Nachfrage neuer Arbeitgeber zu alten Arbeitszeugnissen?

  • Hallo,


    wer hat Erfahrungen bei Bewerbungsverfahren zu Nachfragen neuer potenzieller Arbeitgeber bezüglich Arbeitszeugnissen alter Arbeitgeber?


    Arbeitszeugnisformulierung ist eh eine heikle Sache.


    Datenschutz lässt grüssen.


    Ich ließ schon mal bei meiner früheren Firma anonym anrufen und bekam ohne weiteres Auskunft über mich als ehemaligen Mitarbeiter.


    Da wurde bspw. auch gesagt, dass es ein Arbeitsgerichtsverfahren gab, was ja so nicht - auch nicht verschlüsselt - im Zeugnis steht.

    Gruss tector
    suche NTsplit von Arcor 2.0
    suche Siemens Gigaset 4000L Tischladestation
    PN oder
    mailto:tector(at)arcor.de

  • Re: Nachfrage zu Arbeitszeugnissen


    Hallo tector,



    Ja damit muss man rechnen - das kann man nicht ausschließen - auch nach Jahren nicht. Besonders unangenehm wird's, wenn die beiden Personalchefs sich kennen!!!


    Habe mal ein Zeugnis, das ein Rechtsanwalt verfasst hatte (der mir wirklich wohlgesonnen war), das von meinem damaligen Chef quergelesen und korrigiert war und nochmal auf alle eventuellen Fallstricke hin kontrolliert war von einer Bekannten, die den Posten einer Vorstandssekretärin innehatte (und sehr viel Erfahrung mit Zeugnissen, weil sie sie ständig auf den Tisch bekam), einem Personalchef vorgelegt voller Ruhe und in der Überzeugung, das ihn solch ein Zeugnis nur davon überzeugen könnte, mich einzustellen und der hat tatsächlich an einer Stelle die Augenbrauen hochgezogen!!!


    Ich hab ihn nicht gefragt, warum. Ich wollte den Job nicht und hab das Gespräch einfach als Training benutzt, aber erstaunt war ich doch, dass man auch in einem solchen Zeugnis immer noch etwas finden konnte, was einen 'Stirnrunzler' wert war.


    Ich wünsch dir viel Glück!!!

  • Re: Re: Nachfrage zu Arbeitszeugnissen


    Zitat

    Original geschrieben von summer2005
    (...)aber erstaunt war ich doch, dass man auch in einem solchen Zeugnis immer noch etwas finden konnte, was einen 'Stirnrunzler' wert war.


    Ich wünsch dir viel Glück!!!


    Wow - es gibt ihn wohl doch tatsächlich: Den perfekten und unfehlbaren Arbeitnehmer.


    Wenn es keine Schwächen gibt, wird das auch schonmal gerne als Schwäche ausgelegt. Ein ehrliches Zeugnis ist meist wertvoller als ein von Pontius und Pilatus gegengelesenes Stück Papier mit synthetischem Inhalt.



    Stefan

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