kostenlose Callyas - wieso ?

  • Wieso gibt es seit einigen Wochen (vielleicht auch schon früher, habe das nur nicht verfolgt) so viele kostenlose bzw. fast kostenlose (1-2€) Callyas, überwiegend bei ebay ?


    habe schon die Erklärung gehört, daß die zu Callya-Packs gehörten. Das Handy wird allein verkauft, die Callya ist übrig.


    Die Schenkaktion kostet doch zumindest ebay-Gebühren und Porto, aus Nächstenliebe geschieht das sicher nicht.


    xtracards werden kaum verschenkt, (wenn ich nicht irre). Warum nur Callyas ?


    Forscht VF nicht nach, wenn da auf einen Schlag 350 Callyas verschenkt werden ?

  • Der Grund für das Verschenken ist, dass der Händler eine Provision pro geschalteter Karte bekommt. Diese Provisionen sind abhängig von der Anzahl geschalteter Karten in einem bestimmten Zeitraum.
    Um in eine höhere Provisionsstufe zu gelangen, werden oft Karten "verschenkt". Meistens handelt es sich um getrennte Bundles, bei denen die Handys mit entferntem Simlock anderweitig verkauft werden. Dies ist laut Vodafone nicht gestattet, wird jedoch in der Praxis kaum kontrolliert. Sollte ein Händler auffällig werden, so kann dies allerdings eine empfindliche Vertragsstrafe nach sich ziehen, im Wiederholungsfall kann auch die Vertriebslizenz entzogen werden.
    Legal wäre es, wenn der Händler Simonly-Karten verschenkt, für welche er auch eine Provision erhält.
    Nicht zu vergessen ist, dass der Händler damit auch einen größeren Kundenstamm generiert und mit diesen Daten auch noch Kasse machen kann.
    Generell kann man sagen, dass das Verschenken von Karten durch einen Händler in jedem Falle nicht aus reiner Nächstenliebe geschieht.

  • 1. Ein Händler bekommt von Vodafone doch eine Provision für jede neu registrierte CallYa.


    2. Daß CallYas viel häufiger verschenkt werden, könnte daran liegen, daß man ja sehr viele Xtra-Karten auf seinen eigenen Namen registrieren kann; Vodafone dagegen stellt sich da etwas an, so daß man für den Erwerb mehrerer CallYa-Pakete viele verschiedene Adressen braucht.


    Ich denke mal, die CallYas sind streng genommen nicht "übrig", vielmehr ermöglicht eine bei ebay "verschenkte" Karte dem Händler erst den Erwerb eines weiteren Paketes: Zuerst nennt man dem Händler seine Daten, erst damit kann er ein Paket registrieren, und die Karte aus diesem Paket kriegt der Kunde dann geschenkt.


    Axelchen

    Festnetzanschluß? Brauche ich schon lange nicht mehr.

  • Und ich finde die Provision ist für eine Prepaid nicht schlecht. Bei dann mehreren Hundert verschenkten Karten bleibt reichlich Geld an einem kleben. Es ist also nicht so, das es sich nicht lohnen würde. Im gegenteil.


    Engersen

  • Bedenke das die Provisionen auf die UVP kalkuliert werden, und wenn ich mich nicht irre kostet eine CallYa normalerweise 19,99€. Wenn du da die 15,50€ CallYa Provi abziehst (netto) kommst du nicht auf einen Preis unter null, der das verschenken rechenbar macht. Ausnahmen sind hier noch Sonderprämien die guten Händlern (vorallem aus den großen Elektrogemeinschaften) gezahlt werden, bzw. der Gewinn kommt aus den verkauften Geräten (wenn die Karten aus Bundles stammen) und der niedrige Kartenpreis ist notwendig um überhaupt saubere Registrierungen zu generieren.

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