ZitatOriginal geschrieben von drueckerdruecker
Nicht nur Selbständige nehmen sie nicht, generell gibt's gar nichts anderes als Privatkonten, also auch keine Firmenkonten, -kredite, -investments, Eigenspekulation und so weiter. Der Genossenschaftsanteil (€52) wird nicht nur gut verzinst, sondern man bekommt ihn bei einem eventuell Austritt auch zurück und man ist damit zudem gleichberechtigter Miteigentümer seiner Bank, denn es gibt ja gar keine Groß- oder gar Mehrheitsgenossen mit entsprechend erdrückenden Stimmrechten. Bei manchen Spardas kann man mehrere Anteile zeichnen, bei anderen einen einzigen, begrenzt ist's aber immer. Spardabanken gibt's zudem nicht nur in wohl jeder Großstadt, denn zumindest in "meinen" beiden Hauptbundesländern hat Sparda auch in den Mittelstädten Filialen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß kein auch nur entfernt gehaltsmässiger Geldeingang nötig ist, auch nicht unregelmäßig. Ich hab' bei der Eröffnung nichts zu erwartendes angegeben und das war überhaupt kein Problem. Die Formulierung, daß "Das Girokonto der Sparda-Banken ist für Mitglieder als Lohn-, Gehalts- oder Rentenkonto gebührenfrei." zielt meines Erachtens nicht auf tatsächliche Geldeingange, sondern auf den schon erwähnten Ausschluss der geschäftlichen und selbständigen Nutzung.
Bei meiner Sparda Hessen gibt's nach wie vor sowohl für Neukunden, als auch für den Werber einen Jahr den sogenannten Sparplan, bei dem Monatsraten zwischen 50 und 250 Euro mit sagenhaften 10 Prozent verzinst werden. Eine Barprämie gibt's daneben auch noch.
10 % ? Welches Produkt ist das genau? Wo ist der Haken?