Kreissparkasse Heilbronn erhöht Gebühren!

  • Ich kenn keine Zahlen, aber ich schätze (jaja, ich weiß...) mal daß die Anzahl von Online-Kunden locker ausreichen sollte, um die Server etc. zu unterhalten ohne das dabei 8 € im Monat fällig sind. Aber was solls, für mich wars das erstmal mit der Spaßkasse.

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" wirtschaften sie eben nicht, denn dann würden sie sich um Privatanleger reissen - so wie es Katinka bereits am Bsp. der Deutschen Bank ausführlich dargestellt hat!


    Ich würde sagen, ebenso wie es Katinka bereits beschrieben hat, haben Banken genug andere Einnahmequellen....


    Jein. Das trifft nicht überall zu. Auch wenn es noch keine starke Strömung ist, auch der "Normalkunde" oder das sog. "Kleinvieh" wird mehr und mehr zur interessanten Kundschaft in den Banken. Klar, der Umsatz pro Kunde ist dabei recht gering, aber über die Masse lässt sich eben auch einiges erreichen und es gibt viel Geschäft, was einfach Massengeschäft ist. Nimm den Bereich der Altersvorsorge. Ein wachsender Markt, ohne Zweifel. Aber wer benötigt Altersvorsorge denn am dringendsten? Einer, der schon über Immobilienbesitz und gute Depots verfügt und darüber abgesichert ist oder jemand, der wie Du und ich Otto-Normalverbraucher ist und von der gesetzlichen Rente wenig bis nichts zu erwarten hat? Doch eher letzteres denke ich. Und um an diese Potentiale zu kommen, muss ich auch den kleinen Kunden umsorgen und umwerben. Das tun nicht alle, aber der Markt wandelt sich da m.E. durchaus.


    Da ist ein solcher Gebührenerhöhungsschritt natürlich im ersten Moment sehr unglücklich, auch wenn betriebswirtschaftlich nachzuvollziehen. Girokonten sind für Banken und Sparkassen absolutes Zuschußgeschäft. Aber auch der Bereich, mit dem ich einen Kunden am ehesten gewinne und wieder verliere. Insofern erfordert das Handeln da Sensibilität. Von Null auf Acht klingt imho auch viel, auch acht klingt ingesamt viel. Aber generell ist so ein Schritt durchaus nachvollziehbar. Man versucht, die Verluste in Grenzen zu halten, die dieser Bereich beschert. Dir als Kunde ist es ja jederzeit freigestellt, die Bank zu wechseln, so wie es der Bank / Sparkasse freigestellt ist, die Gebühren festzusetzen.


    Gewinne macht die Bank anderswo. Aktienkäufe, Fondskäufe, Versicherungsabschlüsse, Baufinanzierungen, Kredite. Aber nicht mit einem Konto. Da hat die Preiserhöhung auch nix mit "der kleine Mann muss es ausbaden zu tun". Wenn die in andern Bereichen genug Ertrag mit Dir machen, liesse sich ja vielleicht auch um kostenfreie Kontoführung verhandeln. Versuchs doch einfach mal ;)

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Nee, da mach ich am Ende nur Minus, wenn ich mich auf irgendwelche Versicherungen & Co. einlasse... dann komm ich über die Jahre mit 8 € und profitableren Versicherungen besser weg... Und wenn ich mal einen Kredit brauche - das wär das einzige was in der nächsten Zeit (Hausbau) an größeren Summen haben will, dann muß ich mich sowieso noch schlau machen wo ich da am besten aufgehoben bin.

  • Jedes Unternehmen kann doch wählen, ob es Kostenführer werden will, d.h. mit dem billigsten Angebot die meisten Kunden anlocken und über die Masse den Gewinn machen (z.B. Aldi). Oder ob es lieber etwas teurere Produkt anbietet, die vielleicht nicht soviele Kunden anlockt, dafür aber pro Kunde viel mehr Gewinn macht (z.B. Porsche).
    Und genauso kann es doch auch eine Bank machen. ;) Vielleicht hat Boogiemans Sparkasse die Strategie geändert.


