Diskussion: Banken mit guten Angeboten (Keine KwK Gesuche erlaubt!)

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Blöd ist nur, dass die PoBank seit Jahren zum Verkauf steht, und niemand sie haben möchte.


    Die PoBank wäre ggf. ganz schnell in die DeuBa eingegliedert, mit Preisanpassung an die Preise der DeuBa.


    Na und? Es ist mir völlig egal, was vielleicht irgendwann mal passieren könnte.

  • Ich persönlich lasse die Finger von den so gepriesenen öffentlich-rechtlichen Spk. Denn für das Allgemeinwohl und die kleinen Leute arbeiten die schon lange nicht mehr. Viele Genossenschaftsbanken sind den Namen Genossenschaft auch nicht mehr wert.


    Wie ich schon mal sagte, die Santander würde sofort die Postbank aufkaufen, aber das will weder die db noch die deutsche Politik, erst recht nicht im Wahljahr.


    Eine rote Bank, die in Konkurrenz zu dem großen roten S treten würde, mit ganz vielen Filialen und riesiger Kundenschicht, ja wo kämen wir denn da hin?! :gpaul: In den Himmel oder in die Hölle? :eek:


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Zur Postbank, oder zur Netbank würde ich dann auf keinen Fall gehen.
    Mein Hauptkonto würde ich auch nicht z.B. bei der [...] SCB haben wollen.

    Warum nicht 123 Giro der SEB/Santander Bank? Kannst du in die Zukunft sehen? Oder bestehen Ängste gegenüber ausländischen Banken wie Santander? Oder doch Mitarbeiter einer Spk.?


    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Bei einigen Spardas (z.B. Ostbayern) ist das Konto aber nicht wirklich kostenlos, weil man selbst für die Bankcard Gebühren zahlen muss, selbst wenn es nur 20€ pro Karte sind (4 Jahre gültig)

    Einige? Du meinst fast alle nicht mehr kostenlos! Beim Großteil der Spardas kostet das Konto indirekt, angefangen mit Bankcard-Gebühren über sonstige denkwürdige Gebühren. Nur noch München, Hessen und Südwest haben keine Bankcard-Gebühr, noch!

  • Zitat

    Original geschrieben von amerin
    Ich persönlich lasse die Finger von den so gepriesenen öffentlich-rechtlichen Spk. Denn für das Allgemeinwohl und die kleinen Leute arbeiten die schon lange nicht mehr. Viele Genossenschaftsbanken sind den Namen Genossenschaft auch nicht mehr wert.


    Das ist auch mein Eindruck. Wenn der Chef einer städtischen Sparkasse teilweise eine hohe sechsstellige oder gar siebenstellige Summe verdient, dann ist das meiner Meinung nach deutlich zuviel, denn pro Kunde ist das deutlich mehr als z.B. der Deutsche-Bank-Chef verdient.

  • Zitat

    Original geschrieben von BartS1975 Na und? Es ist mir völlig egal, was vielleicht irgendwann mal passieren könnte.


    Schön, dass das Dir egal ist :top:. Herbert1960 ist es bei 99 seiner ca. 100 Konten auch egal, ob es die Banken in 2 Jahren noch gibt :eek:.


    Andere Leute richten ihr Hauptkonto bei einer Bank mit Zukunft ein.
    Z.B. deshalb, damit sie nicht evtl. in 3 Jahren wechseln müssen, weil die Bank verkauft wurde, und die Preise angehoben wurden.
    Z.B. deshalb, damit sie ihr Konto bei einer Bank haben, welche Zugriff auf das eigene Zahlungsverhalten vieler Jahre hat. Letzteres erleichtert z.B. eine eventuelle Kreditvergabe, oder ermöglicht preiswertere Kredite.


    Zitat

    Original geschrieben von amerin Warum nicht 123 Giro der SEB/Santander Bank? Kannst du in die Zukunft sehen? Oder bestehen Ängste gegenüber ausländischen Banken wie Santander?


    Hast Recht: SCB ist stabil genug, so dass sie zum Führen eines Hauptkontos doch in Frage kommt.


    Zitat

    Original geschrieben von amerin Oder doch Mitarbeiter einer Spk.?


    Knapp daneben ist auch daneben ;).

  • Sag mir eine öffentliche Bank, die einen Privatkredit im zweistelligen Millionenbereich nach den aktuellen Vergaberichtlinien gibt, nur weil man dort schon 20 Jahre Kunde wäre. Bei solchen Summen ist die Vergangenheit denen ziemlich wurscht.


    Zukunft? Was ist Zukunft? Die Zukunft, in der man von Spk., etc. und Bausparkassen mit kostenlosen Konten und super hohen Zinsen mal wieder geködert wird und manche sich extremst verrechnen, mal wieder, und in der zukünftigen Zukunft all diese Kunden wieder unerwünscht sind?


    Ich hatte früher ein bedingungslos entgeltfreies Spk.-Girokonto, geködert von der Postbank (Entgelteinführungen ;) wiederholen sich), und von einem auf den anderen Monat sollte ich 2004 9,90 mtl. zahlen, nur weil die nicht in die Zukunft planen können?

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Schön, dass das Dir egal ist :top:. Herbert1960 ist es bei 99 seiner ca. 100 Konten auch egal, ob es die Banken in 2 Jahren noch gibt :eek:.
    ....


