Vogel gegen Fenster geknallt - Was tun ?

  • Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Der Nachbar ist ein denkendes Wesen; der braucht mich nicht, und wenn ich ihn für einen Vollidioten halte, dann gebe ich mich halt nicht mit ihm ab.


    Ein Tier ist hingegen normalerweise kein Vollidiot... :rolleyes: ;)


    eben...
    ausserdem gehts hier um nen vogel und net um deinen nachbarn :P
    und zeig mir mal nen vogel der schnell noch mit seinem handy hilfe holen kann

    Zitat

    Original geschrieben von cyrus69
    Im Prinzip geht es nicht darum, nur ihm mit Respekt zu begegnen, sondern auch dem Typen mit der großen Nase oder dem Mädchen mit der Glatze.

  • Da dies direkt auf meinen einleitenden Satz "Ich finde es absolut feige, bewußt die Natur der Natur zu überlassen!" geschrieben wurde, ein paar Anmerkungen (auch wenn meine Meinung zu dem Thema eigentlich oben schon ausgeführt wurde):


    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Was ist daran feige?


    Feige ist das Wegsehen, das Nichthandeln als verantwortungsvoller Mensch. (s.o.)


    Zitat

    Es passiert täglich, jeden Tag, jede Minute.


    Das soll doch wohl nicht ernsthaft eine Entschuldigung sein?!
    Wenn man die Möglichkeit hat, zu handeln/helfen, hat man auch die Pflicht dazu!


    Zitat

    Wie schonmal erwähnt, gibt es nicht weitaus wichtiger Probleme um die man sich kümmern sollte?


    Unbestritten. Aber auch das war hier nicht die Frage. Das Eine schließt doch das Andere nicht aus! - Außerdem gibt es doch das nette Sprichwort von den 'vielen kleinen Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun und dadurch das Gesicht der Welt verändern'. Soll heißen: einem Tier zu helfen, ist doch ein guter Anfang und schließt ja nicht aus, auch anderen zu helfen?!


    Zitat

    Aber nein, hier bei TT kommen dann die Moralapostel hoch die liebendgerne den angefahrenen Igel zum Tierarzt bringen, aber den Nachbarn mit dem Ar*** nicht anschauen, weil er ja ein Vollidiot ist.


    Was für ein Blödsinn!! :(
    (Tierfreunde sind doch nicht selten auch Menschenfreunde [sofern der Mensch kein Vollidiot ist, natürlich ;) :p].)

  • Zitat

    Original geschrieben von ad89
    bei allem respekt vor deinen 36xx beiträgen und der menschlichen würde!
    DIESE 2 sätze sind menschenverachtend ohne ende!


    Finde ich nicht! Wieso? Es ist doch so. Oder fühlst du dich gerade auf den Schlipps getreten, weil es die Warheit ist? Denk doch mal an irgendeinen im Bekanntenkreis und du wirst feststellen, dass du irgendwo mal nicht geholfen hast (vielleicht aus stolz, neid was weiß ich) und dann denke nochmal über den Satz nach.


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Der Nachbar ist ein denkendes Wesen; der braucht mich nicht, und wenn ich ihn für einen Vollidioten halte, dann gebe ich mich halt nicht mit ihm ab.


    Ein Tier ist hingegen normalerweise kein Vollidiot... :rolleyes: ;)


    Schade, wenn du das so siehst. Ein denkendes Wesen braucht genauso die Hilfe eines anderen Menschen. Wenn du bewußtlos im Straßengraben liegst, sag ich mir dann "hey, der kann doch denken, ist ja ein Mensch, also lass ich ihn liegen"? Wen dem so wäre, dann wäre es sehr traurig!


    Zitat

    Außerdem gibt es doch das nette Sprichwort von den 'vielen kleinen Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun und dadurch das Gesicht der Welt verändern'. Soll heißen: einem Tier zu helfen, ist doch ein guter Anfang und schließt ja nicht aus, auch anderen zu helfen?!


    Mag zwar sein, aber hat es die Welt bisher besser gemacht? Deine Äußerung in allen Ehren, aber ich denke nicht!


    Hier wird mir alles zu sehr auf die Goldwaage gelegt. Das Glück der ganzen Menschheit liegt bestimmt nicht direkt mit dem Bewußtsein für die Not der Tiere zusammen! Es muss jeder selber wissen, was er tut. Aber wenn jemand ernsthaft meint einem Tier den Menschen vortritt zu lassen (wenn es ums Helfen geht) der ist in meinen Augen mehr als nur Menschenverachtend. Tieren kann man helfen, aber irgendwo ist dann auch Schluss.
    Es gibt Menschen die kümmern sich in Ihrem Leben um das Wohl von Tieren, was ja in Ordnung sein mag. Sie vergessen aber, das wir Menschen genug Probleme haben, die nun mal auch ein Ende haben müssen. Darauf schaut aber keiner :(


    Und ja, ich hatte als Kind häufig Haustiere.


    Naja, den Moralaposteln mach ich es hier sowieso nicht recht!
    Ansonsten lest nochmal mein Posting, ich hasse es mich selbst zu zitieren ;)
    Klick

  • Morgen!


    Wollte auch mal meine Meinung zu diesem (bereits weit ausgeartetem Thema) beisteuern. Und zwar hat Dominik m. E. total recht.


    Ihr spielt hier alle Captain Planet, aber bleibt irgendwie kein bisschen realistisch...
    Wenn ihr mit dem Auto irgendwo lang fahrt und am Straßenrand einen halb toten Igel seht, steigt ihr dann aus, leitet Lebensrettende Sofortmaßnahmen ein und ruft den Tierarzt ??! Bestimmt nicht...


