Private Unfallversicherung für Hausfrau/Hausmann empfehlenswert?

  • Hallo,


    kann mir vielleicht jemand sagen, ob eine private Unfallversicherung für eine Hausfrau notwendig ist oder ob man das gesparte Geld lieber anders anlegt.
    Brauchen Hausfrauen/Hausmänner zwingend eine private Unfallversicherung und auf was sollte geachtet werden?
    Habe nämlich zweideutige Meinungen gehört, bin mir daher unsicher, die einen empfehlen undbedingt eine, die anderen sagen, man könne sich sowas sparen, hat jemand Tipps für mich?


    Vielen Dank im Voraus.

  • Bei einer Unfallversicherung ist es egal ob der Versicherungsnehmer nun berufstätig ist oder nicht!
    Die Risiken sind nahezu indentisch.
    Im Normalfall ist ein Arbeitnehmer während der Arbeitszeit "zudem" über den Arbeitgeber (oder IG-Metall etc. versichert)
    Eine private Unfallv. kostet in der regel ca 5-12€ monatlich je nach Leistungen.
    Über Sinn und Unsinn lässt sich nun streiten.
    Sagen wir es mal so: Es gibt wichtigere Versicherungen (BU, Haftpflicht, Altersvorsorge, ggf. Risikolebensversicherung)

    Gruß
    Flatie

  • Ich denke Haushaltsunfälle in deren Folge eine Invalidität bzw. Teilinvalidität eintritt sind doch eher selten.


    Solche Unfälle sind eigentlich insgesamt eher selten. Die meisten Unfälle sind kleinere Verletzungen, die schon wieder heilen. Die Leistung ist dann Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld.


    In einem Haushalt ohne Kinder oder mit grösseren Kindern / Jugendlichen kann man auf sowas imho absolut verzichten.


    In Haushalten mit Kleinkindern geht es eher darum die Betreuung der Kindern im Verletzungsfall sicherstellen zu können. Wenn das ein Problem ist, dann ist die Versicherung schon sinnvoll.


    Wenn sich im Notfall auch der berufstätige Partner oder Freunde und Bekannte um die Kinder kümmern können kann man auch auf die Versicherung verzichten, aber wenn man dann eine Haushaltshilfe braucht und sie nicht problemlos finanzieren kann ist eine Unfallversicherung schon sinnvoll.

  • Also ob es nun dringend Notwendig ist, ist echt so eine Sache. Aber so ganz selten sind Haushaltsunfälle gar nicht mal so sehr... sie fallen nur weniger ins Gewicht, da sie eben im Häuslichen Haushalt stattfinden und man dies nicht so mitbekommt.


    Geht es ausschliesslich um Nichtarbeitnehmer, also Hausfrau/-mann ?


    In der Reha wo ich behandelt worden bin, trifft man schon mehr auf solche Leute die wegen Hausunfälle behandelt wurden.


    Bleiben nur kleine Schäden ist es nicht so tragisch, schliesslich tritt ja die Gesetzliche Krankenversicherung ein.... man kann aber auch Pech haben.


    Es gibt soviele Fakten bei dieser Frage zu berücksichtigen, das man es garnicht so über den Daumen sagen kann.


    Ich persönlich hab eine private Unfallversicherung abgeschlossen, aber so auf uns abgestimmt das auch Rücktransport oder wir bei privaten Sportaktivitäten so abgesichert sind.... falls wir deswegen nicht mehr Arbeiten könnten.

    Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich der Belustigung der Foren-Teilnehmer!

  • die gesetzliche krankenversicherung zahlt aber auch nur für wegeunfälle auf dem direkten weg zur arbeit, bzw bei arbeitsunfällen... was bei einer hausfrau nicht zu tragen käme...
    ich persönlich finde eine risiko unfallversicherung empfehlenswert!


    angenommen man fällt halt beim fenster putzen doch mal von der leiter und landet im rollstuhl (blödes beispiel ich weiß^^) brauchste ne menge finanzielle mittel um z.b. das haus/die wohnung behindertengerecht umzubauen etc!


    und eine risiko unfallversicherung mit moderaten invaliditätssummen und einer 500% progression gibts schon für schmale 10€ im monat!


    ist wie bei vielen versicherungen einfach eine glaubensfrage!
    was nur dennoch gerne vergessen wir, gerade von arbeitnehmern, die berufsgenossenschaften treten NUR für arbeitsunfälle ein!


    greetz weesel

  • Vom Verhältnis Beitrag/Leistung her würde ich sagen, dass es nicht sooo teuer ist und sich imho rechnet. Gehört sicher nicht an erste Stelle, da kommen Haftpflicht und BU, aber imho noch deutlich vor ne Rechtsschutz, Krankenzusatz etc. - klar passiert nicht jedem jeden Tag ein Unfall. Nur WENN es passiert und es bleibt ein Schaden zurück, dann wird man froh sein, so ein Ding zu haben. Ich habe selbst immer gedacht "ach, Quatsch, so ein Ding brauchste nicht" - dann an Silvester n Unfall gehabt, Meniskus rausbekommen und wenn Du da vor der OP gesagt bekommst "kann passieren, dass das Knie steif bleibt"...dann wird man nachdenklich. Als ich aus dem KH raus war hatte ich kurze Zeit später ne Versicherung... Und da die wirklich nicht allzu teuer sind (zahle selbst ca 11 Euro mtl.), finde ich es sinnvoll.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Sehe ich auch so!
    Ich scháu mich auch grad um. Ich gehe klettern, fahre Motorrad und Ski usw... Da kommt was zusammen in der Freizeit! Und das Risiko ist (bei mir) nicht ohne!


    (@ Erik: Ich hoffe du hast den Silvesterunfall wahrheitsgemäß angegeben bei Vertragsabschluß!) ;)

    Die Handy-History gehört nicht in die Signatur!

  • 64% aller Unfäller passieren in der Freizeit und nicht auf der Arbeit. Auf der Arbeit ist man zudem noch gut abgesichert. Eine UA Versicherung lohnt sich auf jedenfall für eine Hausfrau.


    Die Summe der Invaliditätshöhe sollte zumindest so hoch sein das man sein Wohngebäude oder seine Wohnung Behindertengerecht umbauen kann und die Arbeitskraft der Hausfrau in eine Haushaltshilfe investieren kann.


    MfG
    HT

    Mein Verein, die Elf vom Niederrhein!

  • Hallo


    ich hatte einen so genannten Versicherungsfall.


    3 Monate Krankenhaus :eek: Hatte danach etwas mehr als die gezahlten


    Beiträge an Krankenhaustagegeld wieder raus. Ob sich das dann wirklich lohnt.


    Noch mehr hätte es einen nicht zerlegen können.


    Und eine dauerhafte Invalidität mußt du auch erstmal nachweisen.



    Gruß jato

  • Zitat

    Original geschrieben von eisi
    (@ Erik: Ich hoffe du hast den Silvesterunfall wahrheitsgemäß angegeben bei Vertragsabschluß!) ;)


    Jup, das hab ich gemacht! Ernsthaft ;)

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

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