Tour de France 2007

  • Eben. Und die kommen doch auch irgendwann an. Also MUSS keiner dopen.

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • Wenn man keine wandelnden Arzneischränke im Sport sehen will, bleibt eigentlich nur das Ausweichen auf Randsportarten wie Eisstockschießen, Dart, Billard oder Syncronschwimmen.


    Radfahren, Leichtathletik, Schwimmen, Kraftsport und viele andere.

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    Ericsson T39m
    Legends never Die!
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  • Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Eben. Und die kommen doch auch irgendwann an. Also MUSS keiner dopen.


    Ja. Ich bin der Meinung:


    Entweder alle mit der gleichen Dosis oder
    gar keiner.


    Wenn 80% Dopen ist das unfair den restlichen 20% gegenüber. Solange da noch nichts eindeutig geregelt ist, sollen alle Dopingfahrer grob bestraft werden.

  • Ich hab die Berichterstattung und die Übertragung der Tour dieses Jahr eh von Anfang an boykottiert. Schön, dass ARD und ZDF jetzt auch endlich aussteigen und ein Zeichen setzen.

  • Mal 'ne blöde Frage:
    Warum hat es eigentlich über einen Monat gedauert, bis die positive A-Probe bekannt wurde? Kann doch kaum der Fall sein, dass das so lange dauert. Eigentlich sollte das doch in wenigen Stunden oder auch Tagen erledigt sein und dann auch umgehend publiziert werden?

  • Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Mal 'ne blöde Frage:
    Warum hat es eigentlich über einen Monat gedauert, bis die positive A-Probe bekannt wurde? Kann doch kaum der Fall sein, dass das so lange dauert. Eigentlich sollte das doch in wenigen Stunden oder auch Tagen erledigt sein und dann auch umgehend publiziert werden?


    Genau das selbe hab ich mich schon damals bei Floyd Landis gefragt! Wer seiß, was die da im Labor alles mit den Proben machen.


    Es sollte noch erwähnt werden, dass es auch bei Dopingtests immer mal wieder zu Fehlern kommt! So ist auch die angeblich positive Probe von Matthias Kessler eher mit vorsicht zu genießen. Um einen Wert von über 80 zu 1 zu erlangen, müsste man schon einieges an Pillen schlucken! Da fragt man sich dann doch, wieso nur die eine Probe positiv ist und vorher nichts aufgefallen war. Ich glaube nicht, das Kessler sich in einer Woche mal eben 60 Pillen einwirft!


    Gute Nacht,
    luke999

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  • Zitat

    Original geschrieben von Luke999
    Genau das selbe hab ich mich schon damals bei Floyd Landis gefragt! Wer seiß, was die da im Labor alles mit den Proben machen.

    Naja, bei Landis hat es "nur" vier Tage gedauert. Das ist IMHO zwar auch lange, aber dennoch eine andere Hausnummer.

  • Zitat

    Original geschrieben von tors2985
    Da bei diesen schweren leistungssport (meines erachtens der schwierigste) halt ohne Doping gar nichts funktioniert! An einen Tag zig Kilometer Bergauf bei 30 Grad. Welcher Normale Mensch schafft dass. Ich bin der meinung dass alle Radfahrer Dopen. Die ehrlichen die es vielleicht nicht machen fahren hinterher:


    Früher gings doch auch ohne Doping und da war die Tour nicht weniger interessant, schließlich gibts die tour seit 189x. Frage mich nur wann das mit dem Doping anfing, Gino Bartali hat nach schweren Bergetappen angeblich ein Päckchen Gauloises geraucht und die Tour (ich glaub es war 1947 oder 48) dennoch gewonnen, - das war ja vielleicht noch lustig, aber schon bei der Tour 1967 gabs mit Tom Simpson den ersten (Doping)-Toten.
    Wenn heute einer der Rennfahrer bei der Tour plötzlich mit dem Doping aufhört hat er wahrscheinlich einen Riesennachteil gegenüber den restlichen 225 Fahren.
    Wenn das Doping aufhören soll müssen alle Fahrer damit aufhören und das geht nur mit Zwang.
    Ein TV-Boykott ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

  • Zitat

    Original geschrieben von tors2985
    Entweder alle mit der gleichen Dosis oder
    gar keiner.


    Wenn 80% Dopen ist das unfair den restlichen 20% gegenüber. Solange da noch nichts eindeutig geregelt ist, sollen alle Dopingfahrer grob bestraft werden.


    Viele verstehen nicht so ganz um was es bei Doping geht. Wenn das nur ein sportlicher Betrug wäre, bei dem der eine Radfahrer dem anderen die Platzierung streitig macht, könnte man es so sehen wie du schreibst. Dann wäre es sozusagen egal wenn sie alle dopen, wenn jeder jeden betrügt ist wieder das Gleichgewicht da und der eine Betrüger haut den anderen über's Ohr - egal, weil es hat ja auch jeder verdient.


    Doping wird allerdings mit sehr potenten und - für Gesunde - gefährlichen Medikamenten durchgeführt. "Mal eben so" ein paar Hormone oder auf die Nieren und das zentrale Nervensystem sowie die Blut-Zusammensetzung wirkende Mittel zu nehmen ist nicht wie mal ein Pillchen Aspirin zu nehmen obwohl man gerade keine Kopfschmerzen hat.


    Dopingmittel können sehr, sehr gefährlich sein und es gab ja auch schon mehr als einen Todesfall. Tom Simpson, Birgit Dressel, Florence Griffith-Joyner...


    Hier geht es um nicht weniger als Menschenleben, um die Gesundheit von Menschen, und strafrechtlich um Verstösse gegen das das Arzneimittelgesetz, teilweise auch um Körperverletzung und Verstösse gegen ärztliche Standesrechte, denn man darf Leuten keine Medikamente zugänglich machen oder gar verabreichen, die ihnen schaden und die nicht indiziert sind.


    Doping ist also nicht einfach nur ein sportliches Kavaliersdelikt, sondern eine ganz gefährliche und bitterböse Gesundheitsbelastung sowie handfeste Verstösse gegen Gesetze.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

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