ZitatOriginal geschrieben von Spacko007
Es soll auch Leute geben, die noch ein Leben neben der Arbeit haben.
mir doch egal ![]()
wir zahlen mehr als gut, dafür erwarten wir vollsten Einsatz
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ZitatOriginal geschrieben von Spacko007
Es soll auch Leute geben, die noch ein Leben neben der Arbeit haben.
mir doch egal ![]()
wir zahlen mehr als gut, dafür erwarten wir vollsten Einsatz
Dann ist eher die Frage, ob man bei so einem AG angestellt sein möchte. ![]()
ZitatOriginal geschrieben von happiestalive
weil ich als Chef brennende Mitarbeiter will und keinen zweiten Kontakt voller abers und ichs, dafür bezahlen wir mindestens Tarif mal 2
Und müssen Deine Mitarbeiter, wenn sie Tarif x 2 verdienen, dann auch inoffiziell 2x40h je Woche arbeiten, so dass sie effektiv pro Stunde brutto wieder nach Tarif verdienen, und netto wegen Steuerprogression unter Tarif :D? Denn genau das sehen wir hier bei manchen Firmen, speziell bei Startups: Schon wenn dort jemand 6000€ brutto verdient, wird erwartet, dass er Mo-So und auch im Urlaub und bei Krankheit rund um die Uhr arbeitet.
Zum Thema:
Ich bin bereit, mir Bewerber auch am Wochenende oder Mo-Fr abends anzuhören/anzusehen, wenn diese z.B. wegen vorhandenem Job von Mo-Fr tagsüber keine Zeit haben. Das betrifft auch die Bewerber, welche wegen dem Job umziehen würden.
Ich möchte keine "brennenden" Mitarbeiter, sondern Mitarbeiter, welche sich vorstellen können, die nächsten Jahre auch bei evtl. geänderter persönlicher Situation (Kinder etc.) bei mir zu arbeiten.
Gewissensfrage ![]()
Goyale, und wie würdest du mit solchen Bewerbern umgehen, die sich per E-Mail @Beamtenheimstaettenwerk.de (bzw. dieses abgekürzt)
bei dir bewerben würden? ![]()
ZitatOriginal geschrieben von Spacko007
Was spricht dagegen, wenn man dem Bewerber mit in die Planung einbezieht? Ich hatte immer zwei oder drei Termine zur Auswahl vorgegeben, klappte in der Regel immer.
Was im Grund der Normalfall ist, man muss sich für ein Gespräch ja auch mal ein paar Stunden frei nehmen können und das geht in vielen Firmen ja nicht mal von heute auf morgen.
ZitatOriginal geschrieben von Spacko007
Dann ist eher die Frage, ob man bei so einem AG angestellt sein möchte.
Ich sage: klares NEIN, da reicht auch das 2-fach Montasgehalt nicht aus.
Ich weiss von einige Leute, die so denken und ihr Leben dem Job geopfert haben und heute mit den Folgen kämpfen müssen.
Ich kenne hier in Düsseldorf eine kleine Firma ( dürfte auch hier im Forum bekannt sein ), die gehen mittlerweile bei der Bewerberauswahl einen komplett anderen Weg:
Da entscheiden nicht die Personaler oder der Geschäftsführer, wer eingestellt wird, sondern die Mitarbeiter des Team, worin der Bewerber später tätig ist. Die machen auch das Einstellungsgespräch usw.
Die Personaler kümmern sich nur noch um den Verwaltungsakt, sprich Einladung, Vertrag usw.
Das Team entscheidet aber nicht nur um Einstellung, sondern auch über Kündigung, wenns dann mal doch nicht passt. Das sind dann Team-Entscheidungen, die zusammen getragen werden müssen.
Ich finde den Weg recht gut, weil das alle in die Verantwortung nimmt und gerade die Leute, mit denen ein Bewerber später zusammenarbeiten müssen, nur entscheiden können, ob es menschlich passt - fachliche Sachen sind da erst mal zweitrangig.
Zudem lassen die jeden Kandidaten, der in Frage kommt 1 bis 2 Tage Probearbeiten, bevor es zum Vertrag kommt.
So sieht es aus. Geld ist nicht alles im Leben. Ich habe lieber weniger und dafür ein gutes Arbeitsklima, wo dem Chef auch das Anliegen der Mitarbeiter nicht egal ist.
Zum Glück muss ich mir über all die Dinge keinen Kopf mehr machen.
Re: Gewissensfrage ![]()
ZitatOriginal geschrieben von iStephan
Goyale, und wie würdest du mit solchen Bewerbern umgehen, die sich per E-Mail @Beamtenheimstaettenwerk.de (bzw. dieses abgekürzt)
bei dir bewerben würden?
Solchen Bewerbern würde ich wegen erwiesener vollständiger Verblödung sofort absagen ;).
