Ich schrieb doch, dass ich schon etwas älter bin. Deshalb ist meine Aktienquote auch geringer als bei z.B. einem 40- oder 50jährigen. Ich bin mit der Faustregel "Aktienquote = 100 minus Lebensalter" immer gut gefahren. Natürlich ist in Aufsätzen zu Anlageformen keine Rede von Tagesgeld, denn Tagesgeld ist keine Geldanlage, sondern nur der Parkplatz für die Liquiditätsreserve, die jeder erfolgreiche Anleger zwingend braucht; in welcher Form auch immer.
Da ich inzwischen mehr Geld ausgebe, als monatlich herein kommt, ich also in der sog. Entnahmephase bin, brauche ich auch eine größere Liquiditätsreserve, die es mir notfalls erlaubt, auch mal über einen längeren Zeitraum von zwei oder drei Jahren entnehmen zu können, ohne immer gleich den Aktienbestand herunterfahren zu müssen. Ich erkaufe mir damit einen Zeitpuffer, der zwar die Rendite schmälert, aber ab einem bestimmten Alter (in der Entnahmephase) dreht sich nicht mehr alles nur um die Rendite. Irgendwann verstehst du das ![]()