Das mit dem selbst engagieren ist überhaupt die einzige sinnvolle Lösung.
Dabei fällt mir folgendes ein.
Ich meine es war in Berlin vor 10 oder 15 Jahren. Da haben sich einige Studenten überlegt, die FDP zu übernehmen. Die wollten dort mit mehreren hundert Personen eintreten und damit die Mehrheit übernehmen. Wählerstimmen kommen von selbst und schon ist ein Student komfortabel mit einem Senatssitz versorgt.
Wenn man sich vor Augen führt, wie wenig Mitglieder auch die großen Parteien haben, dann können auf diesem Weg kleine Gruppen sehr schnell sehr viel bewegen.
In unserer Gemeinde hat die regierende SPD vielleicht 70 aktive Mitglieder (bei 6.000 Einwohnern). Davon sind vielleicht 20 in der Lage ein Amt auszuüben. Die hälfte hat nur Lust dazu. Wer also nur etwas will, ist recht schnell im Vorstand z.B. als Schriftführer, Kassenwart o.ä. Dann bestimmt man recht schnell auch in der lokalen Politik mit.