Aber nicht deshalb, was Du denkst (Beamte und so), sondern:
Es ist ein absolutes no go, sich von der dienstlichen Emailadresse aus zu bewerben. Zum einen riskiert der Bewerber, dass die Firma Wind von der Bewerbung bekommt. Zum anderen zeigt der Bewerber offen, dass er dienstliche Ressourcen für private Zwecke nutzt, was evtl. in seiner Firma untersagt ist...
Da sind mir fast noch die Bewerber lieber, die sich mit einer Emailadresse sinngemäß hotgirl22@gmx.de oder i_love_beer@gmx.de bewerben :cool:.
Ich hatte kürzlich wieder eine Vorstellungsrunde, und mir haben sich teilweise die Fußnägel hochgerollt, weil ich bestimmte Dinge gehört oder gelesen habe. Mancher Bewerber bewirbt sich scheinbar blind auf alles, obwohl er klar definierte Anforderungen nicht erfüllt.
ZitatOriginal geschrieben von VoIPTom
die gehen mittlerweile bei der Bewerberauswahl einen komplett anderen Weg:
Da entscheiden nicht die Personaler oder der Geschäftsführer, wer eingestellt wird, sondern die Mitarbeiter des Team, worin der Bewerber später tätig ist. Das Team entscheidet aber nicht nur um Einstellung, sondern auch über Kündigung, wenns dann mal doch nicht passt. Das sind dann Team-Entscheidungen, die zusammen getragen werden müssen.
Bei uns ist in der 2. Runde (nachdem ich vorsortiert habe) auch das Team mit dabei, wenn entschieden wird, wer eingestellt wird. Das letzte Wort habe ich aber.
Ich halte es für kritisch, wenn Leute, welche kein finanzielles Risiko der Firma tragen _und_ oft 0 Ahnung/Ausbildung in Personalsachen haben, über Einstellungen und Kündigungen _entscheiden_ können.
Diese Leute gehen einfach fristgemäß, wenn sie woanders etwas besseres gefunden haben, und der eventuell von ihnen eingestellte unfähige Mitarbeiter verbleibt als Altlast in der Firma.
ZitatOriginal geschrieben von Goyale
Ich halte es für kritisch, wenn Leute, welche kein finanzielles Risiko der Firma tragen _und_ oft 0 Ahnung/Ausbildung in Personalsachen haben, über Einstellungen und Kündigungen _entscheiden_ können.
Genau und das machen die bewusst nicht mehr und der Erfolg der letzte Zeit gibt denen 100% Recht.
Die Verantwortung wird auf alle übertragen nicht nur einen. Den jeder im Unternehmen ist mit verantwortlich für den finaziellen Erfolg des Unternehmens und massgeblich dran beteiligt.
Zudem, die Firma kann sich vor Bewerbern nicht retten, aber die stellen lange nicht jeden ein, weil die nicht müssen und zudem genug Auswahl haben.
Die stehen aber auch genau auf dem Standpunkt, das lieber mehr Zeit in die Bewerberauswahl investiert wird und dafür andere Sachen liegen bleiben, als sich dann den letzten Deppen zu holen, den ggf. für viel Geld weiterzubilden und am Ende doch zu merken, das es überhaupt nicht geht.
ZitatOriginal geschrieben von VoIPTom Die Verantwortung wird auf alle übertragen nicht nur einen.
Mindestens gegenüber anderen Firmen ist nur der Unternehmer verantwortlich. Und rein rechtlich geht es nicht, Verantwortung innerhalb der Firma auf "alle" zu übertragen. Spätestens wenn z.B. ein Arbeitsunfall passiert, wird von Amts wegen die Einzelperson ermittelt, welche verantwortlich ist.
Klar, mitbestimmen wollen alle, egal ob sie Ahnung haben oder nicht. Wenn sie dann das Team oder die Firma vor die Wand gefahren haben, gehen sie einfach zum nächsten Arbeitgeber. Die Teammitglieder sind für Fehler kaum verantwortlich zu machen, weil sie im Zweifelsfall einfach gehen :).
ZitatOriginal geschrieben von VoIPTom Den jeder im Unternehmen ist mit verantwortlich für den finaziellen Erfolg des Unternehmens und massgeblich dran beteiligt.
Ein Angestellter verkauft lediglich seine Arbeitszeit demjenigen Unternehmer, welcher das beste Gesamtpaket bietet. Wenn das morgen jemand anderes ist, ist der Angestellte weg.
Abgesehen davon wird ein Team aus Angestellten, welches jemanden einstellt, im Idealfall jemanden einstellen, welcher perfekt zum Team passt.
Derjenige muss dann noch lange nicht perfekt zur Firma passen ;).
ZitatOriginal geschrieben von VoIPTom Zudem, die Firma kann sich vor Bewerbern nicht retten, aber die stellen lange nicht jeden ein, weil die nicht müssen und zudem genug Auswahl haben.
Wenn ich eine Stelle auf der Internetseite ausschreibe, habe ich täglich 2 Bewerbungen. Das reicht mir ;).
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