Handwerksfertigkeiten verbessern - wie?

  • Zitat

    Original geschrieben von jabrokoss
      DUSA: looool.... schätzlein, sieh es ein:


    "ich bin mehr frau, als du jemals haben wirst und mehr mann, als du jemals sein wirst" :p

    Mir sind zwar das Animus-Anima Konzept von C.G. Jung bekannt, auch die Sache mit dem Androgynitätskonzept, wo männlich und weiblich nicht mehr auf einer Skala sondern auf zwei unabhängigen dargestellt werden ist mir im Studium unweigerlich über den Weg gelaufen. Ebenso der Unterschied zwischen im Amerikanischen einfacher bezeichnet "gender" und "sex"...


    Aber ich sach es jetzt mal als alte(r) Hete(ro) ganz platt:
    Für soviel Frau, wie ich sie gerne habe, fehlen Dir - egal wie Du geistig-seelisch auch drauf sein magst - entscheidende primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale! :p :D


    Aber bevor dass jetzt ins niveaulose und nicht mehr jugendfreie abgleitet (auch im Handwerk gibt es ja den Streit: sind jetzt die ölbasierten oder die silikonbasierten Schmierstoffe besser? :confused: :D), sollten wir uns darauf einigen, dass es eben hauptsächlich darauf ankommt, gutes Werkzeug zu haben und damit umgehen zu können... :) ;) :D


    *undwech*

    Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    ... sollten wir uns darauf einigen, dass es eben hauptsächlich darauf ankommt, gutes Werkzeug zu haben und damit umgehen zu können... :) ;) :D


    Ich denke auch, da sind wir uns alle einig... Dass man mit unpassendem Werkzeug viel falsch und kaputt machen kann. Ich wollte ja auch nur davor warnen, dass man(n) jetzt denkt, nur das teuerste Werkzeug sei das Beste. Für den Normal-User reicht eine solide Grundausstattung sicherlich aus. - Wo man allerdings auf keinen Fall d'ran sparen sollte, ist die Sicherheit! - Z.B. sollte man unbedingt an eine gute Schutzbrille, Ohrenschützer ("Micky-Mäuse"), eine standsichere Leiter usw. denken! Sonst ist der Spaß schnell zu Ende!
    Die meisten Unfälle ereignen sich ja bekanntermaßen im Haus...! ;)

  • Gutes Werkzeug ist sicher die Grundvoraussetzung um erfolgreich heimwerken zu können.
    Mir wird jedes Mal schwindelig wenn bei Lidl oder Plus wieder ein 100 teiliges Werkzeug-Set inklusive Schlagbohrer, Stichsäge, Akkuschrauber und Kreissäge für 49 Euro angeboten wird. Da gilt dann einer meiner Lieblingssprüche: "Wenn man es nicht braucht, ist es in Ordnung". :D
    Die Krönung war übrigens neulich ein 1500(!)-teiliges Set bei Conrad.


    Ansonsten muss man aber sicher ein wenig unterscheiden um welche Aufgaben es denn nun gehen soll. Ein Bild fachgerecht an die Wand zu hängen ist sicher was anderes als ein Badezimmer zu fliesen oder eine neue Garage zu bauen. Da braucht man eben doch ein wenig fachkundige Unterstützung oder Erfahrung und ist mit "einfach mal probieren" nicht unbedingt gut bedient.

  • Zitat

    Original geschrieben von superuser_reload
    Die Krönung war übrigens neulich ein 1500(!)-teiliges Set bei Conrad.

    Wobei die - glaube ich - auch jedes Schräubchen / jede Mutter einzeln zählen! :D


    Zitat

    Ansonsten muss man aber sicher ein wenig unterscheiden um welche Aufgaben es denn nun gehen soll. Ein Bild fachgerecht an die Wand zu hängen ist sicher was anderes als ein Badezimmer zu fliesen oder eine neue Garage zu bauen. Da braucht man eben doch ein wenig fachkundige Unterstützung oder Erfahrung und ist mit "einfach mal probieren" nicht unbedingt gut bedient.

    Da hast Du sicherlich recht. Eine Garage habe ich auch noch nie gebaut/zu bauen versucht, aber als ich z.B. zum ersten mal einen größeren Teppich verlegen musste, habe ich vorher direkt im Baumarkt, in dem ich das Teil gekauft habe, die Leute so lange ausgequetscht, bis ich mir die Sache zugetraut habe (denn einmal verschnitten, und ich hätte das Ding in die Tonne kloppen können). - Und hat auch klasse geklappt! :top:

  • Zitat

    Original geschrieben von Elke2002
    Da hast Du sicherlich recht. Eine Garage habe ich auch noch nie gebaut/zu bauen versucht, aber als ich z.B. zum ersten mal einen größeren Teppich verlegen musste, habe ich vorher direkt im Baumarkt, in dem ich das Teil gekauft habe, die Leute so lange ausgequetscht, bis ich mir die Sache zugetraut habe (denn einmal verschnitten, und ich hätte das Ding in die Tonne kloppen können). - Und hat auch klasse geklappt!


    Ja, das sind so Dinge die mit einigen Infos, etwas Mut und ein wenig Learning-By-Doing funktionieren.


    Für mich hören selbständig zu erledigende Arbeiten da auf, wo man schlichtweg Erfahrung in der Verarbeitung von Baustoffen oder Installation von Haustechnik braucht um überhaupt beurteilen zu können, ob das jetzt richtig oder falsch ist was man da macht.
    Also, tapezieren oder Laminat verlegen - ja. Einen Wasseranschluss verlegen oder ne neue Elektroverteilung einbauen - nein.

  • Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772

    Aber ich sach es jetzt mal als alte(r) Hete(ro) ganz platt:
    Für soviel Frau, wie ich sie gerne habe, fehlen Dir - egal wie Du geistig-seelisch auch drauf sein magst - entscheidende primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale! :p :D


    Aber bevor dass jetzt ins niveaulose und nicht mehr jugendfreie abgleitet (auch im Handwerk gibt es ja den Streit: sind jetzt die ölbasierten oder die silikonbasierten Schmierstoffe besser? :confused: :D), sollten wir uns darauf einigen, dass es eben hauptsächlich darauf ankommt, gutes Werkzeug zu haben und damit umgehen zu können... :) ;) :D


    *undwech*


    *g* glaube mir, wenn ich meine werkzeuge mal an dir anwende, dann vermisst du nix mehr...ausser ich bin dann wieder weg... *fg*


    @ superuser: da hast du recht. ich habe leider erst vor ein paar tagen gelesen, dass arbeiten am wassersystem für den laien nicht erlaubt sind.... naja, hätte ich eben vorher wissen müssen. vor elektroarbeiten habe ich keine angst mehr, seit mir ein elektriker zuhause was gemacht hat... er darf ja gerne geld verdienen - aber nicht mehr meins.


    ich denke, die arbeiten sollten einem auch liegen - ich bekomme anfälle, wenn ich tapezieren soll... also macht das mein bester freund und seine freundin. dafür mache ich dann dort die sachen, die er nicht gerne macht - innenausbau, elektrik, sat-anlage.


    wenn mir der arbeitsaufwand zu hoch wird, bzw. ich nicht sicher bin, dass das ergebnis mich zufrieden stellt, dann kommt aber auch bei mir der handwerker. auf teufel komm raus alles machen muss ja auch nicht sein.

    "Sind das die Nazis, Walter? – Nein, Donny… Diese Männer sind Nihilisten! Du brauchst keine Angst zu haben…"

  • Handwerkliches Geschick kann man nur durch "machen" erlangen, da stimme ich den Vorpostern zu. Natürlich kann man im Baumärkten an Schulungen teilnehmen, um dort ein Know-How zu erwerben, wie man beispielsweise ein Fensterrahmen ausschäumt. Das setzt allerdings voraus, dass man schon ein bisschen Basteln kann und zumindest ein Loch gerade in die Wand gebohrt bekommt oder eine Latte gerade abgesägt bekommt. Das lernt man nicht durch ein Buch, sondern wirklich nur durch Übung.


    Zum Werkzeug: Insbesondere Nichtelektrisches Werkzeug wie Hammer, Zange, Schraubenschlüssel sind selbst in Spitzen-Industriequalität nicht so teuer, dass man sich diese nicht "fürs Leben" anschaffen könnte. So lange halten die nämlich bei privater Nutzung. Gutes Handwerkzeug kauft man sich bei privater Nutzung nämlich fürs Leben, man wird es nicht aufarbeiten können. Deswegen mein Rat, bei sämtlichen Sachen nur das Beste zu kaufen. Jemand, der natürlich gerne Werzeug verleiht oder verliert, ist bestimmt auch mit dem drittbesten gut bedient, wenn man es eh alle paar Jahre austauscht. Eine gute Kombizange (Grundbestandteil jeder Werkzeugkiste) kostet in Spitzenqualität ca. 17 Euro, die kann man dann nach 60 Jahren auch noch seinen Enkeln vererben, wenn sie nicht verrostet oder verloren/verliehen wurde. Die eklige Praktiker-Baumarkt-Zange für 1 Euro von der Grabbelkiste an den Kassen ist dagegen schon im Neuzustand schrott.


    Das Thema Elektrowerkzeug ist ähnlich, wenn aber auch nicht ganz vergleichbar, da die Preisunterschiede deutlich grösser sind zwischen Schrott und Spitzenklasse. Der gesunde Menschenverstand sollte einem schon sagen, dass eine Bohrmaschine für 9 Euro einfach nichts taugen kann. Was sich da nun der Heimwerker kaufen sollte ist sicherlich eine Frage der persönlichen Leidensfähigkeit in Sachen Ergonomie, Lautstärke, Vibration und Arbeitstempo. Hier gilt auch wieder: Ein Elektrowerkzeug aus der Profiserie eines Herstellers hält bei Heimwerkern quasi ein Leben lang. Eher wird es gestohlen oder durch Unachtsamkeit zerstört, als es aufgearbeitet wird.
    Die typischen Heimwerkergeräte haben Verschleißteil-Lebensdauern von wenigen Minuten bis einstellige Stunden (im besten Falle). Hat man also vor, ein Gerät regelmässig und über mehrere Stunden einzusetzen, rechnet sich ein Profigerät von ganz alleine.


    Bei Werkzeug ist es eigentlich ganz einfach, teuer ist hierbei praktisch immer gut, und billig ist immer schlecht. Je mehr man ausgibt, desto besser wird es. Die Leistungs/Kosten-Kurve wird natürlich immer flacher gegen Ende, wie bei allem eigentlich, aber man merkt eigentlich jede 50 Euro, die man mehr investiert hat bei Elektrowerkzeug.

  • Hallo,


    der Vollständigkeit halber möchte ich darauf hinweisen, das Arbeiten an Gas, Wasser, Sch.., sorry, Elektrizität vom Fachmann durchgeführt oder zumindest danach abgenommen werden sollten, damit es nicht zu Problemen mit der Versicherung kommt, wenn mal was passiert.


    Grüße
    H.S.

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    From: etiquette yourself

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