    Und wie Eric schon sagte, wenn man mehr als ein einfaches Girokonto bei der Bank hat, ist die Bank sicher auch gewillt, den Kunden zu halten und Sonderkonditionen einzuräumen. ;) Und ein Kunde, der noch mehr bei einer Bank hat als ein Konto wird auch bei dieser Bank bleiben wollen, wenn er sich dort gut aufgehoben fühlt. Weil es da meistens um mehr geht als 8€ Kontoführungsgebühr.

  • Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    Nee, da mach ich am Ende nur Minus, wenn ich mich auf irgendwelche Versicherungen & Co. einlasse...


    Ich wollte damit auch nicht sagen, dass Du am besten irgendeinen unnützen Quatsch abschliesst, bloß um die Kontoführungsgebühren zu sparen. Aber es hätte ja sein können, dass irgendetwas in nächster Zeit ansteht. ;)

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Da ich aus der Versicherungsbranche komme, kann ich aus meiner Erfahrung sagen, daß die Sparkassen-Versicherungen in keinem Bereich Nr. 1 sind. In jedem Bereich gibt es einige, die besser sind. Von daher gibt es für mich keinen Grund eine (schlechtere) Versicherung bei denen abzuschließen. Wie es allerdings mit Krediten aussieht weiß ich nicht. Der Wunsch nach Hausbau soll so in den nächsten 5-6 Jahren realisiert werden, wenn nix dazwischen kommt. Von daher könnte es sein, daß die Karten dann nochmal neu gemischt werden. Aber bis dahin werd ich mich mal mit einer anderen Bank vergnügen.
    Und die Wechselgeschichten sind ehrlich gesagt auch nicht so wild, wie immer befürchtet. Da haut man einen Serienbrief raus, der geht dann (bei mir) an 5-6 Versicherungen, etc. mein Arbeitgeber wird informiert und das alte Konto läuft noch einen Monat parallel. So kann nix schief gehen.

  • :top:


    Ich werde auch mein Konto bei der KSK HN auflösen.
    Um ehrlich zu sein, war mir der Laden in letzter Zeit schon immer unsypathischer geworden. Liegt vielleicht auch daran, dass einige Bekannte dort arbeiten und mir deren überhebliche Aussagen über Kunden, Arbeitsvoraussetzungen etc. auf die Nerven gingen.
    Und nachdem sie diese absolut überzogenen Gebühren eingeführt haben (der Dienstleistungsriese ist die KSK HN ganz sicher nicht), liefern sie einem wenigstens noch eine richtige Steilvorlage. Danke, Herr Hambücher :p


    Grüße Rabb :)

    Das Bessere ist der Feind des Guten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Rabb
    :top:
    Ich werde auch mein Konto bei der KSK HN auflösen.


    Da schließ ich mich doch an ;-))
    Die Vorbereitungen laufen schon

  • Generell würde ich sagen, man darf die Kontoführungsgebühren nicht isoliert betrachten. Eigentlich ist es auch relativ egal ob da ein paar € mehr oder weniger fällig werden.


    Relevant sind eigentlich andere Konditionen, wie z.B. Kartengebühren oder die Gebühren beim Wertpapierhandel. Ob jetzt eine Mastercard kostenlos ist oder nicht, ob man bei Wertpapiergeschäften 0,5% oder 2% Provision bezahlt, wirkt sich schlussendlich mehr aus, als die Kontoführungsgebühr.

  • wenn man eine Kreditkarte hat / will: ja. Wenn man Wertpapiergeschäfte macht / will: ja. Wenn nicht: nicht ;)


    Kann schon verstehen, wenn man auch die Kontoführungsgebühren zum Kriterium seiner Bankwahl macht. Sollten imho auch nicht das einzige sein, aber für den, der nicht mehr hat / will als ein Konto... oder sich für jeden Bereich das jeweils billigste heraussucht... ob das immer dann auch die beste Wahl ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

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