BaföG Empfänger haben kein Anrecht auf ein Auto

  • Hightower:


    Zuhause ---> FH 30 Minuten mit PKW ca. 50 mit Bussen usw (die natürlich nicht passend zum Stundenplan fahren, also dicke Wartezeiten).


    Zuhause ---> Job erübrigt sich zZ, da ich momentan nicht arbeite (zu viele Klausuren).
    Ansonsten 10 Minuten PKW.


    Zu den Autos allgemein nochmal:


    Bei uns auf dem Parkplatz sind die teureren Autos alle im Besitz der Werksstudenten bzw. Studenten die von der Firma zum studieren geschickt werden.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Was BaföG angeht , oder überhaupt Studienförderung denkt der Staat nur von 12 bis Mittag hab ich das Gefühl. Das BaföG will der Staat am liebsten ganz abschaffen, weil es in den Augen der Politiker nur Kosten verursacht.
    Der Staat hat auch keine Lust sich um seine Studenten zu kümmern. Stattdessen wird die Finanzierung an geldgeile Banken abgegeben und Studiengebühren sollen verhindern, dass die Studentenzahl zu hoch wird.
    Das ist natürlich meine Sicht der Dinge, aber anders kann ich mir den ganzen Kram nicht mehr erklären.


    Übrigens wurde schon seit 2002 keine BaföG Anpassung mehr vorgenommen. Inzwischen ist die Inflation wesentlich höher und mit der höheren MwSt 2007 werden die Studenten noch mehr verarscht.



    PS: Studenten die bei uns einen größeren Wagen fahren bekommen entweder gar kein BaföG, bzw haben sich den Wagen gekauft als sie beim Bund waren. Wer da sein Geld zusammenhält hat nachher auch genug Kohle für sowas.

  • Zitat

    Original geschrieben von raix
    Mit Auto hat man dann noch die Chance Jobs anzunehmen und sich wieder Geld zu verdienen(ohne Auto ist man hier definitiv aufgeschmissen, was Anfahrt usw angeht).


    Wie machen das denn eigentlich tausende von Arbeitnehmern, die kein Auto besitzen? Ein Auto ist bequemer, ohne Zweifel. Spart viel Zeit. Aber es ist imho eine Mär, dass man ohne Auto nicht zu seiner Arbeitsstelle kommt. Wenn ich mir also ein Auto leisten kann und will: bitte. Aber dann auch noch staatliche Unterstützung? Nö. Dann kann ich ja auf mein Auto verzichten...

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Sorry Erik, aber wohnst du hier auf dem Land, oder ich?


    Ich wüsste jetzt auf Anhieb keinen Bekannten, der nicht ohne Auto zur Arbeit kommt.
    Ausgenommen, diejenigen die das Glück haben einen Arbeitsplatz im Ort zu haben (Was btw die Minderheit ist).
    Der Rest pendelt und das nicht gerade kleine Strecken.


    Daß die Lage in Ballungsgebieten komplett anders aussieht, ist mir klar.
    Nur scheinen die Leute aus den Ballungsgebieten immer auszublenden, daß es auch Gegenden ohne guten öffentlichen Nahverkehr gibt, in denen man ein Auto braucht.



    Aber wir kommen vom Thema ab....

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Angenommen jemand gewinnt zufällig ein Auto in irgendeiner Lotterie im Wert von 10.000 €. Darf er den dann behalten oder muss er den tatsächlich verkaufen ?


    Die Frage ist mehr hypotetischer Natur, aber wenn diese Regelung wirklich in Kraft treten sollte, dann wäre das schon ein wirklich dickes Ding.

  • Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Der Staat will doch, dass die Leute alle mobil und flexibel sind. Dann kann er auch dafür bezahlen oder nicht ?


    Nö, wieso sollte er? Der Staat will auch, dass Du lebst. Soll er jetzt komplett Deine Ernährung bezahlen?



    Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    (...) dann wäre das schon ein wirklich dickes Ding.


    Wieso? Wenn Du im Lotto 1 Mio. Euro gewinnst, soll der Staat Dir dann immer noch BaföG gewähren, nur weil Du es gewonnen hast?

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Der RAY.

  • Die erste Aussage bezog sich bei mir auf Arbeitslose. Arbeitnehmer kriegen in der Regel nix vom Staat. Den soll der Staat auch kein Auto kaufen. Wer als Arbeitnehmer kein Auto will oder braucht.. ok. Wenn er dringend eines brauchen würde, wäre er kein Arbeitnehmer... Führt aber jetzt zu weit.



    Zu dem Autogewinn. Ich habe nicht von einem 1 Mio € Lottogewinn gesprochen, sondern von einem Auto. Darum geht es auch in diesem Thread, bitte nicht durcheinander bringen. Wenn jemand noch kein Auto hat, aber eines gewinnt, kann er meines Erachtens nicht dazu gezwungen werden es zu verkaufen.

  • Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Angenommen jemand gewinnt zufällig ein Auto in irgendeiner Lotterie im Wert von 10.000 €. Darf er den dann behalten oder muss er den tatsächlich verkaufen ?


    Jemand gewinnst 1 Mio. Euro im Lotto. Hat er noch Anspruch auf Bafög? :confused:


    EDIT: viel zu langsam!

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  • Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Du dem Autogewinn. Ich habe nicht von einem 1 Mio € Lottogewinn gesprochen, sondern von einem Auto. Darum geht es auch in diesem Thread, bitte nicht durcheinander bringen. Wenn jemand noch kein Auto hat, aber eines gewinnt, kann er meines Erachtens nicht dazu gezwungen werden es zu verkaufen.


    OK, Du gewinnst eben 25.000 Euro und dafür kann man sich ein Auto kaufen. Demnach hättest du ja im Prinzip auch ein Auto gewonnen. Nein, das ist keine Argumentation.

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