    Das sind Dinge, die passieren tagtäglich und da kann man als Mensch überhaupt nichts dran ändern.
    Es ist klar, dass man versuchen kann einem Vogel zu helfen, der gegen die Scheibe geflogen ist. Aber diese Wesen sind so klein und zierlich, dass sie die Eingriffe eh nicht überleben würden... par example ist bei uns mal eine Amsel vor die Scheibe geflogen. Mein Vater ist damit zum Tierarzt und der hat gleich zu ihm gesagt, dass er das Tier lieber hätte auf die Wiese legen sollen, da so kleine Lebewesen eine Narkose und OP eh nicht überleben würden... und das ist denk ich mal auch das was Dominik gedacht hatte!


    Man sollte der Natur immer seinen Lauf lassen. Ich spring ja auch nicht dazwischen, wenn ein Löwe eine Antilope anfällt, nur weil sie mir so leid tut...



    MfG Patrick :rolleyes:

    Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage!


    [small] - Joe E. Lewis - [/small]

  • Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    Kann ja sein, dass er draußen von einer Katze erwischt wurde, deshalb lieber noch mal nachschauen...


    Mein eigener Kater ist auch nicht so zimperlich, dem muss man die Tiere regelrecht entreißen... :rolleyes:


    ist ja zum glück nicht natürlich, dass katzen irgendwelche tiere fangen :rolleyes:


    manchmal frag ich mich, warum die menschen eigentlich meinen, sich bei jedem scheißdreck einmischen zu müssen!

  • Zitat

    Original geschrieben von Milchnaa
    ist ja zum glück nicht natürlich, dass katzen irgendwelche tiere fangen :rolleyes:


    manchmal frag ich mich, warum die menschen eigentlich meinen, sich bei jedem scheißdreck einmischen zu müssen!


    Full Ack :top:


    Endlich hat mich einer verstanden!


    Ein herzlichen Gruß auch an Blind Guardian! :)

  • Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian

    Man sollte der Natur immer seinen Lauf lassen. Ich spring ja auch nicht dazwischen, wenn ein Löwe eine Antilope anfällt, nur weil sie mir so leid tut...



    MfG Patrick :rolleyes:



    cooler vergleich :p



    ok sorry ich hab wohl auch n bisschen überreagiert...
    aber bleiben wir mal bei der basis "vogel",
    wenn ich in meinem zimmer sitz und irgendwie rumchill und seh dann so n kleines vieh gegen meine scheibe fliegen, dann schau ich scho wies ihm geht!


    p.s.: warum fliegen vögel eigentlich gegen scheiben :confused: :confused:

    Zitat

    Original geschrieben von cyrus69
    Im Prinzip geht es nicht darum, nur ihm mit Respekt zu begegnen, sondern auch dem Typen mit der großen Nase oder dem Mädchen mit der Glatze.

  • Zitat

    Original geschrieben von ad89


    wenn ich in meinem zimmer sitz und irgendwie rumchill und seh dann so n kleines vieh gegen meine scheibe fliegen, dann schau ich scho wies ihm geht!


    p.s.: warum fliegen vögel eigentlich gegen scheiben :confused: :confused:


    Genau das hab ich doch gesagt. Klar schaut man nach, aber wenn man sieht dass er es nicht schaffen wird dann legt man ihn doch lieber in den Wald, damit er da gefressen werden kann (für unsere Moralapostel: dadurch rettet man ein anderes Tier vor dem Verhungern :D ).


    Vögel fliegen vor Scheiben, da sie ein anderes Warnehmungsgefühl haben als wir Menschen (Insekten fliegen ja bekanntlich auch vor Scheiben).
    Bei Autoscheiben ist das etwas anders, da durch die Aerodynamik der Vogel über die Windschutzscheibe getrieben werden kann, was natürlich bei Häusern nicht geht ;)


    *Lehrmodus aus*


    MfG Patrick

    Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage!


    [small] - Joe E. Lewis - [/small]

  • Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    aber wenn man sieht dass er es nicht schaffen wird dann legt man ihn doch lieber in den Wald, damit er da gefressen werden kann (für unsere Moralapostel: dadurch rettet man ein anderes Tier vor dem Verhungern :D ).


    Also noch ein letzter Versuch:
    Wenn man den Vogel selbst tötet, bevor man ihn in den Wald legt, hat man
    1. dem Tier viel unnötiges Leid erspart,
    2. wohl nicht gerade ein anderes Tier vor dem 'Verhungern' gerettet, aber zumindest nicht in die natürliche Nahrungskette eingegriffen.


    Einziger Nachteil: Man muss aktiv werden, indem man dem kleinen Tier den Hals umdreht, bzw. bei einem größeren Tier einen Spaten o.ä. zu Hilfe nimmt.



    Es geht mir einzig und allein darum, dem verendenden Tier einen möglichst kurzen und schmerzlosen Tod zu bereiten. (Besonders, wenn es durch meine Schuld oder durch die Schuld anderer Menschen (z.B. Autofahrer) erst in seine unglückliche Lage gekommen ist.)


    Und wer ein Tier anfährt und nicht einmal versucht, ihm (so gut es geht) zu helfen, den halte ich - ehrlich gesagt - für ein A...loch.



    Aber das Thema Tod und Leiden ist ja wohl immer noch ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft (oder warum haben so wenig Leute einen Organspendeausweis oder lassen sich als Knochenmarkspender typisieren)?

  • Zitat

    (oder warum haben so wenig Leute einen Organspendeausweis oder lassen sich als Knochenmarkspender typisieren)?


    Weil sie nicht ausreichend darüber informiert werden? Weil sie sich keine Gedanken machen? Was weiß ich!


    Dein Griff zum Spaten halte ich im übrigen für nicht angebracht, dann doch lieber der Wald!

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