Was bringt die Payback Maestro Karte?

  • Ich war früher Payback Plus Kunde und mir wurde diese neue Maestro Karte automatisch zugesandt. Ich musste zwar was unterschreiben aber da war nix wegen Schufa. Ich frage mich nur nach dem Sinn dieses Karte. Es handelt dabei um eine Maestro und nicht um eine Girocard (früher Ec-Karte). Man kann bei weitem nicht überall mit der Payback Maestro zahlen (Kaufland....Aldi....Total Tankstelle, nur um ein paar zu nennen die nicht funktionieren).
    Mir ist die Karte zu 'unsicher'. Ich werde sicher nicht auf gut Glück mit dieser Einkaufen gehen und beim bezahlen zu merken, dass die Karte nicht akzeptiert wird. An ALLEN 'Offline Kassen' also im Lastschriftverfahren funktioniert diese Payback Maestro überhaupt nicht.


    Fazit: Braucht man diese Karte?

  • Die Freischaltung dauert ca. 2 Wochen. Das Limit legt die Bank fest. Haben einen Bekannten, der hat bereits ein Limit genannt bekommen. Er hat 1500 Euro.

  • Ja das ist ein Altersmerkmal hinterlegt. Wenigstens zu dem ist die Karte gut. Mache ich wenigstens nicht meine Ec-Karte kaputt. :)

  • Zitat

    Original geschrieben von Mstxx2009
    Mir ist die Karte zu 'unsicher'. Ich werde sicher nicht auf gut Glück mit dieser Einkaufen gehen und beim bezahlen zu merken, dass die Karte nicht akzeptiert wird. An ALLEN 'Offline Kassen' also im Lastschriftverfahren funktioniert diese Payback Maestro überhaupt nicht.


    Fazit: Braucht man diese Karte?


    IMHO ist eine reine Maestro-Karte sicherer als eine gewöhnliche EC-Karte, weil man mit einer EC-Karte auch "elektronische Lastschriften" nur mit Unterschrift / ohne PIN generieren kann.


    Eine Kreditkarte funktioniert zwar auch nur mit Unterschrift, aber ich bekomme beim Verlust eine neue Kreditkartennummer.


    Verliere ich eine EC-Karte, bekomme ich aber keine neue Girokontonummer, bzw. ich will keine neue haben ;-) Ich muss bis zum Ablauf der Gültigkeit der EC-Karte meine Kontoauszüge daraufhin durchsehen, ob die verlorene EC-Karte nicht doch noch irgendwo zum Zahlen ohne PIN eingesetzt werden konnte.


    Verliere ich die Maestro-Karte, bräuchte der Finder - AFAIK - immer die PIN, bzw. ich bekomme eine neue Maestro-Karten-Nummer oder könnte schlimmstenfalls die Maestro-Karte kündigen, ohne dass mein Girokonto davon berührt würde.
    (Paypass braucht zumindest bei jedem 5. Einsatz auch die PIN, d.h. der maximale Schaden wäre hier 100 EUR.)


    Die Unsicherheit, eine gewöhnliche EC-Karte ständig mit dabei zu haben, hat mich damals dazu veranlasst, eine Payback-Plus-Karte zu beantragen.


    Die Payback-Maestro-Karte ist besser als die Payback-Plus-Karte (bei Zusendung der Karte war ein roter Flyer dabei, dass das Bezahlen bei Aral erst ab einem bestimmten Datum funktioniert, wahrscheinlich, weil Aral bisher keine reinen Maestro-Karten, sondern nur EC-Karten akzeptiert hat).


    Wenn mit der Zeit alle Payback-Partner auf Maesto umgestellt haben, dann ist die Payback-Maestro zumindest gleich gut oder sogar besser als die Payback-Plus (zumindest für den Käufer; der Händler muss vielleicht mehr Provision bezahlen. Vielleicht gibt's für Mitglieder des Payback-Programms Sonderkonditionen. Dann zahlen vor allem die nicht-Payback-Händler ggü. dem Zahlen mit der normalen EC-Karte drauf.)


    oxiphon

  • Zitat

    Original geschrieben von astonian
    Auf dem Magnetstreifen MÜSSEN Daten enthalten sein, da die Karte sonst in einigen Ländern außerhalb Europas (z. B. USA, Kanada, Australien, dort gibts noch keine EMV-Terminals) und in vielen Geldautomaten nicht funktionieren würde.


