Gebührenverhandlung bei Banken

  • Hallo,


    ich wollte mal kurz nachfragen wie Eure Erfahrungen mit Gebührenverhandlungen bei Banken sind.
    Ich habe mir ein Angebot für eine Riester Rente machen lasse, jedoch sind mir die Abschluss- und Vertriebsgebühren von 5,5% der Beitragssumme ein Dorn im Auge.


    Habt Ihr Erfahrungen damit, ob man das noch verhandeln kann? Wenn ja, wie gehe ich da am besten ran?



    Grüße,
    Sebastian

  • Banken haben doch normalerweise keine eingenen Produkte , die nutzen die Produkte von ihren Partner-Versicherungen. Evtl mal direkt an die Versicherung gehen. Desweiteren bekommen die selber ne Provision für den Vertrag.

  • Provisionsweitergabe ist verboten, auch wenn es von vielen Vertretern unter der Hand so gehandhabt wird. Ist mir schon öfter so gegangen, dass ich nem Kunden ein Angebot gemacht habe, ich länger nix gehört hab, dann nachgefragt, wie es ausschaut und er dann gesagt hat "ja, war n gutes Angebot, aber ich hab das in der Agentur XYZ gemacht, der hat mir was von seiner Provision gegeben". Nicht erlaubt, aber findet statt. Habs in ner Bankfiliale noch nicht erlebt, kann aber auch nicht lohnen, weil wir viel viel geringere Provisionssätze bekommen als ein Agenturist.


    Bei nem Riester-Vertrag o.ä. wirst Du an den Kosten nix verhandeln können, die sind, wie sie sind. Bei Fonds etc. pp., da kann man über Ausgabeaufschläge verhandeln, über Kontoführungsgebühren usw., aber bei ner Versicherung? Halte ich für wenig wahrscheinlich.


    Letztlich halte ich die Kosten bei ner Versicherung aber auch nur für zweitrangig. Entscheidend ist, was am Ende rauskommt. Und ob es ein Versicherer ist, auf dessen Prognosen man sich verlassen kann oder nicht. Besorg Dir mal n "map-Report".

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

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