    Du übertreibst mal wieder. :eek:
    Naja, bei den PSD Banken war ich bisher nur ein mal Neukunde und nutze deren Angebote auch. Meine meisten Zahlungen/Lastschriften laufen seit Jahren über die Ziraat Bank, denn da gab es mal gute Zinsen auf dem Giro. Derzeit sind es leider nur noch 0,2%. :(
    Für Bargeldabheben und Zahlungen in Fremdwährung nutze ich die üblichen, hier bekannten Banken und Kreditkarten. :cool:


    Es gibt aber durchaus Banken, bei denen mir es egal ist, ob es die in den nächsten 2 Jahren noch gibt, z. B. Postbank, netbank, ehem. SEB. Der Postbank würde ich sogar die Banklizenz entziehen, wenn ich das könnte, denn es ist unglaublich, wie die in den letzten Monaten mit Kunden umgegangen sind. Lt. Postbank-Thread und Berichten im Internet haben einige Kunden mit denen noch mehr Ärger als ich. :eek:

    Herbert

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Z.B. deshalb, damit sie nicht evtl. in 3 Jahren wechseln müssen, weil die Bank verkauft wurde, und die Preise angehoben wurden.
    Z.B. deshalb, damit sie ihr Konto bei einer Bank haben, welche Zugriff auf das eigene Zahlungsverhalten vieler Jahre hat....oder ermöglicht preiswertere Kredite.


    naja, heute wechselt doch jeder ständig. Stromanbieter, DSL, Kfz-Versicherung, Handyvertrag, Arbeitgeber, usw.
    warum soll das beim Girokonto nicht auch so sein/kommen. Der 1. Schritt mit der Pflicht zum Anbieten eines Wechselservice ist doch bereits getan. Jetzt fehlt nur noch Schritt 2, die "Rufnummernmitnahme" wie beim Mobilfunkvertrag.
    Ausserdem, nur weil es unwahrscheinlicher ist dass eine bestimmte Bank verkauft wird oder sonstwie verschwindet heißt das doch noch lange nicht dass man mehr Sicherheit hat dass die Preise nicht steigen.


    Ich würde sagen dass eine längere Zahlunghistorie bestenfalls die Kreditentscheidung vereinfacht. Dass man dadurch aber den günstigen Zinssatz erhält, das halte ich für ein Gerücht.
    Ich habe selten gehört dass die Hausbank der günstigte Anbieter beim Vergleich war. Ein Bekannter von mir hat im letzten Jahr eine Wohnung finanziert. Er ging zu einem Makler und der günstigste Anbieter war eine relativ unbekannte Bank (Name weiß ich leider nicht mehr, war aber was relativ unbekanntes wie SKG). Die Angebote von Banken, über die wir uns hier meist unterhalten, hatte der Makler natürlich auch alle in seinem Vergleich.

    Viele Grüße


    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Hast Recht: SCB ist stabil genug, so dass sie zum Führen eines Hauptkontos doch in Frage kommt.

    Und die Volksbanken nicht? Oder BNP Paribas?

  • Zitat

    Original geschrieben von amerin
    Beim Großteil der Spardas kostet das Konto indirekt, angefangen mit Bankcard-Gebühren ...


    Nochmal: Die BankCard ist eine Wahlleistung, die zur Kontoführung nicht benötigt wird. Nur, wenn du diese Extraleistung willst, musst du sie auch bezahlen, sonst nicht.


    Zitat

    ...über sonstige denkwürdige Gebühren.


    Die da wären? Du zahlst für die Kontoführung keinen Cent und Buchungen sind alle kostenlos. Kann ja sein, dass dir das nicht reicht, aber Fakt ist, dass die Sparda-Banken ein kostenloses Konto anbieten, das außer Gehaltseingang an keine weiteren Bedingungen geknüpft ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von amerin
    Sag mir eine öffentliche Bank, die einen Privatkredit im zweistelligen Millionenbereich nach den aktuellen Vergaberichtlinien gibt, nur weil man dort schon 20 Jahre Kunde wäre. Bei solchen Summen ist die Vergangenheit denen ziemlich wurscht.


    Bei Privatkrediten geht es nicht um Beträge von 15Mio€ oder so. Da geht es um 300.000€ für das EFH.


    Wenn hier der Kreditgeber die payment history/credit history des Antragstellers kennt, UND wenn das bisherige Zahlungsverhalten des Antragstellers einwandfrei war, kann der Kreditgeber natürlich einen geringeren Risikoaufschlag kalkulieren (was niedrigere Kreditzinsen, oder Kredit überhaupt erst ermöglicht).


    Wenn jemand wegen Hauskredit zu einer Onlinebank geht, dann fehlen dieser Onlinebank die Informationen zum langjährigen Zahlungsverhalten, und die Bank muss ein höheres Ausfallrisiko kalkulieren. Ob dadurch der Kreditzins niedriger als bei der Hausbank wird, hängt natürlich von der Kostenstruktur der Banken ab.


    Ich erzähle Dir hier nichts vom Pferd... Wir beschäftigen uns dienstlich mit Kreditantragsteller-Scoring...


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    naja, heute wechselt doch jeder ständig. Stromanbieter, DSL, Kfz-Versicherung, Handyvertrag, Arbeitgeber, usw.
    warum soll das beim Girokonto nicht auch so sein/kommen.


    Eben das hat keinen Sinn, weil dann keine Bank eine über Jahre aufgebaute credit history von Dir hat. Das ist dann tödlich, wenn Du Kredit brauchst, und wenn die Kreditvergabe/Deine Bonität wacklig ist.

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