    Setzt nicht Maestro bisher ausschließlich auf Magnetstreifentechnologie? Ich meine mal etwas gelesen zu haben, dass das dabei verwendete edc-Protokoll kein Chip unterstützt und erst 2010 oder so gegen ein neues Protokoll ausgetauscht wird, was auch EMV-Chips unterstützt. Der auf Maestro/Girocard-Karten enthaltene Chip wird bisher nur für die Geldkarten bzw. das Altersmerkmal benutzt. Viele ausländische Maestrokarten tragen bis heute keinen Chip!


    Zitat

    Original geschrieben von radarfalle
    Das Payback in der Tat versäumt. Nur die Kombi mit Girocard bringt eine max. Akzeptanz in Deutschland. Maestro wird von vielen Händlern garnicht unterstützt, wenngleich sie damit viele ausl. Kunden ausschließen, die über Maestro Karten verfügen.


    Sämtliche deutsche Debitkarten geben sich in Deutschland als EC/Girocard aus und bieten nur im Ausland die Maestro Funktionalität. Daher wird Maestro hier bisher nicht überall unterstützt.


    Ich sehe das aber auch als Vorteil. Denn die Unsitte im deutschen Einzelhandel, oft nur das deutsche Binnensystem Girocard zu unterstützen, ist nicht nur für ausländische Besucher nervig, sondern für alle, die z.B. ein Konto im EU-Binnenmarkt haben. Denn alle Banken außerhalb Deutschlands stellen keine Girocards aus.


    Wenn jetzt Payback eine größere Anzahl von Maestrokarten auf den Markt wirft, merkt vielleicht auch der eine oder andere Händler, dass es nicht nur "ec" gibt?

  • Zitat

    Original geschrieben von rogerrabitt
    Ich sehe das aber auch als Vorteil. Denn die Unsitte im deutschen Einzelhandel, oft nur das deutsche Binnensystem Girocard zu unterstützen, ist nicht nur für ausländische Besucher nervig, sondern für alle, die z.B. ein Konto im EU-Binnenmarkt haben.


    Wo soll da ein Vorteil sein und wenn ja für wen? Ich finde es eher nervig, wenn z.B. europäische Akteure auf der hiesigen Telecom-Bühne das große Wettbewerbs-Rührstück aufführen, auf ihren heimischen Märkten aber kaum Marktzutritt gestatten wollen . Oder gibt es in Italien offenes Call-by-Call mit Dutzenden Alternativanbietern ohne dass ich das mitbekommen hätte?
    Und wie war es als Eon auf dem spanischen Markt Fuß fassen wollte? Wie oben so unten: dass es zu den vielfältigen Abschottungen im Bereich der Realwirtschaft ein Pendant im Zahlungsverkehr gibt , ist nicht weiter verwunderlich!


    Zitat


    Denn alle Banken außerhalb Deutschlands stellen keine Girocards aus.


    Messen die Briten eigentlich schon in Meter, oder haben die noch das Zoll? Zahlen die überhaupt schon in Euro? :)
    Zitat Wikipedia :

    Zitat

    Großbritannien hatte sich 1973 verpflichtet, das überkommene Maßsystem zugunsten einer europaweit einheitlichen Systematik, des metrischen Systems, aufzugeben. Um die Umstellung zu erleichtern, sollten in Großbritannien bis ursprünglich 2010 beide Maßsysteme parallel verwendet werden, diese Ausnahmeregelung wurde 2007 in eine unbefristete umgewandelt.


    Unbefristet heisst: am Sankt Nimmerleinstag!
    Die Girocard ist also nicht die einzige lokale Besonderheit in der EU. ...


    Zitat


    Wenn jetzt Payback eine größere Anzahl von Maestrokarten auf den Markt wirft, merkt vielleicht auch der eine oder andere Händler, dass es nicht nur "ec" gibt?


