternehmen müssen nur die anfallenden Kosten rein kommen und kein Gewinn erwirtschaftet werden. Somit müßten die Preise für die Leitungsmiete recht gering sein. Die DTAG macht ja noch Gewinn dabei, was für ein Unternehmen ja durchaus legitim ist, aber sie verdienen eben noch ordentlich an der Leitungsmiete mit.


    Was die Falschaussagen angeht, soweit ich weiß hat die DTAG eigene Call-Center. E+ zum Beispiel mietet Call-Center bei Seka. Das heißt die gehören nicht zu E+. Diese Mitarbeiter machen das oft nur nebenberuflich. Somit werden sie nur angelernt. Die Mitarbeiter der DTAG gehören zum rosa Riesen und machen das IMHO hauptberuflich. Da kann man schon mehr Kompetenz erwarten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    Was die Falschaussagen angeht, soweit ich weiß hat die DTAG eigene Call-Center. E+ zum Beispiel mietet Call-Center bei Seka. Das heißt die gehören nicht zu E+. Diese Mitarbeiter machen das oft nur nebenberuflich. Somit werden sie nur angelernt. Die Mitarbeiter der DTAG gehören zum rosa Riesen und machen das IMHO hauptberuflich. Da kann man schon mehr Kompetenz erwarten.


    Außerdem ist die Kundenbetreuung heutzutage der wichtigste Weg zum Herzen des Kunden. Vielleicht sollte man unsere Einwände und unsere Kritik einfach mal konstruktiv betrachten und vielleicht das eine oder andere Thema aufgreifen und in seinem kleinen Kreis im Hinterkopf behalten.

    [ X ] <-- Hier Finger draufklatschen für lecker Fettfleck am Monitor

  • Das ist der Punkt!


    Die "Service Wüste Deutschland" hat ihren Titel nicht umsonst. Als Kunde muß man fast um Entschuldigung bitten wenn man einen Mitarbeiter mit Fragen belästigt. Obwohl dieser Mitarbeiter genau dafür da ist. Und wenn man als Unwissender eine Fachberatung braucht und kommt dann an einen Menschen, der sich nicht auskennt. Dann macht man manchmal sogar Geld kaputt, wegen falscher Beratung.


    Ich such mir die Mitarbeiter, die ich mit Fragen belästige - wenn möglich - gut aus. Sprich in meinem Media Markt um die Ecke weiß ich wer sich auskennt.


    Wenn ich ein aktuelles Super-High-Tech Handy will und der Berater schwazt mir ein S55 auf, dann ist das fast so, als wenn ich einen Diesel will und man verkauft mir einen Benziner... (mag sein daß der Vergleich etwas hinkt, mir is aber grad nix besseres eingefallen ;) )

  • Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    Dafür würde die RegTP eben die Leitungsmiete kassieren. Und da die RegTP eine Behörde ist und kein normales Unternehmen müssen nur die anfallenden Kosten rein kommen und kein Gewinn erwirtschaftet werden. Somit müßten die Preise für die Leitungsmiete recht gering sein. Die DTAG macht ja noch Gewinn dabei, was für ein Unternehmen ja durchaus legitim ist, aber sie verdienen eben noch ordentlich an der Leitungsmiete mit.


    Das ist eben wie schon von mir geschrieben nicht der Fall. Es bleibt aufgrund der Netzinstandhaltung absolut nichts über. Auch ein preselec-ter analoger Anschluss wirft keinen Gewinn für die DTAG ab.


    Gruß


    Tommy

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