Vodafone auf Brautschau: Der Mobilfunk-Marktführer könnte noch in diesem Sommer die US-Tochter von T-Mobile übernehmen. Das spekuliert zumindest die Online-Ausgabe der New York Times.
Der Grund: Der Branchenprimus hat in den USA außer einer Minderheitsbeteiligung an der Verizon Wireless keine nenneswerte Präsenz. Zudem sieht eine vertragliche Regelung vor, dass Vodafone im Sommer seinen Anteil an die Telekomfirma Verizon Communications zurück verkaufen kann. Das wiederum nährt Gerüchte um einen Zukauf der Briten, die auch auf dem US-amerikanischen Markt Fuß fassen wollen.
New York Times Online will potentielle Übernahmekandidaten ausgemacht haben: T-Mobile USA - früher VoiceStream - und AT&T Wireless. Vodafone sei nur interessiert, einen Rivalen zu kaufen, der die gleiche Netzwerk-Technologie verwende. Dies mache zum Beispiel Sprint PCS zu einem weniger attraktiven Aufkaufziel, da der Betreiber einen anderen Standard verwendet. Je nachdem ob Vodafone sich um T-Mobile oder AT&T Wireless bemühe, könnte der andere ein möglicher Übernahmekandidat für Cingular Wireless werden, mutmaßt die New York Times weiter.
Ob das allerdings ein realistisches Szenario ist, darf bezweifelt werden, denn die Deutsche Telekom hat bereits Gespräche zum Verkauf ihrer US-Tochter T-Mobile USA an Cingular Wireless geführt und eine Fusion ihres Mobilfunkgeschäfts mit der AT&T Wireless diskutiert. Die potenziellen Partner hatten jedoch nur wenig Interesse gezeigt.
-Xonio-
WOW :eek: das währe wohl die Hochzeit des Jahres 2003 ![]()
Da dürfen wir wohl alle gespannt sein ![]()