    Das glaube ich allerdings auch, und zwar vermute ich dass man so etwas "Sprungmarketing" nennt. So wie das hier abläuft setzt man auf einen Abnutzungseffekt:
    wenn es an der Supermarktkasse längere Schlangen gibt weil die Pseudo-EC-Karte die Kasse verwirrt, wird ein entnervter Marktleiter / Bezirksleiter irgendwann schon angekrochen kommen und mit dem MasterCard-Konzern bzw. seinem Terminal/Netzdienstleister einen notwendigen Ergänzungsvertrag abschliessen :rolleyes: Vor allem den Lebensmittelhandel mit seinen "riesigen" Margen freuts! :mad:

    Dodge - Aus Freude am Tanken

  • Zitat

    Original geschrieben von rogerrabitt
    Setzt nicht Maestro bisher ausschließlich auf Magnetstreifentechnologie? Ich meine mal etwas gelesen zu haben, dass das dabei verwendete edc-Protokoll kein Chip unterstützt und erst 2010 oder so gegen ein neues Protokoll ausgetauscht wird, was auch EMV-Chips unterstützt.


    Jein. Zumindest an Terminals, die schon auf TA7.0 umgestellt sind, funktionieren Maestro-EMV-Karten über den Chip.


    Zitat

    Der auf Maestro/Girocard-Karten enthaltene Chip wird bisher nur für die Geldkarten bzw. das Altersmerkmal benutzt.


    Nein, der enthält auch die "Electronic Cash Chip"-Funktionalität und bei neueren Karten auch Maestro (siehe hier:http://www.zka-online.de/uploa….2009_Stand04-05-2009.pdf).


    eigene Erfahrung:


    Wenn ich mit meiner girocard/maestro-Karte von der DKB hier in Großbritannien bezahle, wird die Karte in den Chipleser gesteckt, ich muss meine PIN eingeben und auf dem Kassenbon erscheint ne Maestro-AID sowie die Abkürzung ICC (integrated circuit chip).


    Als ich letztes Jahr hingegen mit einer älteren Postbank-Karte in GB bezahlen wollte, kam beim Einstecken eine Fehlermeldung ("no application on chip, swipe card"), der Kassierer hat sie dann durch den Magnetleser gezogen und ich musste unterschreiben.


    Zitat

    Viele ausländische Maestrokarten tragen bis heute keinen Chip!


    In Österreich, der Schweiz, Großbritannien und Schweden ausgestellten (reine) Maestro-Karten enthalten einen EMV-Chip, bei anderen Ländern hab ich leider keine Erfahrung.


    Und sorry, das gehört eigentlich alles nicht in diese Topic... ;-)

  • Carponaut_Stefan


    Was soll denn dieser an den Haaren herbeigezogene Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen?
    Maestro ist kein nationaler Anbieter. Das deutsche Girocard/EC-System stammt noch aus der abgeschotteten vor-SEPA/Zahlungsdienste-Richtlinien-Ära. Jetzt, nachdem Maestro sich international schon längst etabliert hat, bequemt man sich, den lieben Nachbarn das eigene Girocard-System anzudienen, in der naiven Erwartung, das alle Welt auf das neu erfundene Rad gewartet hat.
    Welche Motivation sollte denn der Rest Europas haben, sich noch ein System ans Bein zu binden?

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Erst durch den Vergleich wird deutlich, was da passiert.


    Naja und Mastercard / Maestro ist dann ein Mittelding aus UNO und Olympischem Kommittee, streng unparteiisch, unkommerziell, rein ideellen Zielen verpflichtet? Kann ich irgendwie nicht glauben...


    SEPA ist auch sowas was die Welt nicht braucht...


    Gab es nicht schonmal mit der Euroscheckkarte und den Euroschecks ein europaweit (und darüber hinaus) funktionierendes System?


    Zitat

    Welche Motivation sollte denn der Rest Europas haben, sich noch ein System ans Bein zu binden?


    Das hätte man bei früheren Neuerungen auch schon fragen können .. Warum sollte sich Europa mit SEPA einen Klotz (Regelwerke, Fehlerquellen, Anpassungskosten ...) ans Bein binden, wenn es Swift gibt und IBAN / BIC?

    Dodge - Aus Freude am Tanken

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