München (Film)

  • Zitat

    Original geschrieben von kathan
    Sorry, das waren 11 israelische Sportler die in München erschossen wurden - oder meinst Du das die Sportler Terroristen waren?


    Dann hab ich mich verlesen. Aufjedenfall wurden die Terroristen erschossen, und die Drahtzieher werden im Film gejagdt.

    Zitat

    „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr“.


    Zitat von Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von aikoN_Nokia
    Aufjedenfall wurden die Terroristen erschossen, und die Drahtzieher werden im Film gejagdt.


    Jup so stimmt das.
    Ich habe ihn vor 1 Woche gesehen.
    Ich dachte auch daß der Film von der Entführung der Sportler handelt, aber er handelt von der Vergeltungsaktion der Isralelis danach.


    Viel mehr Handlung hat der Film eigentlich auch nicht, was er aber ganz gut rüber bringt, ist die ständige Angst vor Anschlägen aller Art.

    Der Film ist für einen Kinofilm so ziemlich der blutigste, den ich lange gesehen habe. Man kann im Film in so ziemlich jeden Körperteil eines Menschen mindestens einmal eine Kugel in Nahaufnahem einschlagen sehen, inkl Köpfe aus verschiedenen Richtungen... :(


    Es ist schwierig mehr zu verraten, ohne den kompletten Film zu verraten, auf jeden Fall versetzt er einen in ständige Angst und es bleibt die Frage nach dem Sinn für die vielen Toten (auch in der Realität)


  • Also hast du den Film schon gesehen?
    Würdest du empfehlen da mit der Freundin rein zu gehen, oder ist das nichts für ein schwaches Frauen gemüt? Wobei ich der Meinnug bin das das leben grausamer als der grausamste Kinofilm ist. Wieviel Minuten spielt der Film in München?

    Zitat

    „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr“.


    Zitat von Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Koelly
    Ich habe ihn vor 1 Woche gesehen.


    Zitat

    Original geschrieben von aikoN_Nokia
    Also hast du den Film schon gesehen?


    Ja, hab ihn gesehen ;)


    Ich war auch mit meiner Freundin drinnen. Er ist aber definitiv keine leichte Kost! Es kommt aber auch auf deine Freundin an. Wenn sie eher auf Hollywood-Baller-Filme steht, dann gibt's definitiv bessere Filme in dem Special-Effekt Genre.
    Wenn sie aber auch an der Zeitgeschichte interessiert ist, dann ist die viele Gewalt Mittel zum Zweck um diese Angst-Stimmung zu erreichen, die der Film vermittelt.


    Meine Freundin und ich (beide Münchner) dachten auch, man sieht was von München.
    Alles was man aber von München sieht ist ein Flashback des Protagonisten, zu dem Überfall auf die 11 Sportler in einer x-beliebigen Wohnung, und das Ende der Entführung auf dem Flughafen Fürstenfeldbrück.
    Also von München sieht man nix. Der Film spielt in der gesamten Welt, aber wir haben nur sehr wenige Städte anhand irgendwelcher Gebäude o.ä. erkannt (Es wird natürlich gesagt wo sie sind, aber das können auch irgendwelche Studios sein).


    Aber der Film ist trotzdem sehenswert!


    Kölly


  • ...und wo? Der kommt ja offizell erst nächste Woche raus.

    Zitat

    „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr“.


    Zitat von Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Da ja im Film wohl einige Details etwas freier interpretiert wurden, hier mal ein Link über die realen Geschehnisse:
    http://focus.msn.de/hps/fol/ne…/newsausgabe.htm?id=23626


    Gestern Abend kam dazu auf Sat.1 auch die entsprechende Focus TV Reportage.


    Und ich finde es hochgradig peinlich und ziemlich beschämend für einen Regisseur mit Namen Spielberg, dass er einen angeblich auf Tatsachen basierenden Film letztlich auf Grundlage eines zu Großteilen mehr oder minder frei erfundenen Buches dreht.


    Dass viele Einzelheiten der israelischen Vergeltungsaktionen auch heute noch nicht bekannt sind, ist nachvollziehbar.
    Aber, lt. dem Bericht, wurden selbst grobe Abläufe zT frei erfunden, reale Geschehnisse hingegen zT dezent ausgeblendet und mit Nichterwähnung gestraft (wie zB das Desaster in Lillehammer).


    Hätte jemand einen Film "inspiriert von den Geschehnissen nach dem September 72" gedreht und dabei seiner Fantasie freien Lauf gelassen, so wäre das vielleicht moralisch fragwürdig, aber durchaus ok.


    Aber "München" wird als Verfilmung tatsächlicher Geschehnisse vermarktet, und diesem hohen Anspruch kann der Film schlichtweg nicht gerecht werden.
    Dass insbesondere die menschlich-emotionale Seite der Hauptakteure zumeist auf der Fantasie des Drehbuchautoren basiert...nachvollziehbar, ohne Frage.
    Aber zumindest die eigentliche Grundhandlung, also die Ermordung palästinensischer Terroristen (und solcher, die dafür gehalten wurden) durch israelische Killerkommandos, hätte man für ein derartiges Projekt doch anhand gut recherchierter Fakten aufbauen sollen.


    Dass dadurch die Glaubwürdigkeit von Steven Spielberg, speziell hinsichtlich seiner Rolle und Kompetenz als Verfilmer historischer Ereignisse, ernsthaft Schaden nehmen könnte, wage ich (leider) fast zu bezweifeln.


    Aber: für viele Menschen, die seine Filme sehen, sind es Fakten, die sie dort präsentiert bekommen. Sie glauben die Geschichte zu kennen, wenn sie "München" gesehen haben. Haben sie aber nicht.
    Aber Geschichts(ver)fälschung ist ja auch keine Erfindung der Neuzeit.


    Es ist schwer nachzuvollziehen, wieso ausgerechnet ein als akribisch bekannter Regisseur wie Spielberg solch peinliche Fehler wie mangelnde Recherche begeht.


    Anschauen werde ich mir den Film vermutlich dennoch, womit mal wieder bewiesen wäre: lieber schlechte Publicity als garkeine.

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